24. April 2024

Hart erkämpfte Punkte

Lychen (HT) Zum Auswärtsspiel bei der SG Uckermark (3./10:4) ging es am Samstag für die Mädchen der E-Jugend des SV Berolina Lychen (1./12:0). Ziel war es, die weiße Weste zu verteidigen, wissend, dass keine leichte Aufgabe auf die Mannschaft wartete, zumal zwei Spielerinnen ausfielen, darunter Reni Engel, die ein starker Rückhalt für das Team ist. Mut machte, dass man das Hinspiel mit 28:7 deutlich gewonnen hatte.

Die Mannschaft begann verunsichert, was auch der Tatsache geschuldet war, dass man sich aufgrund der Ausfälle erst auf ungewohnte Positionen einstellen musste. Dass Berolina dabei nicht so geordnet war wie gewohnt, nutzten die Gastgeberinnen aus. Hier kam hinzu, dass die Schiedsrichter von der SG Uckermark die teils unfaire Deckungsarbeit der Heimmannschaft nicht ahndeten. Es gab insgesamt eine reihe von nicht nachvollziehbaren und einseitigen Entscheidungen. Die Lychener Mädchen ließen sich davon aber nicht zu sehr beeinflussen und nahmen stattdessen den Kampf an.

Erschwerend kam für die Gäste aus Lychen dazu, dass drei der Mädchen angeschlagen in das Spiel gingen und sich schließlich früh herausstellte, dass der Mannschaft keine Wechselmöglichkeiten blieben, da Alina Ihnenfeld früh ausfiel. Umso wichtiger war es, dass die ebenfalls angeschlagenen Mareile Genschow und Merle Lubitz vollen Einsatz zeigten und gerade in der Abwehr ganz wichtig waren.

In der Abwehr stand Berolina allerdings nicht so sicher wie gewohnt und so waren es immer wieder die beiden Torhüterinnen Anna Schween und Johanna Haase mit ihren Paraden, die dafür sorgten, dass Lychen im Spiel blieb. So hielt Johanna Haase gerade in der Schlussphase einige Bälle und vor allem auch einen Siebenmeter der Gastgeberinnen. Zur Pause hatten sich die großartig kämpfenden Mädchen dann beim 5:7 einen Zweitorevorsprung erarbeitet, denn es nach dem Wechsel zu verteidigen galt. Das gelang schließlich, wobei sich die Mädchen aus Lychen auch von der rüden Abwehrarbeit und der oft nicht regelkonformen Abwehrformation der Mannschaft der SG Uckermark nicht abschrecken ließen. Die Führung blieb über die gesamte zweite Hälfte bei den Lychnerinnen. Den Gastgeberinnen gelang nur noch der Anschlusstreffer zum 10:11. Das Ergebnis und dessen Zustandekommen trotz einiger Widrigkeiten sollte den Mädchen Selbstvertrauen geben, an dem aber auch im Training weiter gearbeitet werden wird, um sicherzustellen, dass die Mannschaft auch in schwierigen Situationen nicht den Kopf verliert und im Training geübtes umsetzt.

Lychen: Schween, Haase, Lubitz, Ihnenfeld, Genschow, Holzapfel (2), Zippel (1), Weiss (6), Hockauf (2)

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