30. Mai 2024

Berolina in der Kreisliga mit durchwachsener Bilanz

Lychen (HT) Gleich neunmal ging es am Wochenende für die Mannschaften des SV Berolina Lychen in der Kreisliga des Spielbezirks B um Meisterschaftspunkte. Gegen starke Gegner gab es Licht und Schatten.

Die männliche C-Jugend konnte ihr Heimspiel gegen den HSV Bernauer Bären am Ende mit 34:31 gewinnen. Berolina führte dabei von beginn an, nur beim 1:1 und 3:3 gelangen den Gästen Ausgleichstreffer. Zwischenzeitlich lag Berolina mit fünf Treffern vorn, so auch kurz vor Schluss beim 34:29, bevor Bernau die letzten beiden Tore des Spiels erzielen konnte. Beste Werfer für Berolina waren Arvid Jähnke (14) und Arne Rudolf (9).

Die männliche E-Jugend musste beim Oranienburger HC, der sich mit 32:22 durchsetzte, eine Niederlage hinnehmen. Bis zum 4:5 und kurz darauf noch einmal beim 6:7 hatte Lychen sogar in Führung gelegen, ehe sich die Gastgeber dann schrittweise absetzen konnten. Daran konnten auch die jeweils sieben Tore von Johnny Foltis und Ben Brosinski nichts ändern.

Ein deutliches 30:19 konnten die Mädchen der C-Jugend gegen den SV Fortuna Prenzlau für sich verbuchen. Die Gastgeberinnen übernahmen vom Anpfiff an die Regie und konnten ihren Vorsprung kontinuierlich ausbauen. Beim 29:15 in der 44. Spielminute war der Vorsprung dabei am größten. Beste Werferinnen waren Trixi Jänsch (7), Pia Struck und Lenerike Genschow (je 6).

Enger ging es beim 16:14 der weiblichen B-Jugend gegen die TSG Liebenwalde zu. In einem umkämpften und vor allem von den Gästen körperbetont geführten Spiel lief Berolina sehr lange einem Rückstand hinterher. Nach zwischenzeitlichem 5:8 hatte sich das Team bis zur Halbzeit auf 8:9 herangekämpft, blieb dann aber auch in der zweiten Hälfte weiter in Rückstand, bis etwas mehr als vier Minuten vor dem Ende mit dem 15:14 die ersten Führung nach dem 1:0 und 2:1 zu Beginn gelang. Wenig später folgte dann das Tor zum Endstand von 16.14. Die Mannschaft konnte dabei vor allem kämpferisch überzeugen. Am treffsichersten waren Theresa Kuss und Mavie Weidemann mit je 5 Toren.

Die Frauen traten unter ungünstigen Voraussetzungen bei der SG Uckermark an, denn es gab viele Ausfälle. Dennoch zeigte Berolina eine starke Leistung, erspielte sich eine Führung und behauptete diese bis zum Pausenstand von 10:14. Leider verschliefen die Spielerinnen aus Lychen dann den Beginn der zweiten Hälfte etwas, was die SG Uckermark auf 13:14 heranbrachte. Die Mannschaft fing sich aber wieder und konnte die Führung wieder auf drei Tore ausbauen. Aber die SG Uckermark konnte dann aus einem 18:21 ein 21:21 machen. Danach gelang Lychen das 21:22, dem aber dann, wohl vor allem aufgrund nachlassender Kräfte, bis zum Ende über acht Minuten ohne eigenen Torerfolg folgten, sodass sich die Gastgeberinnen am Ende etwas schmeichelhaft mit 25:22 durchsetzen konnten. Pauline Hingst und Emily Kramber trafen jeweils sechsmal.

Die Männer der Ü40 unterlagen in eigener Halle dem HC Neuruppin mit 17:28, nachdem sie das Spiel bis zum 10:12 in der 25. Minute offen gestalten konnten. Dann musste man sich zunehmend der besseren Mannschaft beugen. Am häufigsten für Berolina trafen Jan Schaper (6) und Sven Herwig (5).

Im letzten Spiel des Samstags empfingen die Männer der zweiten Mannschaft die TSG Liebenwalde. Nach gutem Beginn geriet Berolina früh in Rückstand, blieb aber zunächst in Schlagdistanz. In die Pause ging es beim Stand von 10:14, unmittelbar nach Wiederanpfiff gelang das 11:13. Weil es danach nicht gelang, das Tempo kontinuierlich hoch zu halten und sich die eigenen Fehler häuften, setzte sich der Gegner dann deutlicher ab und Berolina unterlag am Ende mit 22:31. Beste Torschützen für Berolina waren Tobias Raelert (7) und Hannes Kaminski (5).  

Am Sonntag gab es dann zwei weitere Niederlagen für den SV Berolina. Die weibliche E-Jugend unterlag bei der SG Uckermark mit 8:14, nachdem sie von Beginn an in Rückstand gelegen hatte. Mit Franziska Zippel, Anna Schween (je 3) und Charlotte Graffunder (2) kamen insgesamt nur drei Spielerinnen zu Torerfolgen.

Mit leeren Händen standen am Ende auch die Mädchen der D-Jugend da, die beim Templiner SV Lok mit 15:19 den Kürzeren zogen. Auch hier geriet die Mannschaft, für die Nele Weiss, Reni Engel und Ella Köppen jeweils viermal trafen, von Beginn an in Rückstand, den sie dann schließlich bis zum Spielende nicht mehr aufholen konnte.

Fotos wB:

Fotos wC:

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