SV Berolina Lychen e.V.
Handball, Freizeitsport
info@berolina-lychen.de

06.05.

Lychener Männer verabschieden sich mit Erfolg aus der Brandenburgliga

 

Lychen (HT) Für die Männer der ersten Mannschaft stand am Samstag das letzte Spiel in der Brandenburgliga auf dem Programm. Lychen (11./11:31) empfing dabei die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst (7./20:22), der man im Hinspiel mit 24:29 unterlegen war.

 

Für das letzte Saisonspiel, zumal vor eigenem Publikum, hatten sich die Männer aus Lychen vorgenommen, dass Spielfeld unbedingt als Sieger zu verlassen. Dies war von Beginn an dann auch spürbar. Dabei wollte die Mannschaft, die gut in die Saison gestartet war, dann aber eine lange Durststrecke überwinden musste, an die letzten drei Spiele, aus denen sie immerhin drei Punkte hatten mitnehmen können, anknüpfen.

 

Es entwickelte sich von Beginn an ein Spiel auf Augenhöhe, wobei es die Gastgeber waren, die immer wieder in Führung gehen konnten. Den Gästen aus Teltow-Fläming gelang dies über die gesamten sechzig Minuten hinweg nie.

 

Trotz der Führung fehlte es den Hausherren zum Teil an der nötigen Sicherheit. Die Chancenverwertung war nicht gut, was allerdings auf beide Teams zutraf. Zu beginn des Spiels war Nicos Kulitzscher für seine Mannschaft ein starker Rückhalt. Dann hatte er aber vor allem bei Würfen aus der zweiten Reihe oft Pech.

 

Beim 11:6 (17. Minute) hatte sich Lychen dann die deutlichste Führung erspielt und dabei selbst im Unterzahlspiel überzeugt und getroffen. Durch dann folgende unnötige Fehler und gelegentlich überhastete oder inkonsequente Abschlüsse schmolz der Vorsprung dann aber auf drei Tore (11:8/ 19. Minute). Auch zur Pause, es stand 15.14, war noch nichts entschieden.

 

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte war dann die Chancenverwertung der Gastgeber nicht gut. Durch eine dann aber aggressivere Deckung und einen im zweiten Durchgang im Tor immer stärker werdenden Christopher Hirsch gelangen Berolina immer wieder Ballgewinne, die dann auch wieder zu Toren umgemünzt werden konnten. In der 46. Minute lag Berolina so beim 23:18 wieder mit fünf Toren vorn, beim 24:19 wenig später dann erneut. Durch eigene Fehler ermöglichte Lychen aber dann sich nicht aufgebenden Gästen beim 24:23 (53. Minute) noch einmal einen Anschlusstreffer. Gleiches geschah dann eine Minute später beim 25:24 dann erneut. In der Schlussphase war es dann vor allem Philip Wendland (6), der in dieser Zeit die letzten vier Lychener Tore erzielte, und Christopher Hirsch, der im Tor mehrfach glänzend parierte, zu verdanken, dass Berolina sich am Ende mit 29:26 durchsetzen konnte, wofür die Mannschaft von den Fans gefeiert wurde.

 

Nach dem Abpfiff verabschiedete Trainer Tobias Schween zahlreiche Spieler, die nach der Saison andere Wege gehen werden. In der kommenden Spielzeit, dann wieder in der Verbandsliga, werden Nicos Kulitzscher, Ronny Lutter, Patrick Kirschner, Nico Wendland, Max Mandrella, Thomas Zander und Michael Zander nicht mehr mit dabei sein. Die Gründe dafür sind verschiedener Natur. Kulitzscher, Lutter und Kirschner haben aus Bernau bzw. Finowfurt kommend lange Wege zum Training und den Spielen auf sich genommen, was auf Dauer nicht realisierbar ist. Ähnlich verhält es sich bei Mandrella, der studiert. Wendland wechselt wieder nach Templin, Thomas und Michael Zander verändern sich beruflich, was mit einem Ortswechsel verbunden ist. Zumindest bei Michael Zander besteht aber die Hoffnung, dass er mittelfristig zur Mannschaft zurückkehrt.

 

Vor der Mannschaft und Trainer Tobias Schween steht also ein Neuaufbau. Dazu werden auch Spieler aus der zweiten Mannschaft integriert werden, sodass es dieses Team in der nächsten Saison nicht mehr geben wird.

 

 

 

Lychen: Kulitzscher, Hirsch, Bock, Ch. Jähnke (1), Lutter, Th. Zander (3), Ph. Wendland (6), J. Wendland (7), N. Schween (1), Sommerfeldt (1), M. Zander (9), Raelert (n.e.), Jentho (1)



 

01.05.2018

Letztes Auswärtsspiel in der Brandenburgliga

 

Lychen (HT) Die Männer der Brandenburgligamannschaft des SV Berolina Lychen (11./11:29) traten am Samstag die Reise zu ihrem letzten Auswärtsspiel an, bei dem sie beim Zweitplatzierten, der HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf (2./32:8) zu Gast waren.

 

Berolina ging als Außenseiter in das Spiel und hatte gegen den Gastgeber, gegen den man schon im Hinspiel mit 26:36 den Kürzeren gezogen hatte, nichts zu verlieren.

 

Die Lychener Mannschaft erwischte dann auch einen Traumstart. Durch zwei Tore von Max Mandrella und eines von Thomas Zander lag sie nach etwas mehr als zwei Minuten mit drei Toren vorn (0:3). Es gelang den Lychenern zunächst durch Jan Wendland, den vermeintlich gefährlichsten Spieler der Teltower, Sascha Klimczak in Manndeckung aus dem Spiel zu nehmen. Die ebenfalls starken Enrico Bolduan und Alexander Urban aufseiten der Hausherren konnten erst einmal auch nur wenig Akzente setzte. Da Nicos Kulitzscher zudem wiederholt mit starken Paraden aufwarten konnte, hatte die Führung der Gäste aus der Flößerstadt bis zur 22. Minute Bestand, als es Teltow/Ruhlsdorf beim 12:12 das erste Mal gelang auszugleichen. Berolina musste dem hohen Tempo nun zunehmend Tribut zollen. Es kam zum nicht unerwarteten Einbruch, was sich darin zeigte, dass sich die Fehlerquote deutlich erhöhte. Konter wurden nun zu schnell abgeschlossen, Siebenmeter blieben ungenutzt. Bis zur Pause konnten die Gastgeber so, nachdem sie beim 14:13 (24. Minute) erstmals in Führung gegangen waren, noch auf 18:14 erhöhen.

 

Die Mannschaft aus Teltow/Ruhlsdorf ließ sich die Führung dann nach dem Seitenwechsel nicht mehr nehmen. Im Gegenteil. Mit starken zwölf Minuten nach Wiederanpfiff (28:20) sorgten sie schnell für klare Verhältnisse. Danach nutzten beide Teams die Gelegenheit durchzuwechseln. Auf Lychener Seite erwiesen sich Michael Zander (9), Max Mandrella und Jan Wendland (je 5) am Samstag als treffsicher. Die klare Niederlage, am Ende stand es 41:31, konnten sie damit nicht verhindern.

 

Am kommenden Samstag um 18:30 Uhr geht das Abenteuer Brandenburgliga für den SV Berolina mit dem Heimspiel gegen die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst (7./20:22) dann erst einmal zu Ende.

 

 

 

Lychen: Kulitzscher, N. Schween (2), Mandrella (5), J. Wendland (5), Bock, Sommerfeldt (2), Th. Zander (2), Ph. Wendland (2), Dittmann, Lutter (3), Raelert (1), M. Zander (9)


 

22.04.

Berolina auswärts mit Unentschieden

 

Lychen (HT) Die Männer der Brandenburgligamannschaft des SV Berolina Lychen (11./10:28) reisten am Samstag zu Auswärtsspiel beim SV Lok Rangsdorf (8./16:22) gegen den die Uckermärker im Hinspiel mit 36:29 gewonnen hatten.

 

Ziel der Lychener Mannschaft war es, nicht ohne Zählbares nach Lychen zurückzukehren, auch wenn die Personaldecke alles andere als groß war, denn nur 10 Spieler standen Trainer Tobias Schween zur Verfügung. Auch aufseiten der Gastgeber schätzte man die Chancen der Gäste aus der Uckermark wohl recht gering ein, denn es war unübersehbar, dass die Spieler aus Rangsdorf von einem Selbstläufer gegen Lychen ausgingen.

 

Zu Beginn sah es dann tatsächlich so aus, als würden die Lychener keine ernsthaften Gegner sein. Rangsdorf konnte mit 3:0 (6. Minute) vorlegen, während Berolina noch zu keinem Spielfluss fand. Vor allem hatten die Lychener Akteure mit dem Haftmittelverbot zu kämpfen, was mehr als ungewohnt war. Nur gutem Rückzugsverhalten und einem gut aufgelegten Nicos Kulitzscher zwischen den Pfosten war es zu verdanken, dass sich der Rückstand der Lychener in Grenzen hielt.

 

Berolina kam dann aber bald besser ins Spiel und konnte beim 4:5 durch Michael Zander (6 Tore) in der 13. Minute erstmals in Führung gehen. Die Abwehr stand nun sicherer, vor allem der Mittelblock mit Michael Zander und Sebastian Bock agierte gegen den starken Rangsdorfer Kreisläufer sehr gut. Mit Ausnahme einiger Ausgleichstreffer für den Gastgeber blieb die Führung nun bei den Flößerstädtern. Beim 8:11, 9:12 und 10:13 war sie dabei am deutlichsten. Nach dem 10:13 in der 28. Minute fehlte dann die Kontinuität im Lychener Spiel, sodass die Gastgeber bis zum Pausenpfiff noch unnötigerweise bis auf 12:13 herankamen.

 

Die zweite Hälfte verlief dann sehr ausgeglichen. Aber es war nun der Gastgeber der vorlegte, allerdings auch ohne sich absetzen zu können. Beim 25:22 in der 55. Minute war die Führung der Rangsdorfer am deutlichsten. Angesichts der geringen noch zur Verfügung stehenden Zeit drohte den Lychenern, die Mitte der zweiten Hälfte den Spielfluss etwas verloren, sich aber kämpferisch im Spiel gehalten hatten, nun doch eine Niederlage. Aber es gelang Berolina, noch einmal heranzukommen. Daran hatte auch die Tatsache großen Anteil, dass die Gastgeber nun die falschen Mittel wählten, um Lychener Treffer zu verhindern. Dies brachte ihnen in den letzten gut drei Minuten gleich sechs Zeitstrafen ein (einmal mit Gelb-Rot). Den sich bietenden Platz nutzte Berolina und kam dreißig Sekunden vor dem Ende zum Anschlusstreffer zum 26:25. Nach Ablauf der sechzig Spielminuten gab es noch einen Siebenmeter für Lychen, den Christoph Jähnke (9) zum 26:26 und damit zum Punktgewinn für Berolina verwandelte.

 

Die Punkteteilung war am Ende nicht unverdient, wenn man den gesamten Spielverlauf betrachtet, auch wenn sich Rangsdorf am Ende vielleicht selbst um den Sieg gebracht hat. Lychen hat jedoch nie aufgesteckt und jederzeit an sich geglaubt. Das ist am Ende mit einem Zähler belohnt worden.

 

 

 

Lychen: Kulitzscher, N. Schween (3), Mandrella, Ch. Jähnke (9), Bock, Th. Zander (1), Ph. Wendland (1), Lutter (2), M. Zander (6), J. Wendland (4)


 

15.04.

Berolina punktet gegen Schlusslicht

 

Lychen (HT) Die Männer der Brandenburgligamannschaft des SV Berolina Lychen (11./8:28) hatten in ihrem vorletzten Heimspiel in der Brandenburgliga am Samstag das Schlusslicht der Tabelle und damit auch den unmittelbaren Tabellennachbarn 1. SV Eberswalde (12./0:36) zu Gast. Nach einer Serie siegloser Spiele, den letzten Erfolg verbuchte das Lychener Team Ende November, sollten die Punkte in gut besuchter Halle diesmal unbedingt in der Flößerstadt bleiben. Trotz der Tatsache, dass Eberswalde in dieser Saison noch sieg- und punktlos war, wusste man in Lychen, dass es kein Selbstläufer werden würde, hatte man sich doch im Hinspiel nur denkbar knapp mit 25:24 durchsetzen können.

 

Das Spiel begann dann auch recht ausgeglichen, auch wenn die Gastgeber von beginn an die Führung übernehmen konnten. Nur einmal, nämlich beim frühen 1:1 in der zweiten Spielminute konnten die Gäste aus dem Barnim ausgleichen. Es gelang Lychen aber im ersten Durchgang nicht, sich deutlicher vom Gegner abzusetzen. Beim 9:6 und 10:7 war die Lychener Führung vor der Pause am deutlichsten.

 

Dass Lychen nicht klarer vorn lag, war vor allem darin begründet, dass es immer wieder Unkonzentriertheiten im Abspiel und Abschluss gab. Die Eberswalder taten sich im Angriffsspiel ebenfalls sehr schwer und konnten so wenig von den Fehlern der Gastgeber profitieren.

 

Auffällig agierten auf Lychener Seite bis dahin vor allem Jan Wendland (11) der sich einmal mehr als sicherer Werfer präsentierte und Nicos Kulitzscher, der mit seinen Paraden im Tor dafür sorgte, dass die Lychener Führung Bestand behielt. Auch zwei Treffer im Gesicht brachten ihn dabei nicht aus dem Konzept.

 

Insgesamt schien aber angesichts eines 12:10 zur Pause für beide Teams noch alles drin zu sein.

 

Nach Wiederanpfiff zeigten sich die Gastgeber dann deutlich aggressiver in der Abwehr Arbeit, was bei den Gästen sichtbar Eindruck hinterließ. Zudem waren nun mehr Tempo und Bewegung im Spiel der Berolina-Mannschaft, was dazu führte, dass der Vorsprung auf vier Tore anwuchs (17:13/37. Minute). Die Gäste aus dem Barnim stemmten sich aber gegen die drohende Niederlage und konnten noch einmal bis auf 19:17 (42. Minute) herankommen. Danach konnten die Lychener Spieler aber für die Vorentscheidung sorgen, als sie auf 26:17 (51. Minute) davonziehen konnten. Immer wieder gelangen nun Kontertore. Auffällig war, dass Lychen viele Tore in Unterzahl erzielen konnte. Neben Jan Wendland, der weiter treffsicher blieb, sorgten vor allem Michael Zander, Patrick Kirschner und Philip Wendland (je 5) für die Treffer. Eberswalde hatte dem nun druckvollen Lychener Spiel nicht mehr viel entgegenzusetzen.

 

Lychen gewann am Ende deutlich mit 29:21.

 

 

 

Lychen; Hirsch, Kulitzscher, Schlewitt, N. Schween (1), Mandrella, J. Wendland (11), Ch. Jähnke (2), Bock, Ph. Wendland (5), Dittmann, Jentho (n.e.), M. Zander (5), Kirschner (5)


 

 

 

07.04.2018

Berolina erneut ohne Punkt

 

Lychen (HT) Die Männer der Brandenburgligamannschaft des SV Berolina Lychen hatten am Samstagabend den Oranienburger HC II zu Gast. Gegen eben diesen hatte es vor zwei Wochen im Hinspiel eine 30:36-Niederlage gegeben, für die sich die Lychener Mannschaft nun in eigener Halle revanchieren wollte.

 

Berolina kam zunächst auch gut in die Partie, auch wenn zu Beginn einige Chancen liegen gelassen wurden, sodass erst einmal der gast beim 0:1 und 1:2 zweimal in Führung gehen konnte. Das Spiel der Gastgeber wurde dann aber zwingender, sich bietende Torchancen wurden nun auch konsequenter genutzt. Hinzu kam, dass Nicos Kulitzscher im Tor der Lychener in der ersten Hälfte eine gute Figur machte. So konnte Berolina die Führung übernehmen und diese bis auf 10:6 (16. Minute) ausbauen.

 

Im Anschluss schlichen sich dann aber wieder zu viele Fehler in das Spiel der Hausherren ein. Vor allem die Chancenverwertung war nun wieder schlecht. Mit fünf Toren in Serie übernahm der OHC II beim 10:11 wieder die Führung und sollte diese dann mit Ausnahme des 11:11 (24. Minute) bis zur Pause auch nicht mehr abgeben. Nachteilig wirkte sich nun auch aus, dass sich Michael Zander früh verletzte und erst in der zweiten Hälfte wieder begrenzt einsatzfähig war.

 

Trotz aller Widrigkeiten schien beim Seitenwechsel angesichts eines 14:16 aber noch alles möglich. Berolina setzte dann auch den ersten Treffer nach der Pause und glich wenig später zum 17:17 (Jan Wendland /34.) aus. Allerdings blieb das dann einer Momentaufnahme. Weil sich bei den Lychener Männern nun die Fehlwürfe wieder häuften und auch Überzahlsituationen nicht genutzt werden konnten, konnte Oranienburg nun wieder in Führung gehen. Lychen arbeitete sich nach deutlicherem Rückstand (21:26/43. Minute) mehrfach wieder bis auf zwei Tore heran (24:26/47. Minute und 26:28/49. Minute). Beste Werfer für die Gastgeber waren dabei am Ende Jan Wendland (11 Tore), der sich im Laufe der Begegnung immer besser auf die Torhüter der Gastgeber eingestellt hatte, und Philip Wendland (5).

 

Die Schlussphase gehörte dann aber eindeutig den Gästen aus Oranienburg, die sich letztlich konsequenter und zwingender präsentierten. Berolina geriet so am Ende noch deutlicher in Rückstand und zog schließlich mit 31:39 deutlich den Kürzeren. Angesichts von 70 Toren in sechzig Minuten war es insgesamt kein Spiel der beiden Abwehrreihen.

 

 

 

Lychen: Kulitzscher, Hirsch, Bock, Mandrella, Sommerfeldt (3), N. Wendland (n.e.), M. Zander (4), Ph. Wendland (6), Ch. Jähnke (3), J. Wendland (11), Raelert (n.e.), N. Schween (4), Lutter (n.e.)


 

26.03.2018

Kämpferische Einstellung am Ende nicht belohnt

 

Lychen (HT) Im Duell zweier Tabellennachbarn gingen die Männer der Brandenburgligamannschaft des SV Berolina Lychen (11./8:24) mit dem klaren Ziel in die Partie beim Oranienburger HC II (10./9:23), das Spielfeld am Ende als Sieger zu verlassen

 

Entsprechend motiviert ging Berolina in das Spiel, dass sich sehr ausgeglichen entwickelte. Allerdings liefen die Lychener Männer immer einem Rückstand hinterher. Nur zweimal, nämlich beim frühen 1:1 (2. Spielminute) und beim 8:8 (12. Spielminute) konnte Berolina jeweils durch Tore von Jan Wendland (8 Tore) zu Ausgleichstreffern kommen. Ab der 21. Minute drohte sich die Begegnung dann zugunsten der Gastgeber zu entscheiden, als diese aus einem 12:10 ein 15:10 machen konnten. In einem von beiden Seiten mit viel Tempo geführtem Spiel gelang es Lychen aber dank einer sehr guten kämpferischen Einstellung der gesamten Mannschaft, sich wieder bis auf 18:16 (29. Minute) heranzuarbeiten. In die pause ging es kurz darauf beim Stand von 20:17, was beiden Teams alle Chancen ließ.

 

In der zweiten Hälfte stand die Lychener Abwehr sehr gut, auch das Zusammenspiel von Torwart und Abwehr funktionierte. Leider konnten die Gäste aber daraus zu wenig Kapital schlagen, denn den daraus resultierenden Ballgewinnen folgten im Spiel nach vorn immer wieder Fehlpässe, die statt zu eigenen Treffern zu erfolgreichen Gegenstößen der Hausherren führten. Das hatte zur Folge, dass Berolina, nachdem es sich auf 25:24 (J. Wendland, 45`) herangearbeitet hatte, schnell wieder deutlicher ins Hintertreffen geriet, als es keine zwei Minuten später bereits wieder 28:24 hieß. Auch jetzt gab sich Lychen nicht auf und kam wieder bis auf 28:26 heran. Das Ganze wurde nun zunehmend auch eine Kraftfrage. In der Schlussphase riskierte Lychen dann viel, was von wenig Erfolg gekrönt war und am Ende dafür sorgte, dass die Niederlage beim abschließenden 36:30 zu deutlich ausfiel.

 

Den Fokus richten die Lychener nun auf das Rückspiel, das bereits am 07.04. stattfinden wird. Mit der Unterstützung der Fans, die auch in Oranienburg zahlreich vertreten waren und für viel Stimmung sorgten, sollen dann die Punkte auf jeden Fall in Lychen bleiben.

 

 

 

Lychen: Bock, Kulitzscher, N. Schween (3), J. Wendland (8), Ch. Jähnke (9), Sommerfeld, Ph. Wendland (3), Lutter, Raelert, M. Zander (7)


 

21.03.2018

 

 

 

 

 

 

 

 

 

26.02.2018

Sieg nach starker Leistung knapp verpasst

 

Lychen (HT) Gegen den Tabellendritten Lausitzer HC Cottbus II (3./20:8) ging es für die Männer des SV Berolina Lychen (10./8:18) am Samstag vor eigenem Publikum um Punkte in der Brandenburgliga. Nach für die Mannschaft selbst zuletzt nicht zufriedenstellenden Leistungen wollte man sich nach umfangreicher Trainingsarbeit vor allem spielerisch wieder stärker präsentieren als in den Begegnungen zuvor. Dass man es mir einem starken Gegner zu tun haben würde, zeigte neben der Tabellensituation auch ein Blick auf das Hinspielergebnis. Berolina hatte hier in Cottbus mit 22:29 den Kürzeren gezogen.

 

Berolina stand in der Abwehr im 6:0 von Beginn an recht sicher und hatte auch die im Eins gegen Eins starken Rückraumspieler der Gäste bis auf wenige Ausnahmen gut im Griff. Im Angriff agierten die Lychener Spieler energisch, was zwei Siebenmeter in den ersten gut zwei Minuten zur Folge hatte, die Stefan Jähnke zum 2:0 nutzen konnte.

 

Insgesamt war das Spiel der Gastgeber linkslastig, was auch daran lag, dass Michael Zander (11 Tore) einen ganz starken Tag erwischt hatte. Leider ließen die Lychener aber in der ersten Hälfte zu viele Torchancen liegen. Auch die Torhüter bekamen kaum Zugriff auf die Partie. Das hatte zur Folge, dass Berolina den Vorsprung nicht ausbauen konnte, sondern stattdessen in Rückstand geriet und darum kämpfen musste, den Anschluss nicht zu verlieren. Dies gelang, sodass beim Stand von 14:16 die Seiten gewechselt wurden.

 

Der zweite Durchgang begann dann mit zwei weiteren Treffern für Cottbus zum 14:18. Berolina kämpfte sich aber zurück und konnte durch Tore von Christoph Jähnke (2) und Zander den Anschluss von 17:18 herstellen. Sebastian Bock, der nach dem Seitenwechsel besser ins Spiel fand, konnte in dieser Phase einen Siebenmeter parieren. Im gesamten Spiel behielt er zweimal bei Strafwürfen die Oberhand.

 

Mitte der zweiten Hälfte konnte Berolina dann wieder mit zwei Toren in Führung gehen. In der 48. Spielminute stand es 22:20. Die Gäste glichen aber wieder aus und lagen beim 23:25 nur vier Minuten später dann selbst wieder mit zwei Toren in Front. Bis zum Abpfiff sollte es dann weiter derart eng zugehen. Allerdings blieb die Führung nun bei den Gästen. Nur noch einmal, nämlich beim 27:27, konnte Berolina gleichziehen. Zu spielen waren da noch knapp drei Minuten. Diese wurden turbulent. Zunächst erhöhte Cottbus auf 27:29, konterte dann auch das 28:29 mit dem Treffer zum 28:30. Als Zander dann das 29:30 erzielte, waren noch 51 Sekunden zu spielen. Zum erhofften und sicher auch nicht unverdienten Punktgewinn reichte es für die Hausherren dann jedoch nicht mehr. Dennoch hatte sich die Mannschaft gegenüber den letzten Auftritten deutlich verbessert gezeigt und kann auf dieser Leistung aufbauen. Entsprechend optimistisch wird sich das Team am Samstag auf den Weg zum Auswärtsspiel beim HC Bad Liebenwerda (8./11:17) machen, der in eigener Halle mit 34:29 bezwungen werden konnte.

 

 

 

Lychen: Bock, Hirsch, N. Schween, Mandrella, J. Wendland (6), Ch. Jähnke (2), St. Jähnke (5), Ph. Wendland (3), Lutter (2), M. Zander (11), N. Wendland


 

29.01.2018

Berolinas Männer verlieren denkwürdige Partie

 

Lychen (HT) In der Brandenburgliga waren am Samstag die Handballer vom HSV Wildau 1950 (8./8:14 Punkte) beim SV Berolina Lychen (7./8:14) zu Gast. Im Hinspiel hatten sich die beiden Tabellennachbarn nichts geschenkt und die Wildauer hatten sich in einem umkämpften Spiel am Ende knapp mit 31:30 durchgesetzt. Ein ähnlich enges Duell erwarteten die Zuschauer in der gut besuchten Lychener Sporthalle nun auch für das Rückspiel.

 

Dass es zu diesem spannenden Spiel dann nicht kam, hatte verschiedene Ursachen. Auf der einen Seite gelang es den Gastgebern von Beginn an nicht, den gewünschten Zugriff auf das Spiel zu bekommen. Schon am Anfang agierte Lychen teilweise sehr hektisch. Fehler schlichen sich ein und die Gäste führten von Beginn an (0:2). Nur einmal gelang Lychen der Ausgleich, nämlich als Jan Wendland in der vierten Spielminute das 2:2 gelang.

 

Lychen tat sich im Positionsangriff oft sehr schwer und kam zu selten zu gefährlichen Tempogegenstößen, die zudem mehrfach nicht genutzt werden konnten. Berolina gelang es so nicht, das Ergebnis zu eigenen Gunsten zu gestalten. Zwischenzeitlich lag das Team von Trainer Tobias Schween mit fünf Toren zurück (9:14, 10:15). Aber mit einer verbesserten Abwehr und konzentrierteren Abschlüssen gelang bis zur Pause durch Tore von Michael Zander und Patrick Kirschner noch die Verkürzung auf 12:15. Für die zweite Hälfte schien noch alles möglich.

 

Im Verlauf der ersten Hälfte hatten die Schiedsrichter mit einigen Entscheidungen für Unruhe gesorgt. Und die beiden Unparteiischen aus Falkensee waren es dann auch, die in der zweiten Hälfte eine nicht unwesentliche Rolle spielten. Nach vier Zweiminutenstrafen gegen Lychen und zwei gegen Wildau hatten sich die Hinausstellungen in der ersten Halbzeit noch in Grenzen gehalten und auf beide Teams verteilt. Was dann nach dem Seitenwechsel passierte, konnte sich keiner der Zuschauer erinnern, in dieser Form schon einmal erlebt zu haben. Nachdem die Lychener in den ersten Minuten nach Wiederanpfiff vier klare Chancen ausgelassen hatten und Wildau so beim 12:16 den ersten Treffer erzielen konnte, rückten die Schiedsrichter in den Mittelpunkt. In einer von beiden Seiten eigentlich sehr fair geführten Begegnung hagelte es plötzlich Zweiminutenstrafen, die oft sehr fragwürdig waren. Besonders folgenreich war aber die Tatsache, dass die Hinausstellungen in den zweiten dreißig Minuten ausschließlich Berolina-Spieler trafen. Aufgrund der sieben Bestrafungen, die Lychen hinnehmen mussten, agierte das Team fast die Hälfte der zweiten Halbzeit in Unterzahl. Eine Reihe anderer fragwürdiger Entscheidungen kam hinzu.

 

Berolina ließ sich jedoch nur zeitweise irritieren und versuchte trotz aller Widrigkeiten im Spiel zu bleiben. Was blieb, war eine große Ungenauigkeit in den Würfen, die auch auftrat, wenn die Gastgeber frei vor dem Gästekeeper auftauchten. Dennoch kämpfte die Mannschaft weiter, auch wenn spätestens ab der 45. Minute, als Lychen mit 15:23 zurücklag, alles entschieden schien. In den Schlussminuten war Berolina dann auch im Tempogegenstoß erfolgreich. Dies reichte schließlich, um das Endergebnis mit 24:27 freundlicher zu gestalten. Ein Sieg war nicht mehr möglich.

 

Aufgrund schlechter Wurfausbeute, beste Werfer für Lychen waren Jan Wendland (6) und Patrick Kirschner (5), hat Berolina selbst einen Teil zur Niederlage beigetragen. Sehr kritisch muss man aber diesmal die Leistung der Schiedsrichter betrachten, die aufgrund der Einseitigkeit auch Einfluss auf den Spielverlauf und das Ergebnis hatte. Die Verantwortlichen vom SV Berolina wollten das nach dem Spiel nicht kommentieren, die Enttäuschung war aber allen ins Gesicht geschrieben, einige Spieler benötigten noch lange nach Abpfiff Aufmunterung, die allerdings nicht wirklich fruchten sollte.

 

In der Tabelle haben beide Teams nun die Plätze getauscht.

 

 

 

Lychen: Kulitzscher, Bock, Hirsch, N. Schween (1), Mandrella, J. Wendland (6), Ch. Jähnke (2), St. Jähnke (3), Sommerfeldt, Ph. Wendland (3), M. Zander (4), Kirschner (5), N. Wendland


 

21.01.2018

Zu viele Chancen blieben ungenutzt

 

Lychen (HT) Die Männer der Brandenburgligamannschaft des SV Berolina Lychen (7./8:12 Punkte) mussten am Samstag beim SV Jahn Bad Freienwalde (5./11:7) antreten. Erklärtes Ziel der Lychener Mannschaft war es, in Bad Freienwalde zu punkten. Im Heimspiel zum Saisonauftakt konnte Berolina sich in einem spannenden Spiel am Ende knapp mit 29:27 durchsetzen. Daran wollte das Team am Samstag anknüpfen. Allen Beteiligten war aber klar, dass alles passen musste, um das Vorhaben in die Tat umzusetzen. Das tat es aber nicht.

 

In der Anfangsphase entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem die Gastgeber zwar immer wieder in Führung gingen, Berolina aber dranbleiben konnte. Mehrfach, nämlich beim 1:1, 4.4, 5:5 und 6:6, gelang Lychen, das in der Abwehr kompakt stand, auch der Ausgleich. Bis zur 17. Spielminute blieb Berolina auf Tuchfühlung. Dann konnte der SV Jahn von 8:7 auf 10:7 erhöhen. Ursache dafür war vor allem auch, dass sich bei den Lychenern Wurfpech einstellte. Die Hausherren nutzten dies und setzten sich bis zur Pause auf 16:11 ab.

 

Auch der erste Treffer in Durchgang zwei gehörte den Gastgebern, die dann in der 40. Minute sogar das erste Mal mit zehn Toren in Führung gehen konnten. 22:12 stand es zu diesem Zeitpunkt. Es war mehr als nur eine Vorentscheidung gefallen. Bad Freienwalde verwaltete nun diesen Vorsprung und konnte ihn einmal beim 26:15 sogar noch vergrößern. In den letzten anderthalb Spielminuten konnte Lychen dann durch drei Tore in Folge durch Philip Wendland (2) und Michael Zander das Ergebnis noch etwas freundlicher gestalten und aus einem 34:24 am Ende ein 34:27 machen. Deutlich blieb die Niederlage aber dennoch. Verursacht wurde sie durch einen deutlichen Einbruch in der zweiten Hälfte. Berolina agierte hier im Angriff harmlos und ohne Bewegung. Zu schnelle Abschlüsse, die zudem erfolglos blieben, sorgten für zusätzliche Probleme. Am Ende war es dann vor allem die phasenweise schon katastrophale Chancenverwertung, die ein besseres Ergebnis verhinderte. Am besten trafen noch Patrick Kirschner (8), Jan Wendland (6) und Philip Wendland (4). Positiv merkte Trainer Tobias Schween aber an, dass die Mannschaft bis zur letzten Minute gekämpft hat und Lukas Schlewitt bei seinem ersten Auftritt im Tor der Brandenburgligamannschaft einen guten Eindruck hinterließ und mit einigen Paraden aufwartete.

 

„Wir gehen dennoch mit einem guten Gefühl in die Vorbereitung auf das nächste Spiel am kommenden Samstag, in dem wir dann Wildau zu Gast haben.“, richtete Tobias Schween bereits Samstag den Blick schon wieder nach vorn.

 

 

 

Lychen: Kulizscher, Schlewitt, J. Wendland (6), Ch. Jähnke (3), St. Jähnke (1), Sommerfeldt (1), Ph. Wendland (4), Jentho, Lutter (2), M. Zander (2), Kirschner (8)


 

15.01.2018

Auswärtsziel verpasst

 

Lychen (HT) Bei der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst (9./6:14) waren die Männer des SV Berolina Lychen (7./8:10) am vergangenen Samstag in der Brandenburgliga zu Gast. Erklärtes Ziel der Mannschaft war es dabei, die zwei Punkte aus dem Landkreis Teltow-Fläming mit in die Flößerstadt zu nehmen.

 

Das gesamte Team ging entsprechend motiviert und konzentriert in das Spiel, in dem dann aber nicht alles so gelang, wie Mannschaft und Trainer Tobias Schween sich das erhofft hatten. Berolina konnte zwar zu Beginn bis zum 2:3 dreimal die Führung übernehmen – die Treffer erzielten Jan Wendland, Michael Zander und Nico Schween – jedoch zeigten sich auch schon früh Probleme im Angriff, die dann auch über die gesamte Partie hinweg anhalten sollten. Hier agierte Berolina diesmal zu unbeweglich. Zudem gelang es nur selten, aus dem Rückraum heraus Torgefahr zu entfalten. Die Gastgeber übernahmen so beim 4:3 erstmals die Führung und sollten sie dann bis zum Schlusspfiff auch nicht mehr abgeben.

 

Kämpferisch und auch hinsichtlich der Abwehrarbeit war der Mannschaft nichts vorzuwerfen. Lychen blieb auf Tuchfühlung und zur Pause schien angesichts eines 13:11 für die Ahrensdorf/Schenkenhorst noch nichts wirklich entschieden.

 

Berolina gelang es aber auch nach dem Seitenwechsel nicht, ausreichend Schwung ins eigene Angriffsspiel zu bekommen. Der Rückstand vergrößerte sich zwischenzeitlich auf vier Tore, als es in der 39. Spielminute 17:13 stand. Lychen ließ sich davon jedoch nicht entmutigen. In der 45. Spielminute gelang der Anschlusstreffer zum 18:17, was dann den Heimtrainer bewog, eine Auszeit zu nehmen. Nach dieser konnten die Hausherren in nur anderthalb Minuten drei Tore erzielen, das letzte davon in Unterzahl, sodass der Rückstand der Lychener Mannschaft nun beim 21:17 wieder vier Tore betrug. In der verbleibenden Spielzeit gelang es Berolina dann nur noch zweimal bis auf zwei Tore heranzukommen (21:19, 26:24). Oft fehlte Berolina auch das Quäntchen Glück. Insgesamt war es dann in einem Spiel, das auf Augenhöhe geführt wurde, aber wohl auch die bessere Tagesform, die den Ausschlag dafür gab, dass die gastgebende Mannschaft sich am Ende mit 29:24 durchsetzen konnte. Einen klaren Sieg trugen die Lychener Fans davon, die sich über die gesamte Partie hinweg mit ihren Trommeln – und nur sie hatten welche – lautstark bemerkbar machten und ihre Mannschaft nach vorn trieben. Auf diese Unterstützung hoffen die Lychener Spieler auch am nächsten Samstag, wenn das nächste Auswärtsspiel beim SV Jahn Bad Freienwalde auf dem Plan steht, auf das sich die Mannschaft nun fokussieren wird.

 

Einen Grund zum Feiern gab es für das Team am Abend aber trotz der Niederlage noch, denn in der Sportlerumfrage in der Uckermark belegten sie bei den Mannschaften den zweiten Platz.

 

 

 

Lychen: Kulitzscher, Hirsch, N. Schween (5), Mandrella, J. Wendland (5), Ch. Jähnke (2), Sommerfeldt, Ph. Wendland (3), Jentho, Lutter (5), M. Zander (4), Kirschner


 

17.12.2017

Bericht/Bilder


25.11.2017

Bericht


13.11.2017

Siegtor fast mit dem Schlusspfiff

 

Lychen (HT) Die Männer der Brandenburgligamannschaft des SV Berolina Lychen (9./4:8 Punkte) traten am Samstag beim Tabellenletzten 1.SV Eberswalde (12./0:14) an. Erklärtes Ziel der Lychener war es dabei, die beiden Punkte aus dem Barnim zu entführen.

 

Lychen ging entsprechend motiviert in das Spiel und agierte nach anfänglichen Schwierigkeiten in der Abwehr bald sehr gut. Allerdings konnten die Flößerstädter aus den daraus resultierenden Ballgewinnen zu wenig Kapital schlagen, weil sie im Konter den Ball immer wieder an im Rückzugsverhalten starke Eberswalder verloren.

 

So blieb es eng. Die Führung wechselte und zur Pause lag Berolina dann knapp mit 13:11 in Front, sodass eine spannende zweite Hälfte zu erwarten war.

 

Auch in der zweiten Hälfte gab es bei den Gästen aus Lychen immer wieder Fehler im Spielaufbau. Wurfpech kam auch noch dazu. Trainer Tobias Schween sah das Spiel seiner Mannschaft später so: „Es gab viel Kampf und Krampf. Insgesamt war das heute kein schönes Handballspiel. Wir hätten den Sieg früher perfekt machen müssen, brachten aber durch unsere Fehler die Eberswalder immer wieder ins Spiel.“

 

Eng blieb es dann bis zum Abpfiff. Nur zweimal, nämlich beim 11:14 und 16:19, konnte Lychen mit drei Toren in Führung gehen. Diese Führung hatte dann allerdings nur bis zur 51. Spielminute Bestand. Dann glichen die Gastgeber beim 20:20 erstmals nach dem Seitenwechsel aus.

 

Die Schlussphase bot dann Spannung pur. Berolina ging mehrfach in Führung, Eberswalde glich jedoch immer wieder aus. Nach einer Zweiminutenstrafe gegen Nico Schween in der 58. Spielminute konnte Michael Zander  (7 Tore) in Unterzahl den Führungstreffer zum 23:24 erzielen. Eberswalde glich jedoch aus und eine Minute und vier Sekunden vor dem Spielende sah Philip Wendland die rote Karte und der Eberswalder Krystian Jonas erhielt eine Zweiminutenstrafe. Viel Platz nun also auf dem Feld. Vierundfünfzig Sekunden vor dem Abpfiff hatte Christoph Jähnke (6), der zuvor dreimal vom Punkt erfolgreich war,  dann per Siebenmeter die Gelegenheit, Berolina wieder in Führung zu bringen, was aber nicht gelang. Nach einer Auszeit der nun in Ballbesitz befindlichen Eberswalder sechsunddreißig Sekunden vor dem Ende konnte Nicos Kulitzscher den Wurfversuch der Eberswalder parieren. Es folgte der lange Ball auf Jan Wendland, der diesen schließlich nur sieben Sekunden vor dem Ende zum 24:25 im Eberswalder Tor unterbrachte. Der anschließende Fernwurf der Eberswalder wurde von der Lychener Abwehr geblockt. Berolina hatte sich mit sehr viel Mühe die zwei Punkte in Eberswalde gesichert und sich so mit nun 6:8 Punkten auf Platz sieben verbessert.

 

 

 

Lychen: Kulitzscher, Bock, N. Schween (1), J. Wendland (2), Ch. Jähnke (6), St. Jähnke (3), Sommerfeldt (1), Ph. Wendland (1), Jentho (2), Lutter (1), Herwig (1), M. Zander (7), Kirschner


 

 

23.10.2017

Berolina mit schwacher Vorstellung

 

Lychen (HT) Die Männer der Brandenburgligamannschaft des SV Berolina Lychen (8./4:6) absolvierten am letzten Sonntag bereits ihr sechstes Saisonspiel. Dabei musste das Team beim letztjährigen Vizemeister der Liga, dem HC Spreewald (3./8:0), antreten.

 

Die Uckermärker gingen so als Außenseiter in die Partie in Lübben, wollten den Spreewäldern aber so gut wie möglich Paroli bieten. Dies gelang ihnen dann in den 60 Minuten nicht.

 

Hoffnung, das Spiel offen gestalten zu können, gab es schon früh kaum noch. Dem 2:0 der Gastgeber folgte mit dem 2:1 durch Michael Zander der einzige Moment im Spiel, zu dem Berolina Tuchfühlung zum Gegner aufnehmen konnte.  Im Anschluss erhöhte der HC Spreewald auf 5:1, nach knapp sechszehn Minuten stand es 10:2 für die Gastgeber. Nichts lief bei den Gästen aus Lychen. „In der Abwehr waren wir viel zu passiv, im Angriffsspiel vernachlässigten wir die Außenpositionen fast vollständig. Wenn man dann auch noch klarste Torgelegenheiten auslässt, hat man gegen einen so starken Gegner keine Chance“, ärgerte sich Marko Wendland, der die Mannschaft diesmal betreute.

 

Die Gastgeber kamen immer wieder zu recht einfachen Treffern und gerieten gegen diesmal viel zu harmlose Lychener nie in Gefahr. Mit einem deutlichen 15:6 für die Spreewälder ging es in die Kabinen. Damit war schon mehr als nur eine Vorentscheidung gefallen.

 

Ziel für die zweite Hälfte konnte es für die Gäste aus der Flößerstadt dann nur noch sein, dafür zu sorgen, dass der Rückstand nicht noch weiter an Deutlichkeit zunahm. Dies gelang dann auch, denn in der zweiten Hälfte wuchs die Tordifferenz nur noch um zwei Treffer an. Die Gastgeber konnten sich am Ende klar mit 31:20 durchsetzen. Berolina, das in der zweiten Hälfte die angeschlagenen Spieler weitestgehend schonte, war deutlich unter seinen Möglichkeiten geblieben. Wohl keiner der Lychener Akteure erreichte am Sonntag seine Normalform.

 

 

 

Lychen: Hirsch, Bock, Kulitzscher, Mandrella (1), J. Wendland (5), Ch. Jähnke (4), St. Jähnke (2), Sommerfeldt, Ph. Wendland (1), Jentho (1), Lutter (1), M. Zander (5), N. Wendland


 

15.10.2017

Berolina mit ungefährdetem Heimsieg

 

Lychen (HT) Am fünften Spieltag der Brandenburgliga empfingen die Männer des SV Berolina Lychen (9./2:6) den HC Bad Liebenwerda (6./4:2). Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie wollten die Gastgeber diesmal die Punkte in Lychen behalten. Dies gelang am Ende überzeugend.

 

Berolina ging sehr konzentriert in die Begegnung und lag in der fünften Spielminute bereits mit 3:0 in Führung. Grundlage dafür war eine gute Deckungsarbeit, die den Gästen wenig Raum zur Entfaltung ließ. Diesen gelang es so nur einmal, die Lychener Führung zu gefährden, nämlich als sie auf 3:2 herankamen. Berolina blieb aufmerksam und setzte sich trotz einiger ausgelassener Tormöglichkeiten wieder ab. Daran konnte auch eine frühe Auszeit der Gäste beim Stand von 6:3 in der 13. Minute nichts ändern. Im Gegenteil, Berolina erhöhte durch zwei weitere Treffer durch Jan Wendland und Christoph Jähnke auf 8:3. Diesen Vorsprung konnten die Gastgeber dann im Grunde über die gesamte restliche Spielzeit hinweg kontrollieren. Kurz vor der Pause konnte Christoph Jähnke auf 15:9 erhöhen. Einen folgenden Siebenmeter und auch den Nachwurf konnte der eigens dafür für den glänzend haltenden Nicos Kulitzscher ins Tor gekommene Sebastian Bock parieren und so dafür sorgen, dass es mit sechs Toren Vorsprung in die Pause ging.

 

Auch in der zweiten Halbzeit konnte Berolina das Spiel kontrollieren, auch in hektischeren Phasen. Den Gästen unterliefen immer wieder Fehler, die es den Gastgebern ermöglichten, den Vorsprung zu verwalten. Häufig sprachen die Unparteiischen aus Lübbenau und Altlandsberg nun auch Zeitstrafen aus, die sich aber gleichmäßig auf beide Teams verteilten (je 5).

 

Einige Schwierigkeiten bekamen die Lychener, als Bad Liebenwerda in Überzahl gleich drei Spieler der Hausherren in Manndeckung nahm. Die Gäste konnten auf 26:22 verkürzen. Trainer Tobias Schween nahm dann eine Auszeit und stellte die Mannschaft neu ein. Dies zeigte Wirkung, Berolina konnte durch Nico Schween per Siebenmeter und Jan Wendland auf 28:22 erhöhen. Zu diesem Zeitpunkt waren 52 Minuten absolviert. In den verbleibenden acht Minuten ließen es die Lychener nicht mehr zu, dass die Gäste den Sieg noch einmal in Gefahr bringen konnten. Am Ende gab es ein deutliches 34:29. Der Lychener Sieg war völlig verdient, schließlich hatten die Flößerstädter von der ersten bis zur letzten Minute in Führung gelegen. Grundlage für den Sieg war eine geschlossene Mannschaftsleistung mit einer guten Abwehrarbeit. Besonders auffällig bei den Gastgebern waren Nicos Kulitzscher, der den Vorsprung immer wieder mit starken Paraden sichern konnte, und Christoph Jähnke, der mit zehn Toren bester Lychener Werfer war. Aber auch alle anderen machten ihre Sache gut, so auch Max Mandrella und Nico Wendland, die nur zu Kurzeinsätzen kamen, bei denen sie sich aber mit je einem Treffer auch in die Torschützenliste eintragen konnten. Mit nun 4:6 Punkten liegt Lychen aktuelle auf Platz acht und behält den Anschluss ans Mittelfeld.

 

 

 

Lychen: Kulitzscher, Bock, Hirsch, N. Schween (5), Max Mandrella (1), J. Wendland (4), Ch. Jähnke (10), Sommerfeldt (4), Th. Zander (n.e.), Jentho, Lutter (3), Herwig, M. Zander (6), N. Wendland (1)


 

07.10.2017

Mannschaft bleibt unter ihren Möglichkeiten

 

Lychen (HT) Für die Männer der Brandenburgligamannschaft ds SV Berolina Lychen stand am Samstag binnen vier Wochen bereits das vierte Punktspiel auf dem Programm. Der Liganeuling aus der Flößerstadt (9./2:4 Punkte) musste dabei beim Spitzenreiter der Brandenburgliga, dem Lausitzer HC II (1./6:0) antreten und ging als Außenseiter in die Begegnung.

 

Lychen kam nur schwer ins Spiel und es gelang der Mannschaft von Trainer Tobias Schween nicht, ausreichend Druck zu entfalten. Wie schon zuletzt schlichen sich zudem zu viele Fehler ins Spiel der Lychener ein, Torchancen wurden nicht genutzt. Dennoch konnten die Gäste das Spiel zunächst offen gestalten. Die Lausitzer gingen zwar in Führung, Berolina blieb aber dran und konnte durch Jan Wendland und Michael Zander zum 3:3 bzw. 4:4 ausgleichen. Dies gelang dann aber in der Folgezeit nicht mehr. Cottbus erhöhte auf 6:4, beim 10:5 war der Rückstand der Berolina-Mannschaft dann schon auf fünf Treffer angewachsen. Dieser 5-Tore-Vorsprung der Gastgeber hatte beim 13:8 auch noch Bestand, als Lychen nach Hinausstellungen auf Cottbusser Seite in der 23. Minute mit einem und in der 24. Minute dann sogar mit zwei Feldspielern mehr auf dem Feld stand. Berolina konnte diese Überzahlsituation nicht nutzen. Ein Treffer gelang nicht. Stattdessen erhöhte der Gastgeber, gerade wieder vollzählig, auf 14:8. In der Schlussphase der ersten Hälfte konnte sich Berolina dann noch bis auf 15:11 herankämpfen.

 

Auch in der zweiten Hälfte kam das Angriffsspiel nicht wie gehofft in Fahrt. In der Abwehr konnten so zwar immer wieder Bälle erobert werden, es gelang im Angriff aber oft nicht, dies auch in Tore umzumünzen. So konnte Berolina nicht näher als auf 16:13 herankommen, nachdem es unmittelbar nach Wiederanpfiff schon 16:11 geheißen hatte. Dass es Lychen hier gelang zu verkürzen, lag auch an einem gut aufgelegten Nicos Kulitzscher im Tor. Dies reichte aber nicht, um die Gastgeber ernsthaft zu gefährden. Nachdem Berolina der Treffer zum 18:14 gelungen war, traf Cottbus fünfmal in Serie zum 23:14. Damit war mehr als nur eine Vorentscheidung gefallen, woran auch eine Auszeit der Gäste in der 43. Minute nichts mehr ändern konnte.

 

Gekämpft hat die Mannschaft aber bis zum Schluss, jeder Einzelne zeigte erneut viel Einsatz. Die gute Moral allein reichte aber nicht aus. Spielerisch blieb das Team zu viel schuldig. So sah es auch Trainer Tobias Schween: „Leider konnten wir geschlossen unser Potenzial nicht abfrufen und mussten uns einer besseren Mannschaft verdient geschlagen geben. Nun gilt es den Fokus auf das Heimspiel am kommenden Samstag gegen Bad Liebenwerda zu legen und uns in unserer Halle zu steigern.“

 

 

 

Lychen: Kulitzscher, P. Dzierzawa, N. Schween (3), Mandrella (3), J. Wendland (5), Ch. Jähnke (2), Sommerfeldt (1), Jentho (2), Lutter (2), M. Zander (4), Herwig, N. Wendland


 

01.10.2017

Berolina findet zu spät ins Spiel

 

Lychen (HT) Die Männer der Brandenburgligamannschaft des SV Berolina Lychen (6./2.2 Punkte) hatten am Samstag die TSG Lübbenau 63 (2./4:0) zu Gast. Der Gastgeber wollte vor heimischem Publikum an die guten Leistungen der ersten beiden Spiele anknüpfen und nach dem knapp verlorenen Auswärtsspiel in Wildau nun wieder punkten. Aber es kam anders.

 

Berolina begann sehr nervös, das Spiel der Hausherren war von Fehlern geprägt. Die Gäste aus Lübbenau überzeugten hingegen mit schnellem Umkehrspiel und kamen so von Beginn an immer wieder zu leichten Treffern. Nach nicht einmal sieben gespielten Minuten sah sich Lychens Trainer Tobias Schween angesichts des Spielstandes von 0:4 und der Tatsache, dass sein Team noch keinerlei Bindung zum Spiel gefunden hatte, zu einer frühen Auszeit gezwungen. Aber auch nach dieser änderte sich zunächst wenig am Spiel. Berolina wirkte unsicher, die Bewegung vor allem im Angriffsspiel fehlte. Auch Überzahlsituationen zugunsten der Gastgeber führten nicht dazu, dass sich der Rückstand verringerte. Phasenweise fehlte hier auch der Überblick, denn beispielsweise die Tatsache, dass die Gäste den Torhüter in Unterzahl durch einen sechsten Feldspieler ersetzten und das Tor so bei Balleroberung leer war, wurde nicht genutzt. Würfe aus der Ferne blieben hier aus.

 

Im Angriff blieb Berolina bis zur Pause zu statisch und scheiterte zudem immer wieder am gut haltenden Schlussmann der Gäste. Die Lychener Torleute Sebastian Bock, Christopher Hirsch und Nikos Kulitzscher, der sein erstes Pflichtspiel für Berolina bestritt, bekamen hingegen in den ersten dreißig Minuten kaum eine Hand an den Ball. Zur Pause lagen die Gastgeber folgerichtig mit 8:16 zurück.

 

Mit Beginn der zweiten Hälfte war dann die Körpersprache der Lychener eine andere. Insgesamt zeigte sich die Mannschaft nun wesentlich kämpferischer als noch vor dem Wechsel. Spielerisch lief aber auch nach Wiederanpfiff bei den Gastgebern nicht viel zusammen. Nach wie vor blieb die Zahl der Fehler im eigenen Spiel zu hoch, Wurfpech kam auch noch dazu. Beim 9:19 und 10:20 lag Lychen dann sogar mit zehn Toren zurück. Dann konnte Berolina aber durch drei Tore in Folge von Christoph Jähnke und ein weiteres von Jan Wendland auf 14:20 verkürzen (43. Minute). In der Halle kam Hoffnung auf, dass Berolina sich doch noch einmal heranarbeiten könnte. Dafür blieb die Leistung der Mannschaft aber zu wechselhaft. Als exemplarisch kann hier Christoph Jähnke gelten, der einerseits mit neun Toren zum besten Lychener Werfer avancierte und alle fünf Siebenmeter, zu denen er antrat, verwandelte, andererseits aber mehrfach in eigentlich von ihm gut vorbereiteten Situationen das Abspiel verpasste und sich festrannte. So wechselten Licht und Schatten bei im Grunde allen Lychener Spielern, auch wenn das Spiel nun deutlich besser war, als in den ersten vierzig Minuten. Berolina konnte in der 58. Spielminute beim 23:26 dann sogar bis auf drei Tore herankommen, woran nun auch Torhüter Nicos Kulitzscher großen Anteil hatte, der in der letzten Viertelstunde mehrfach glänzend parierte.

 

Die Mannschaft hatte jedoch zu spät ins Spiel gefunden, um den Gegner noch ernsthaft zu gefährden. Letztlich musste sie so beim 24:29 die erste Heimniederlage hinnehmen. Es gilt nun den Blick nach vorn zu richten, denn schon am kommenden Samstag wartet das nächste schwere Spiel, denn Berolina muss dann beim Tabellenführer Lausitzer HC Cottbus II antreten.

 

 

 

Lychen: Bock, Hirsch, Kulitzscher, N. Schween (4), Max Mandrella, J. Wendland (3), Ch. Jähnke (9), St. Jähnke (1), Sommerfeldt (1), Jentho, M. Zander (6), N. Wendland (n.e.)

 

FOTOS


 

25.09.2017

Punktgewinn knapp verpasst

 

Lychen (HT): Nach dem 29:27-Heimsieg über den SV Jahn Bad Freienwalde stand für die Männer der Brandenburgligamannschaft des SV Berolina Lychen am vergangenen Samstag das erste Auswärtsspiel auf dem Programm. Lychen musste dabei beim HSV Wildau 1959 antreten, der sein erstes Saisonspiel ebenfalls gewinnen konnte. 25:22 hieß es für die Wildauer in Rangsdorf.

 

Die personelle Situation hatte sich für Lychen gegenüber dem Heimspiel vor Wochenfrist noch weiter verschärft. Nur sieben Feldspieler und zwei Torleute der Mannschaft standen zur Verfügung, zwei von ihnen gingen zudem gesundheitlich angeschlagen in die Begegnung. Um im Notfall auszuhelfen, trat Helfried Müller, eigentlich Spieler der Ü40-Vertretung, die Reise nach Wildau mit an. Und der 54jährige wurde auch gebraucht, kam zu einem ca. 10minütigen Einsatz und machte seine Sache gut.

 

Berolina ging trotz der ungünstigen Voraussetzungen motiviert in das Spiel und spielte von Beginn an frei auf. Alle Spieler kämpften aufopferungsvoll uns stellten sich jederzeit in den Dienst des Teams. Über die gesamte Spielzeit hinweg verlief das Spiel ausgeglichen. In der ersten Hälfte lag Berolina dabei sogar lange Zeit in Front. Beim 4:7 sogar mit drei Toren. Erst beim 11:10 konnten die Wildauer die Führung übernehmen. Zu diesem Zeitpunkt waren schon fast 22 Minuten gespielt.

 

Berolina agierte in der Abwehr sehr geschickt und konnte so immer wieder Bälle erobern. Leider wurden diese Ballgewinne aber diesmal zu selten in Zählbares umgewandelt, weil es mehrfach zu Fehlpässen kam. Berolina versäumte es so, sich deutlicher vom Gegner abzusetzen. Als beim Stand von 16:14 für Wildau die Seiten gewechselt wurden, war dennoch überhaupt nichts entschieden.

 

Dies wurde umso deutlicher, als Lychen die ersten drei Tore nach Wiederanpfiff erzielen und so mit 16:17 wieder selbst in Führung gehen konnte. Es blieb ein Spiel auf Augenhöhe, in dem Berolina die Führung bis zum 20:21 (42. Spielminute) verteidigen konnte. In dieser Phase war es vor allem Jan Wendland, der immer wieder für Lychener Tore sorgte. Mit am Ende 9 Treffern war er nach Michael Zander, der elfmal traf, erfolgreichster Lychener Werfer.

 

In der verbleibenden Zeit konnte Wildau dann immer wieder vorlegen. Berolina glich aber postwendend ständig wieder aus und übernahm beim 24:25 auch noch einmal selbst die Führung. Nach knapp 56 Minuten stand es dann 29:29. Die letzten Minuten gehörten dann aber den Gastgebern, die sich schließlich mit 31:30 durchsetzen konnten. „Letzlich waren es zwei Fehler in der Schlussphase, die über Sieg oder Niederlage entscheiden haben. Uns hat diesmal einfach auch das Quäntchen Glück gefehlt. Trotzdem hat aber jeder einzelne Spieler eine hervorragende Leistung gezeigt und eine super Moral bewiesen. Diese Spannung müssen wir nun für das Heimspiel am Samstag gegen Lübbenau aufrechterhalten.“, so ein nicht unzufriedener Trainer Tobias Schween, der zudem einmal mehr die mitgereisten Fans seiner Mannschaft lobte, die die Mannschaft erneut in jeder Phase unterstützt haben und fast für eine Heimspielatmosphäre gesorgt haben.

 

 

 

Lychen: Hirsch, Bock, N. Schween (3), Mandrella, J. Wendland (9), Ch. Jähnke (6), Sommerfeld (1), M. Zander (11), Müller, N. Wendland

 


 

17.09.2017

Aufsteiger mit erstem Achtungszeichen

 

Lychen (HT) Am Samstag startete die erste Männermannschaft des SV Berolina nach ihrem Aufstieg aus der Verbandsliga Nord in der Brandenburgliga in die neue Saison. Gegner der Lychener Mannschaft war mit dem SV Jahn Bad Freienwalde das Team, das nach der Saison 2015/16 aus der Verbandsliga aufgestiegen war. Berolina hatte dabei gegen die Freienwalder zwei Niederlagen (29:30 und 32:36) hinnehmen müssen, was maßgeblich auch dazu beitrug, dass die Mannschaft am Ende hinter Bad Freienwalde Zweiter wurde. Es war also mindestens noch eine Rechnung offen. Allerdings waren die Ausgangsbedingungen für die Gastgeber denkbar schlecht. Personell gab es große Probleme. Neben dem erkrankten Thomas Zander muss Berolina nun aufgrund einer Verletzung auch langfristig auf Philip Wendland verzichten. Von den Neuzugängen waren aktuell nur Frank Sommerfeld und Patrick Dzierzawa einsatzfähig. Lychen trat so letztlich mit 12 Aktiven an, darunter allerdings drei Torhüter, sodass die Favoritenrolle so in jedem Fall den Gästen aus Märkisch-Oderland zukam. Eine Chance rechneten sich die Männer aus der Flößerstadt aber dennoch aus. „Wir waren uns im letzten Training einig, dass jedes Spiel mit sieben gegen sieben ausgetragen wird und wir an unsere Chance glauben müssen. Außerdem waren wir uns einig, dass wir völlig frei aufspielen konnten.“, beschrieb Trainer Tobias Schween die Haltung der Mannschaft vor dem Spiel.

 

Berolina konnte im Spiel durch Jan Wendland (Siebenmeter) und Christoph Jähnke die ersten beiden Treffer erzielen und 2:0 in Führung gehen. Anschließend entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe. Wirkung zeigte, dass Berolina den Freienwalder Christian Krause von Beginn an in kurze Manndeckung nahm. Jan Wendland setzte diese taktische Maßnahme seines Trainers sehr gut um und engte die Kreise Krauses sehr stark ein. Aber auch die Abwehr insgesamt zeigte große Präsenz, die es den Gästen schwer machte, zu Treffern zu kommen. Im Angriff wurden immer wieder mit spielerischen Mitteln Chancen kreiert, die häufig auch genutzt werden konnten. Berolina führte so überwiegend, ohne sich aber nennenswert absetzen zu können. Die Gäste ließen aber nicht locker und gingen beim 6:7 zwischenzeitlich auch selbst in Front. Beim Stand von 11:9 erhielt Michael Zander, der schon früh im Spiel eine doppelte Zeitstrafe erhalten hatte, in der 22. Spielminute die dritte Zweiminutenstrafe, die zwangsläufig zur roten Karte führte. Angesichts der ohnehin schon prekären personellen Situation ein weiterer Rückschlag, der die Mannschaft aber nicht aus dem Konzept brachte. Im Gegenteil, bis zum Seitenwechsel setzte sich Berolina noch auf 15:11 ab.

 

Einen emotionalen Moment gab es dann während der Halbzeitpause, als sich der schwer erkrankte Thomas Zander für die ihm zuteilwerdende Unterstützung bedankte.

 

Die zweite Hälfte begann dann durch einen Treffer von Jan Wendland mit dem 16:11 für Berolina. Aber die Gäste aus Bad Freienwalde kamen dann besser ins Spiel und schlossen zum 16:15 auf. Nach einer Zweiminutenstrafe gegen Christoph Jähnke gab es dann erstmals seit dem 7:7 wieder einen Ausgleichstreffer für den SV Jahn, dem dann wenig später beim 18:19 sogar ein Führungstreffer folgte. Dieser sollte aber dann auch der letzte für die Gäste bleiben. Lychen legte nun wieder vor (21:19), Bad Freienwalde glich immer wieder aus. So blieb es bis zum 26:26 in der 56. Spielminute, als den Hausherren dann durch Jan Wendland, Nico Schween und Christoph Jähnke drei Treffer zum 29:26 gelangen, die angesichts der dann nur noch verbleibenden letzten Spielminute die Entscheidung brachten. Mehr als der Treffer zum 29:27 gelang dem SV Jahn Bad Freienwalde nicht mehr.

 

„Wir haben über sechzig Minuten diszipliniert gespielt und entgegen aller Erwartungen die Revanche geschafft. Jeder einzelne Spieler ist über sich hinausgewachsen und hat sich in den Dienst der Mannschaft gestellt. Ich bin stolz auf die Mannschaft. Man sieht, dass in jeder Situation eine Chance steckt. Diesmal haben wir diese genutzt.“, so ein zufriedener Trainer Tobias Schween nach dem Spiel. Nach seiner Einschätzung hatte Berolina vor allem auch das Torwartduell eindeutig gewonnen. Der gesundheitlich ebenfalls angeschlagene Sebastian Bock zeigte immer wieder starke Paraden. Christopher Hirsch vertrat ihn in einer 15minütigen Pause glänzend. Der dritte Torwart, Patrick Dzierzawa, der nicht zum Einsatz kam, unterstützte beide von der Bank aus. Sehr positiv bewertete der Trainer auch, dass alle nicht einsatzfähigen Spieler anwesend waren und die Mannschaft immer wieder pushten. Ein großes Lob verdienten sich erneut auch die Lychener Fans, die ihre Mannschaft über 60 Minuten unterstützten.

 

Lychen: Bock (TW), Hirsch (TW), Dzierzawa (TW), N. Schween (5), Mandrella (1), J. Wendland (6), Ch. Jähnke (7), St. Jähnke (5), Sommerfeld (1), Jentho, M. Zander (4), N. Wendland

 

FOTOS (Quelle: Marti Rocks)


 

10.09.17

Berolina erreicht im Pokal die nächste Runde

 

Lychen (HT) Den ersten Pflichtspielauftritt für die erste Männermannschaft des SV Berolina Lychen gab es eine Woche vor Beginn der Saison in der Brandenburgliga, in die die Lychener aufgestiegen sind, am Samstag in Pritzwalk. Dort stand die erste Pokalrunde auf dem Programm.

 

Lychen, in der letzten Saison mit 38:2 Punkten souveräner Meister der Verbandsliga Nord, musste dabei in der Prignitz gegen den HC Neuruppin und den HC Pritzwalk antreten. Auch wenn die Männer aus der Flößerstadt nicht in Bestbesetzung antreten konnten, gingen sie als Favorit in das Turnier. Neuruppin war in der Verbandsliga in der letzten Saison Siebter geworden (21:19 Punkte) und war von Berolina zweimal besiegt worden (28:24 und 34:27). Der HC Pritzwalk war (10./14:30 Punkte) und ist in der Landesliga Nord aktiv, aktuell also zwei Spielklassen unter der Brandenburgliga.

 

In die erste Partie gegen den HC Neuruppin, in der Berolina grundsätzlich in der Deckung mit einem 5:1- oder sogar 3:2:1-System agierte, kam die Mannschaft zunächst recht schwer, sodass sie bis zum 6:6 immer wieder in Rückstand geriet, den sie aber stets ausgleichen konnte. Vor allem der Neuruppiner William Kehnschaper (10 Tore) fand immer wieder Lücken in der Berolina-Abwehr und erzielte leichte Tore. Die beiden Lychener Keeper Sebastian Bock und Patrick Dzierzawa suchten erst einmal ihre Form, konnten aber dann im Laufe des Spiels mit einigen Paraden aufwarten. Zur Pause war, als Berolina 12:10 in Front lag, noch nichts entschieden.

 

Im weiteren Spielverlauf konnten die Lychener in der Abwehr immer wieder Bälle erkämpfen, die auf der anderen Seite aber nicht immer den Weg ins Tor fanden. Mit der Tatsache, dass sich immer wieder Abspiel- und Wurffehler ins Spiel der Lychener Mannschaft einschlichen, zeigte sich Trainer Tobias Schween anschließend unzufrieden. Trotz einiger Unzulänglichkeiten kam Berolina schließlich zu einem verdienten und letztlich ungefährdeten 24:16-Erfolg. Erfolgreichste Werfer waren dabei Christoph Jähnke (6) und Michael Zander (5). Ronny Lutter, der sein erstes Pflichtspiel für Berolina bestritt, kam zu seinen ersten beiden Treffern für die Uckermärker.

 

In der ersten Hälfte gegen den HC Pritzwalk lief aufseiten der Lychener fast nichts zusammen. Knapper Führungen konnten die Gastgeber, die im zweiten Spiel gegen Neuruppin mit 20:24 den Kürzeren gezogen hatten, immer wieder ausgleichen. Erst gegen Ende der ersten Hälfte konnte sich Berolina leicht absetzen. Beim Stand von 12:9 für die Gäste aus Lychen wurden schließlich die Seiten gewechselt.

 

In der zweiten Hälfte zeigte die Mannschaft von Trainer Tobias Schween dann ein völlig anderes Gesicht. Im Konterspiel oder mit der zweiten Welle kam das Team immer wieder zu einfachen Treffern und baute den Vorsprung aus. Spielerisch gelang nun deutlich mehr als noch vor der Pause. Vor allem Jan Wendland (9 Tore) war immer wieder erfolgreich. Insgesamt kamen alle Spieler zu ihren Einsatzseiten und hatten dabei ihre starken und auch weniger starken Momente. Lychen setzte sich schließlich mit 26:19 durch und erreichte so mit zwei Siegen sicher die nächste Pokalrunde.

 

„Schlussendlich bin ich mit den Ergebnissen zufrieden. Das Ziel, im Pokal in die nächste Runde zu kommen, haben wir erreicht. Klar ist aber auch, dass wir uns beim Punktspielauftakt gegen Bad Freienwalde am kommenden Samstag spielerisch steigern müssen. Wir hoffen dabei natürlich auf die Unterstützung in einer hoffentlich gut besuchten Lychener Sporthalle.“, so Tobias Schween nach den beiden Spielen in Pritzwalk.

 

 

 

Lychen: Bock, Dzierzawa, N. Schween (2 gegen Neuruppin/2 gegen Pritzwalk), Mandrella (2/3), J. Wendland (3/9), Ch. Jähnke (6/2), Sommerfeld (3/-), Lutter (2/1), Jentho (1/2), M. Zander (5/4), N. Wendland (-/3),


 

Berolinas Männer mit erstem Test

 

Lychen (HT) Die Handballsaison 2017/18 wirft ihre Schatten voraus. Am vergangenen Freitag absolvierte die erste Männermannschaft des SV Berolina, die in der abgelaufenen Spielzeit souveräner Meister der Verbandsliga Nord geworden war und nun in der Brandenburgliga antreten wird, in einer gut besuchten Lychener Sporthalle ein Testspiel gegen den HV Grün-Weiß Werder, der nach einem Abstieg aus der 3. Liga nun in der Oberliga Ostsee-Spree auf Punktejagd gehen wird.

 

Im Team der Gastgeber wirkten erstmals auch zwei der zur neuen Saison hinzugekommenen Spieler mit. Patrick Dzierzawa, der zuletzt mehrere Jahre bei Germania Lychen als Fußballer aktiv war, kehrte nun ins Berolina-Tor zurück, wo er bereits in jungen Jahren zu überzeigen wusste. Mit Frank Sommerfeld, der vom 1. SV Eberswalde kam, präsentierte sich eine Ergänzung für den Kreis.

 

Das Spiel begann temporeich, ein Klassenunterschied war zunächst nicht erkennbar. Lychen konnte nach dem 0:1 für die Gäste die Führung übernehmen. In der 10. Spielminute hieß es 6:3 für die Gastgeber. Vor allem gegen Michael Zander, der sechs der ersten sieben Lychener Tore warf und zudem in der Abwehr immer wieder erfolgreich Würfe blocken konnte, fanden Abwehr und Torwart der Gäste aus Werder zunächst kein Mittel.

 

Dem temporeichen Spiel musste Berolina dann aber ab der 20. Spielminute Tribut zollen. Zum Ende der ersten Hälfte schlichen sich zunehmend Fehler in das Spiel der Hausherren ein, was es den Gästen ermöglichte, sich vor der Pause noch auf 13:18 abzusetzen.

 

Zu Beginn der zweiten Hälfte wirkten beide Teams zunächst überhastet. Im Aufbauspiel der Lychener gab es nun wiederholt Fehler und Unstimmigkeiten. Die Gästeführung geriet nicht mehr in Gefahr. Den Spielern aus Lychen gelang es so zum Beispiel auch nach Balleroberungen in Situationen, in denen Werder den Torhüter vom Feld genommen hatte, nicht, das Spielgerät im gegnerischen Tor unterzubringen.

 

Die Gastgeber steckten aber nicht auf und versuchten einstudierte Spielzüge einzusetzen, was auch immer wieder mit Torerfolgen abgeschlossen werden konnte. Am erfolgreichsten waren dabei Michael Zander (10 Tore) und Christoph Jähnke (7). Sebastian Bock, der die letzten zwanzig Minuten im Lychener Tor stand, überzeugte mit starken Paraden. Etwas unglücklich verlief das Debüt von Sommerfeld, der nach der dritten Zweiminutenstrafe vom Schiedsrichterduo L. Schween (Lychen) und Kalthoff (Stavenhagen) die rote Karte sah.

 

Alles in allem konnte Berolina letztlich mit einem 22:31 durchaus zufrieden sein. In den verbleibenden Wochen bis zum Ligastart gegen Bad Freienwalde (16.09.) gilt es nun, sich den Feinschliff zu holen und die Neuzugänge, drei fehlten am Freitag noch, in die Mannschaft zu integrieren.

 

Bevor es aber soweit ist, bestreitet der SV Berolina am 08.09. ab 17:00 Uhr auf dem Sportplatz am Weinbergweg erst einmal die offizielle Saisoneröffnung, zu der alle Mannschaften, aber auch alle Handballinteressierten eingeladen sind.

 

 

 

Lychen: Dzierzawa, Hirsch, Bock, M. Zander (10), St. Jähnke (1), Jentho, Ph. Wendland (1), Ch. Jähnke (7), N. Wendland, M. Mandrella, Sommerfeld (1), N. Schween (2)