20. Juli 2024

Heimspieltag der Mädchenmannschaften

Lychen (HT) Nachdem Zepernick in der männlichen B-Jugend und der Oranienburger HC in der Ü40 kurzfristig abgesagt hatten, blieben für den Heimspieltag die drei Mädchenmannschaften des SV Berolina.

Den Auftakt absolvierte die weibliche E-Jugend (1./10:0 Punkte) gegen den SV Stahl Finow (3./6:4), die die Chance hatte, die Tabellenführung mit einem weiteren Sieg zu festigen. Aber die Mannschaft tat sich von Beginn an schwer und lief nach eigenem 1:0 dann zunächst länger einem, wenn auch knappen, Rückstand hinterher. Erst beim 9:8 in der 13. Minute konnte die Mannschaft wieder selbst in Führung gehen. Oft fehlte es an Bewegung und Tempo, sodass die gegnerische Abwehr immer wieder genug zeit hatte, sich zu ordnen. In die Pause ging es nach zwanzig Minuten beim Stand von 13:11.

Die zweite Hälfte begann aus Lychener Sicht fahrig. Die Gäste nutzten dies und glichen in der 27. Minute zum 15:15 aus, was Berolina zu einer frühen Auszeit nötigte. Für Besserung sorgte diese allerdings nicht. Finow ging wieder in Führung und sollte diese bis zum Schluss auch nicht mehr abgeben. Die Finowerinnen waren dabei dynamischer als die Gastgerinnen, die sich zwar mühten, aber spielerisch zu wenige Lösungen fanden. Zu viel konzentrierte sich im Angriff auf Lenerike Genschow (12 Tore), die mit nachlassender Kraft nun häufiger auch Fehlversuche verzeichnete. Dass neben Genschow zudem nur Reni Engel (5) und Nele Weiss (1) zu Torerfolgen kamen, machte das Lychener Spiel am Ende ziemlich ausrechenbar. Einige Male hielt Luna Bock ihr Team mit ihren paraden im Spiel. Am Ende musste sich Berolina so erstmals in dieser Saison geschlagen geben. Die Mannschaft unterlag einem an diesem Tag besseren Team aus Finow mit 18:20. Unangenehm fiel dabei lediglich auf, dass der Gästetrainer häufig sehr lautstark und grenzwertig kommentierte. Spätestens als er lautstark monierte, dass das Spiel wegen einer verletzten Lychener Spielerin unterbrochen wurde, war es dann aber auf jeden Fall des Guten zu viel.

Lychen: Bock, Feuereisen, Engel (5), Janssen, Hackbarth, Lock, Holzapfel, Genschow (12), Bartels, Weiss (1), Bandelow, Köppen

Danach waren die Mädchen der D-Jugend (3./10:4) an der Reihe, die den Finowfurter SV (6./6:10) zu gast hatten. Im vergleich zur Vorwoche präsentierte sich die Mannschaft beweglicher und temporeicher, auch wenn sie teilweise noch selbstbewusster auftreten könnte und sich bietende Chancen so resoluter nutzen könnte. Spielerisch zeigten sich die Mädchen den Gegnerinnen gegenüber von Beginn an überlegen. Sie übernahmen sofort die Führung und bauten diese bis zur Pause auf 9:4 aus. Immer wieder konnte sich Trixi Jänsch (11 Tore) aus dem Rückraum auszeichnen. Zudem war sie wie auch Melina Herwig (5) immer wieder über Tempogegenstöße erfolgreich.

Am Spielverlauf änderte sich auch in der zweiten Hälfte nur wenig. Berolina dominierte, ließ aber das Flügelspiel wie auch das Spiel über den Kreis fast vollständig vermissen. Das kann die Mannschaft sicher besser. Neben Jänsch und Herwig war es vor allem Emelie Renger (5), die ebenfalls zu Torerfolgen kam. Ein wichtiger Faktor war aber auch Lenerike Genschow, die im Spiel zuvor bei der E-Jugend als Torschützin geglänzt hatte und nun eine sehr starke Partie im Lychener Tor bot. Am Ende gewann Lychen sicher mit 23:11.

Lychen: Genschow, Engel (1), Colberg, Renger (5), Lock, Struck (1), Jänsch (11), Herwig (5), Scheuermann

Favorisiert gingen im Anschluss die Mädchen der C-Jugend (1./16:2) in das Spiel gegen die TSG Liebenwalde (4./11:9).  Dieser Favoritenrolle wurde Berolina auch gerecht. Nur die ersten drei Minuten blieb es bis zum 3:2 knapp. Danach setzte sich Lychen von den Gegnerinnen, die vor allem immer dann Probleme hatten, wenn Lychen im Angriff mit viel Tempo agierte, ab und erspielte sich bis zur Pause ein schon klares 18:10. Auch in der zweiten Hälfte ließen die Gastgeberinnen nicht nach. Theresa Kuß (8) überzeugte als Spielmacherin und vor allem Mavie Weidemann, die am Ende ganz starke 19 Tore erzielen konnte, war von den Liebenwalderinnen nicht zu stoppen. Auch Hannah Pfahl (99 setzte sich immer wieder gewohnt energisch durch. In der Abwehr standen die Lychener Mädchen sicher und Weeda Negraschus wartete im Tor immer wieder mit starken Paraden auf. Lychen konnte das überlegen geführte Spiel schließlich mit 42:21 für sich entscheiden.

Lychen: Ullrich, Negraschus, Schaper (1), Jerke (4), Pahl, Katzung (1), Eisner, Weidemann (19), A. Jänsch, Pfahl (9), Kuß (8)

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