30. Mai 2024

Berolina-Jugend zu Hause nicht zu schlagen

Lychen (HT)Für vier Nachwuchsmannschaften des SV Berolina Lychen standen am Samstag Heimspiele auf dem Programm. Am Ende konnten sie alle das Spielfeld als Sieger verlassen, wobei die Spiele einen sehr unterschiedlichen Verlauf genommen hatten.

Den Anfang hatten am Samstagvormittag die Mädchen der D-Jugend gemacht, die als Tabellenachte (2:6 Punkte) mit dem Finowfurter SV den Dritten der Kreisliga (6:2) empfingen. Bis zur Halbzeitpause   war das Spiel recht ausgeglichen, zu Beginn wechselte die Führung noch, ehe Lychen dann jeweils in Front lag. Als es dann beim Stand von 9:7 in die Kabinen ging, war für beide Teams noch alles möglich. Das änderte sich jedoch nach dem Seitenwechsel schnell, als sich Berolina Tor um Tor absetzen konnte. Nach neun Minuten im zweiten Durchgang hatte Lychen, das nun sehr druckvoll agierte, beim 19:11 für die Vorentscheidung gesorgt. Den jetzt erspielten Vorsprung gaben die Mädchen nun nicht mehr her, im Gegenteil, bis zum Schlusspfiff vergrößerten sie ihn auf 29:17. Beim letztlich verdienten Erfolg waren es Nele Weiss (13 Tore) und Reni Engel (8), die für die meisten Treffer sorgten.

Im Anschluss kam es bei der weiblichen C-Jugend zum Aufeinandertreffen der Mannschaften vom SV Berolina (3./4:4) und vom SV Motor Hennigsdorf (6./2:4). Hier wurden die Mädchen aus Lychen ihrer Favoritenrolle gerecht. Die Mannschaft ging sofort in Führung und begann diese dann ab Mitte der ersten Hälfte auszubauen. In die Pause ging es mit einem schon recht deutlichen 14:8. Auch in der zweiten Hälfte zeigte sich die spielerische Überlegenheit der Gastgeberinnen, die die Gegnerinnen auf Distanz halten konnten. Das Spiel endete schließlich mit einem nie gefährdeten 27:17, bei dem Melina Herwig (9), Trixi Jänsch und Pia Struck (je 5) die erfolgreichsten Werferinnen waren.

Das anschließende Spiel war mit Spannung erwartet worden, was sich auch an den noch voller werdenden Zuschauerplätzen abzulesen waren. In der weiblichen B-Jugend empfingen die Lychnerinnen die Mädchen vom Templiner SV Lok. Beide Teams lagen vor dem Spiel noch ohne Minuspunkte auf den ersten beiden Tabellenplätzen. Der Derbycharakter des Spiels tat sein Übriges.

In den ersten Spielminuten war es die erwartbar ausgeglichene Begegnung. Berolina legte zwar jeweils vor, Lok konnte aber den Anschluss halten. Beim 8:4 in der achten Spielminute sah das erstmals etwas anders aus, aber auch da ließen sich die Templiner Mädchen nicht abschütteln. Stattdessen kamen sie auf 10:8 heran. Die deutlichste Führung der Gastgenerinnen gab es in der 21. Minute beim 18:11. Lychen agierte Mitte der ersten Hälfte mit viel Tempo, was immer wieder dazu führte, dass den Gästen nicht gelang, die Lücken zu schließen. Häufiger fehlte auch die nötige Zuordnung. Aufgegeben haten sich die Mädchen aus der Nachbarstadt aber noch längst nicht. Bis zum Pausenstand von 19:14 hatten sie den Rückstand zumindest etwas verringern können.

In der zweiten Hälfte blieb der Vorsprung der Flößerstädterinnen lange ziemlich konstant, ehe Templin zwischen der 37. und 41. Minute aus einem 26:19 ein 26:24 machen konnten. Allein Leonie Bogumil war hier dreimal für die Gäste erfolgreich. Berolina gelang es in dieser Phase nicht mehr, ins tempospiel zu gehen. Bei den Abspielen und auch im Abschluss schlichen sich immer mehr Ungenauigkeiten ein.  In der Schlussphase des Spiels konnte Berolina dann aber nochmals konzentrierter zu werke gehen und sich so am Ende mit 30:27 durchsetzen. Die Torschützinnen für Berolina waren Theresa Kuß (9), Hede Schaper (8), Hannah Pfahl (7) und Mavie Weidemann (6). Für Lok trafen Jasmin Kählke (8), Leonie Bogumil (7), und Fee Jäger (6) am häufigsten.

Wenig spannend ging es danach beim Spiel der männlichen C-Jugend (1./6:0) und der SG Uckermark (6./2:6) zu. Das lag daran, dass die Gäste aus Schwedt und Angermünde dem Team vom SV Berolina in allen Belangen mehr als deutlich unterlegen waren. Berolina, das seine Angriffe mit sehr viel Tempo vortrug und aufgrund guter Deckungsarbeit auch immer wieder zu Ballgewinnen kam, setzte sich von Beginn an ab, lag zur Pause mit 28:4 in Führung und gewann schließlich mit 55:8. Besonders treffsicher waren dabei Anton Börger (12), Arvid Jähnke und Lars Siedelberg (je 10). Am Ende kamen alle Feldspieler zu Torerfolgen.

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