30. Mai 2024

Erfolge und ärgerliche Niederlage

Lychen (HT) Auch auswärts waren Mannschaften des SV Berolina Lychen am Wochenende aktiv.

Die Jungen der D-Jugend traten am Samstag beim HSV Oberhavel an. Beide Mannschaften hatten bis dato je einen Sieg und eine Niederlage auf dem Konto.

Bis zum 8:8 in der 10. Minute verlief das Spiel absolut ausgeglichen, ehe sich die Gastgeber bis zum 13:10 (16. Minute) etwas Luft verschaffen konnten. Berolina ließ aber nicht locker und konnte aus dem 13:10 mit sieben Toren in Folge bis zur 21. Minute ein 13:17 machen, nachdem es zur Pause 13:16 stand. Die Führung gaben die Gäste aus Lychen nun nicht mehr her, auch wenn es beim 19:20 und 20:21 noch zweimal sehr eng wurde. Nicht unverdient konnte Lychen dann mit einem 25.29 mit zwei punkten im Gepäck zufrieden die Heimreise antreten. Erfolgreichste Werfer waren Johnny Foltis (10), Henning Weigel (8) und Jakob Herwig (7).

Ebenfalls am Samstag ging es für die Verbandsligamannschaft der Männer um Punkte. Berolina (2./10:2) trat beim SV Blau-Weiß Wusterwitz (8./5:7) an. Berolina lag beim 0:2 schnell in Führung und ließ im weiteren Verlauf der ersten Hälfte für die Gastgeber lediglich mehrfach Ausgleichstreffer zu. Dass Lychen lange nicht deutlicher in Führung gehen konnte, lag vor allem daran, dass sich bietende Chancen häufig nicht genutzt werden konnten. Vor der Pause lief es dann doch etwas besser und beim Seitenwechsel lag Berolina beim 11:15 mit vier Toren vorn. In der zweiten Hälfte blieb es dabei, dass die Gäste zu häufig Chancen liegen ließen, weil sie unter anderem gleich mehrfach über das Tor warfen.  Das Spiel stand so mehrfach auf der Kippe, ohne dass die Gastgeber jedoch über Anschlusstreffer hinauskamen. Insgesamt dominierten die Abwehrreihen beider Mannschaften. Letztendlich nahm Berolina aber mit einem 22:25 zwei weitere Punkte mit. Besonders treffsicher waren Lennard Jähnke und Thomas Zander (je 7).

Jeweils sehr klare Ergebnisse erzielten sich die drei Nachwuchsteams, die am Sonntag auf Punktejagd gingen. Die weibliche E-Jugend gewann beim SV Motor Hennigsdorf mit 30:5, dabei warf Franziska Zippel 14 Tore.

Ein ebenso deutliches Resultat gab es für die gleichaltrigen Jungen der E-Jugend, die beim SV Rot-Weiß Werneuchen mit 29:8 die Oberhand behielten. Hier war Tim Feuereisen mit neun Toren besonders treffsicher.

Ungefährdet kam auch die männliche B-Jugend bei Schwarz-Weiß Zepernick zu den nächsten beiden Punkten. Beim aus Lychener Sicht klaren 45:14 trafen Julian Jonda (11), Jesse Schaper (9) und Klemenz Kuß (8) am häufigsten.

Unglücklich endete das Spiel der Frauen bei Schwarz-Weiß Zepernick. Nachdem die Mannschaft aus Lychen etwas brauchte, um ins Spiel zu finden und nach zehn Minuten 6:3 zurücklag, kämpfte sie sich danach heran und glich in der 12. Minute zum 6:6 aus. Erfolgreich war die Lychener Mannschaft immer dann, wenn es gelang über die erste oder zweite Welle mit Tempo zu spielen. Im Positionsangriff taten sich die Frauen schwer. In einem Spiel, das auf Augenhöhe ausgetragen wurde, ging es mit 14:14 in die Pause.

In der zweiten Hälfte konnte sich Berolina zwischenzeitlich mit drei Toren absetzen (16:19, 17:20). Wenig später musste das Team dann aber beim 20:20 den Ausgleich hinnehmen, auch weil in dieser Phase zu nervös agiert wurde. Knapp drei Minuten vor Schluss gingen die Gastgeberinnen dann beim 23:22 wieder in Führung, nachdem bei einer strittigen Situation statt eines Siebenmeters für Berolina und zwei Minuten gegen die Gastgeber das Spiel einfach weiterlief und der Treffer so erst möglich wurde. Juliane Marwardt, die alle sieben Strafwürfe für Berolina verwandeln konnte, glich gut zwei Minuten vor dem Schlusspfiff mit einem solchen Siebenmeter zum 23:23 aus. Anschließend hatte Lychen dann sogar die Chance auf die Führung, geriet aber ins Zeitspiel und scheiterte mit dem dadurch notwendigen Distanzwurf. So war es dann den Gastgebern vorbehalten, eine Sekunde vor Ablauf der Spielzeit mit dem 24:23 den Siegtreffer zu erzielen, was für hängende Köpfe bei den Lychener Spielerinnen sorgte, die auch mit der nicht klaren Linie der Unparteiischen haderten, aber auch an der eigenen Nervosität gescheitert waren. Neben Juliane Marwardt (7) traf Emily Kramber (5) am häufigsten.

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