24. April 2024

Berolina lässt Tabellenführer keine Chance

Lychen (HT) Die zweite Männermannschaft des SV Berolina Lychen (5./8:8/Punkte) hatte am Sonntag den bislang noch ungeschlagenen Tabellenführer SV Fortuna Prenzlau (1./15:1) zu Gast. Die Gastgeber, deren meiste Spieler in der letzten Saison noch in der B-Jugend spielten, hatten zuletzt gezeigt, dass sie im Männerbereich angekommen sind. Nachdem die letzten drei Spiele gewonnen werden konnten, sollte das Selbstvertrauen nun auch mit in das Spiel gegen den Spitzenreiter genommen und gegen diesen gepunktet werden.

Zunächst verlief das Spiel ausgeglichen, bis zum 5:5 in der 11. Spielminute wechselte die Führung. Berolina ging anschließend in 6:5 in Führung und gab diese mit Ausnahme des 13:13 (29. Minute) in der Folge auch nicht mehr ab. Eine mögliche deutlichere Führung hatte die Mannschaft verpasst, da sie in der Abwehr teilweise zu passiv blieb und im Angriffsspiel phasenweise Tempo und Genauigkeit fehlten. Andererseits gelang es dem Team in Unterzahl zu Toren zu kommen.

Mit Beginn der zweiten Hälfte agierte die Abwehr dann konsequenter, sodass die Prenzlauer im Angriff nun zunehmend Mühe hatten. Dies funktionierte sogar in den ersten beiden Minuten nach Wiederanpfiff, als die Mannschaft den Vorsprung trotz doppelter Unterzahl halten konnte. Im Spiel nach vorn war nun auch Tempo, sodass die Gastgeber jetzt auch zu einfachen Toren kamen. Aber auch das Kombinationsspiel im Positionsangriff lief nun immer besser und stellte die Gäste aus Prenzlau zunehmend vor Probleme. Hinzu kam, dass sich die Prenzlauer in der zweiten Hälfte durch insgesamt fünf Zeitstrafen selbst schwächten. Zwei davon gingen, auch wenn regeltechnisch eigentlich gar nicht möglich, an den Mannschaftsverantwortlichen. Hinzu kam, dass Philipp Richter nach seiner dritten Hinausstellung in der 50. Minute die rote Karte sah.

Das Berolina-Spiel gewann zunehmend an Sicherheit und spätestens bei 26:18 in der 44. Minute waren die Weichen auf Sieg gestellt. Berolina ließ sich, unterstützt von den Zuschauern, diesen Vorsprung nicht mehr nehmen. Am Ende konnte Berolina sich auch in der Höhe verdient mit 37:26 deutlich durchsetzen und hatte erneut das spielerische Potential unter Beweis gestellt. Gut sichtbar auch, dass das Team sehr geschlossen auftritt und sich in Spiele hineinkämpfen kann.

Lychen: Spaida, P. Dzierzawa, Jesse Schaper (7), Schneider (2), Kamninski (2), Henrici (6), Kuberka (1), L. Jähnke (2), Dierich (2), Stenzel, Steffen (4), N. Trillhaase (6), Raelert (3), Schnaase (2)

Fotos: Juliane Markwardt

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