SV Berolina Lychen e.V.
Handball, Freizeitsport
info@berolina-lychen.de

29.01.2018

Berolinas Männer verlieren denkwürdige Partie

 

Lychen (HT) In der Brandenburgliga waren am Samstag die Handballer vom HSV Wildau 1950 (8./8:14 Punkte) beim SV Berolina Lychen (7./8:14) zu Gast. Im Hinspiel hatten sich die beiden Tabellennachbarn nichts geschenkt und die Wildauer hatten sich in einem umkämpften Spiel am Ende knapp mit 31:30 durchgesetzt. Ein ähnlich enges Duell erwarteten die Zuschauer in der gut besuchten Lychener Sporthalle nun auch für das Rückspiel.

 

Dass es zu diesem spannenden Spiel dann nicht kam, hatte verschiedene Ursachen. Auf der einen Seite gelang es den Gastgebern von Beginn an nicht, den gewünschten Zugriff auf das Spiel zu bekommen. Schon am Anfang agierte Lychen teilweise sehr hektisch. Fehler schlichen sich ein und die Gäste führten von Beginn an (0:2). Nur einmal gelang Lychen der Ausgleich, nämlich als Jan Wendland in der vierten Spielminute das 2:2 gelang.

 

Lychen tat sich im Positionsangriff oft sehr schwer und kam zu selten zu gefährlichen Tempogegenstößen, die zudem mehrfach nicht genutzt werden konnten. Berolina gelang es so nicht, das Ergebnis zu eigenen Gunsten zu gestalten. Zwischenzeitlich lag das Team von Trainer Tobias Schween mit fünf Toren zurück (9:14, 10:15). Aber mit einer verbesserten Abwehr und konzentrierteren Abschlüssen gelang bis zur Pause durch Tore von Michael Zander und Patrick Kirschner noch die Verkürzung auf 12:15. Für die zweite Hälfte schien noch alles möglich.

 

Im Verlauf der ersten Hälfte hatten die Schiedsrichter mit einigen Entscheidungen für Unruhe gesorgt. Und die beiden Unparteiischen aus Falkensee waren es dann auch, die in der zweiten Hälfte eine nicht unwesentliche Rolle spielten. Nach vier Zweiminutenstrafen gegen Lychen und zwei gegen Wildau hatten sich die Hinausstellungen in der ersten Halbzeit noch in Grenzen gehalten und auf beide Teams verteilt. Was dann nach dem Seitenwechsel passierte, konnte sich keiner der Zuschauer erinnern, in dieser Form schon einmal erlebt zu haben. Nachdem die Lychener in den ersten Minuten nach Wiederanpfiff vier klare Chancen ausgelassen hatten und Wildau so beim 12:16 den ersten Treffer erzielen konnte, rückten die Schiedsrichter in den Mittelpunkt. In einer von beiden Seiten eigentlich sehr fair geführten Begegnung hagelte es plötzlich Zweiminutenstrafen, die oft sehr fragwürdig waren. Besonders folgenreich war aber die Tatsache, dass die Hinausstellungen in den zweiten dreißig Minuten ausschließlich Berolina-Spieler trafen. Aufgrund der sieben Bestrafungen, die Lychen hinnehmen mussten, agierte das Team fast die Hälfte der zweiten Halbzeit in Unterzahl. Eine Reihe anderer fragwürdiger Entscheidungen kam hinzu.

 

Berolina ließ sich jedoch nur zeitweise irritieren und versuchte trotz aller Widrigkeiten im Spiel zu bleiben. Was blieb, war eine große Ungenauigkeit in den Würfen, die auch auftrat, wenn die Gastgeber frei vor dem Gästekeeper auftauchten. Dennoch kämpfte die Mannschaft weiter, auch wenn spätestens ab der 45. Minute, als Lychen mit 15:23 zurücklag, alles entschieden schien. In den Schlussminuten war Berolina dann auch im Tempogegenstoß erfolgreich. Dies reichte schließlich, um das Endergebnis mit 24:27 freundlicher zu gestalten. Ein Sieg war nicht mehr möglich.

 

Aufgrund schlechter Wurfausbeute, beste Werfer für Lychen waren Jan Wendland (6) und Patrick Kirschner (5), hat Berolina selbst einen Teil zur Niederlage beigetragen. Sehr kritisch muss man aber diesmal die Leistung der Schiedsrichter betrachten, die aufgrund der Einseitigkeit auch Einfluss auf den Spielverlauf und das Ergebnis hatte. Die Verantwortlichen vom SV Berolina wollten das nach dem Spiel nicht kommentieren, die Enttäuschung war aber allen ins Gesicht geschrieben, einige Spieler benötigten noch lange nach Abpfiff Aufmunterung, die allerdings nicht wirklich fruchten sollte.

 

In der Tabelle haben beide Teams nun die Plätze getauscht.

 

 

 

Lychen: Kulitzscher, Bock, Hirsch, N. Schween (1), Mandrella, J. Wendland (6), Ch. Jähnke (2), St. Jähnke (3), Sommerfeldt, Ph. Wendland (3), M. Zander (4), Kirschner (5), N. Wendland


 

21.01.2018

Zu viele Chancen blieben ungenutzt

 

Lychen (HT) Die Männer der Brandenburgligamannschaft des SV Berolina Lychen (7./8:12 Punkte) mussten am Samstag beim SV Jahn Bad Freienwalde (5./11:7) antreten. Erklärtes Ziel der Lychener Mannschaft war es, in Bad Freienwalde zu punkten. Im Heimspiel zum Saisonauftakt konnte Berolina sich in einem spannenden Spiel am Ende knapp mit 29:27 durchsetzen. Daran wollte das Team am Samstag anknüpfen. Allen Beteiligten war aber klar, dass alles passen musste, um das Vorhaben in die Tat umzusetzen. Das tat es aber nicht.

 

In der Anfangsphase entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem die Gastgeber zwar immer wieder in Führung gingen, Berolina aber dranbleiben konnte. Mehrfach, nämlich beim 1:1, 4.4, 5:5 und 6:6, gelang Lychen, das in der Abwehr kompakt stand, auch der Ausgleich. Bis zur 17. Spielminute blieb Berolina auf Tuchfühlung. Dann konnte der SV Jahn von 8:7 auf 10:7 erhöhen. Ursache dafür war vor allem auch, dass sich bei den Lychenern Wurfpech einstellte. Die Hausherren nutzten dies und setzten sich bis zur Pause auf 16:11 ab.

 

Auch der erste Treffer in Durchgang zwei gehörte den Gastgebern, die dann in der 40. Minute sogar das erste Mal mit zehn Toren in Führung gehen konnten. 22:12 stand es zu diesem Zeitpunkt. Es war mehr als nur eine Vorentscheidung gefallen. Bad Freienwalde verwaltete nun diesen Vorsprung und konnte ihn einmal beim 26:15 sogar noch vergrößern. In den letzten anderthalb Spielminuten konnte Lychen dann durch drei Tore in Folge durch Philip Wendland (2) und Michael Zander das Ergebnis noch etwas freundlicher gestalten und aus einem 34:24 am Ende ein 34:27 machen. Deutlich blieb die Niederlage aber dennoch. Verursacht wurde sie durch einen deutlichen Einbruch in der zweiten Hälfte. Berolina agierte hier im Angriff harmlos und ohne Bewegung. Zu schnelle Abschlüsse, die zudem erfolglos blieben, sorgten für zusätzliche Probleme. Am Ende war es dann vor allem die phasenweise schon katastrophale Chancenverwertung, die ein besseres Ergebnis verhinderte. Am besten trafen noch Patrick Kirschner (8), Jan Wendland (6) und Philip Wendland (4). Positiv merkte Trainer Tobias Schween aber an, dass die Mannschaft bis zur letzten Minute gekämpft hat und Lukas Schlewitt bei seinem ersten Auftritt im Tor der Brandenburgligamannschaft einen guten Eindruck hinterließ und mit einigen Paraden aufwartete.

 

„Wir gehen dennoch mit einem guten Gefühl in die Vorbereitung auf das nächste Spiel am kommenden Samstag, in dem wir dann Wildau zu Gast haben.“, richtete Tobias Schween bereits Samstag den Blick schon wieder nach vorn.

 

 

 

Lychen: Kulizscher, Schlewitt, J. Wendland (6), Ch. Jähnke (3), St. Jähnke (1), Sommerfeldt (1), Ph. Wendland (4), Jentho, Lutter (2), M. Zander (2), Kirschner (8)


 

15.01.2018

Auswärtsziel verpasst

 

Lychen (HT) Bei der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst (9./6:14) waren die Männer des SV Berolina Lychen (7./8:10) am vergangenen Samstag in der Brandenburgliga zu Gast. Erklärtes Ziel der Mannschaft war es dabei, die zwei Punkte aus dem Landkreis Teltow-Fläming mit in die Flößerstadt zu nehmen.

 

Das gesamte Team ging entsprechend motiviert und konzentriert in das Spiel, in dem dann aber nicht alles so gelang, wie Mannschaft und Trainer Tobias Schween sich das erhofft hatten. Berolina konnte zwar zu Beginn bis zum 2:3 dreimal die Führung übernehmen – die Treffer erzielten Jan Wendland, Michael Zander und Nico Schween – jedoch zeigten sich auch schon früh Probleme im Angriff, die dann auch über die gesamte Partie hinweg anhalten sollten. Hier agierte Berolina diesmal zu unbeweglich. Zudem gelang es nur selten, aus dem Rückraum heraus Torgefahr zu entfalten. Die Gastgeber übernahmen so beim 4:3 erstmals die Führung und sollten sie dann bis zum Schlusspfiff auch nicht mehr abgeben.

 

Kämpferisch und auch hinsichtlich der Abwehrarbeit war der Mannschaft nichts vorzuwerfen. Lychen blieb auf Tuchfühlung und zur Pause schien angesichts eines 13:11 für die Ahrensdorf/Schenkenhorst noch nichts wirklich entschieden.

 

Berolina gelang es aber auch nach dem Seitenwechsel nicht, ausreichend Schwung ins eigene Angriffsspiel zu bekommen. Der Rückstand vergrößerte sich zwischenzeitlich auf vier Tore, als es in der 39. Spielminute 17:13 stand. Lychen ließ sich davon jedoch nicht entmutigen. In der 45. Spielminute gelang der Anschlusstreffer zum 18:17, was dann den Heimtrainer bewog, eine Auszeit zu nehmen. Nach dieser konnten die Hausherren in nur anderthalb Minuten drei Tore erzielen, das letzte davon in Unterzahl, sodass der Rückstand der Lychener Mannschaft nun beim 21:17 wieder vier Tore betrug. In der verbleibenden Spielzeit gelang es Berolina dann nur noch zweimal bis auf zwei Tore heranzukommen (21:19, 26:24). Oft fehlte Berolina auch das Quäntchen Glück. Insgesamt war es dann in einem Spiel, das auf Augenhöhe geführt wurde, aber wohl auch die bessere Tagesform, die den Ausschlag dafür gab, dass die gastgebende Mannschaft sich am Ende mit 29:24 durchsetzen konnte. Einen klaren Sieg trugen die Lychener Fans davon, die sich über die gesamte Partie hinweg mit ihren Trommeln – und nur sie hatten welche – lautstark bemerkbar machten und ihre Mannschaft nach vorn trieben. Auf diese Unterstützung hoffen die Lychener Spieler auch am nächsten Samstag, wenn das nächste Auswärtsspiel beim SV Jahn Bad Freienwalde auf dem Plan steht, auf das sich die Mannschaft nun fokussieren wird.

 

Einen Grund zum Feiern gab es für das Team am Abend aber trotz der Niederlage noch, denn in der Sportlerumfrage in der Uckermark belegten sie bei den Mannschaften den zweiten Platz.

 

 

 

Lychen: Kulitzscher, Hirsch, N. Schween (5), Mandrella, J. Wendland (5), Ch. Jähnke (2), Sommerfeldt, Ph. Wendland (3), Jentho, Lutter (5), M. Zander (4), Kirschner


 

17.12.2017

Bericht/Bilder


25.11.2017

Bericht


13.11.2017

Siegtor fast mit dem Schlusspfiff

 

Lychen (HT) Die Männer der Brandenburgligamannschaft des SV Berolina Lychen (9./4:8 Punkte) traten am Samstag beim Tabellenletzten 1.SV Eberswalde (12./0:14) an. Erklärtes Ziel der Lychener war es dabei, die beiden Punkte aus dem Barnim zu entführen.

 

Lychen ging entsprechend motiviert in das Spiel und agierte nach anfänglichen Schwierigkeiten in der Abwehr bald sehr gut. Allerdings konnten die Flößerstädter aus den daraus resultierenden Ballgewinnen zu wenig Kapital schlagen, weil sie im Konter den Ball immer wieder an im Rückzugsverhalten starke Eberswalder verloren.

 

So blieb es eng. Die Führung wechselte und zur Pause lag Berolina dann knapp mit 13:11 in Front, sodass eine spannende zweite Hälfte zu erwarten war.

 

Auch in der zweiten Hälfte gab es bei den Gästen aus Lychen immer wieder Fehler im Spielaufbau. Wurfpech kam auch noch dazu. Trainer Tobias Schween sah das Spiel seiner Mannschaft später so: „Es gab viel Kampf und Krampf. Insgesamt war das heute kein schönes Handballspiel. Wir hätten den Sieg früher perfekt machen müssen, brachten aber durch unsere Fehler die Eberswalder immer wieder ins Spiel.“

 

Eng blieb es dann bis zum Abpfiff. Nur zweimal, nämlich beim 11:14 und 16:19, konnte Lychen mit drei Toren in Führung gehen. Diese Führung hatte dann allerdings nur bis zur 51. Spielminute Bestand. Dann glichen die Gastgeber beim 20:20 erstmals nach dem Seitenwechsel aus.

 

Die Schlussphase bot dann Spannung pur. Berolina ging mehrfach in Führung, Eberswalde glich jedoch immer wieder aus. Nach einer Zweiminutenstrafe gegen Nico Schween in der 58. Spielminute konnte Michael Zander  (7 Tore) in Unterzahl den Führungstreffer zum 23:24 erzielen. Eberswalde glich jedoch aus und eine Minute und vier Sekunden vor dem Spielende sah Philip Wendland die rote Karte und der Eberswalder Krystian Jonas erhielt eine Zweiminutenstrafe. Viel Platz nun also auf dem Feld. Vierundfünfzig Sekunden vor dem Abpfiff hatte Christoph Jähnke (6), der zuvor dreimal vom Punkt erfolgreich war,  dann per Siebenmeter die Gelegenheit, Berolina wieder in Führung zu bringen, was aber nicht gelang. Nach einer Auszeit der nun in Ballbesitz befindlichen Eberswalder sechsunddreißig Sekunden vor dem Ende konnte Nicos Kulitzscher den Wurfversuch der Eberswalder parieren. Es folgte der lange Ball auf Jan Wendland, der diesen schließlich nur sieben Sekunden vor dem Ende zum 24:25 im Eberswalder Tor unterbrachte. Der anschließende Fernwurf der Eberswalder wurde von der Lychener Abwehr geblockt. Berolina hatte sich mit sehr viel Mühe die zwei Punkte in Eberswalde gesichert und sich so mit nun 6:8 Punkten auf Platz sieben verbessert.

 

 

 

Lychen: Kulitzscher, Bock, N. Schween (1), J. Wendland (2), Ch. Jähnke (6), St. Jähnke (3), Sommerfeldt (1), Ph. Wendland (1), Jentho (2), Lutter (1), Herwig (1), M. Zander (7), Kirschner


 

 

23.10.2017

Berolina mit schwacher Vorstellung

 

Lychen (HT) Die Männer der Brandenburgligamannschaft des SV Berolina Lychen (8./4:6) absolvierten am letzten Sonntag bereits ihr sechstes Saisonspiel. Dabei musste das Team beim letztjährigen Vizemeister der Liga, dem HC Spreewald (3./8:0), antreten.

 

Die Uckermärker gingen so als Außenseiter in die Partie in Lübben, wollten den Spreewäldern aber so gut wie möglich Paroli bieten. Dies gelang ihnen dann in den 60 Minuten nicht.

 

Hoffnung, das Spiel offen gestalten zu können, gab es schon früh kaum noch. Dem 2:0 der Gastgeber folgte mit dem 2:1 durch Michael Zander der einzige Moment im Spiel, zu dem Berolina Tuchfühlung zum Gegner aufnehmen konnte.  Im Anschluss erhöhte der HC Spreewald auf 5:1, nach knapp sechszehn Minuten stand es 10:2 für die Gastgeber. Nichts lief bei den Gästen aus Lychen. „In der Abwehr waren wir viel zu passiv, im Angriffsspiel vernachlässigten wir die Außenpositionen fast vollständig. Wenn man dann auch noch klarste Torgelegenheiten auslässt, hat man gegen einen so starken Gegner keine Chance“, ärgerte sich Marko Wendland, der die Mannschaft diesmal betreute.

 

Die Gastgeber kamen immer wieder zu recht einfachen Treffern und gerieten gegen diesmal viel zu harmlose Lychener nie in Gefahr. Mit einem deutlichen 15:6 für die Spreewälder ging es in die Kabinen. Damit war schon mehr als nur eine Vorentscheidung gefallen.

 

Ziel für die zweite Hälfte konnte es für die Gäste aus der Flößerstadt dann nur noch sein, dafür zu sorgen, dass der Rückstand nicht noch weiter an Deutlichkeit zunahm. Dies gelang dann auch, denn in der zweiten Hälfte wuchs die Tordifferenz nur noch um zwei Treffer an. Die Gastgeber konnten sich am Ende klar mit 31:20 durchsetzen. Berolina, das in der zweiten Hälfte die angeschlagenen Spieler weitestgehend schonte, war deutlich unter seinen Möglichkeiten geblieben. Wohl keiner der Lychener Akteure erreichte am Sonntag seine Normalform.

 

 

 

Lychen: Hirsch, Bock, Kulitzscher, Mandrella (1), J. Wendland (5), Ch. Jähnke (4), St. Jähnke (2), Sommerfeldt, Ph. Wendland (1), Jentho (1), Lutter (1), M. Zander (5), N. Wendland


 

15.10.2017

Berolina mit ungefährdetem Heimsieg

 

Lychen (HT) Am fünften Spieltag der Brandenburgliga empfingen die Männer des SV Berolina Lychen (9./2:6) den HC Bad Liebenwerda (6./4:2). Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie wollten die Gastgeber diesmal die Punkte in Lychen behalten. Dies gelang am Ende überzeugend.

 

Berolina ging sehr konzentriert in die Begegnung und lag in der fünften Spielminute bereits mit 3:0 in Führung. Grundlage dafür war eine gute Deckungsarbeit, die den Gästen wenig Raum zur Entfaltung ließ. Diesen gelang es so nur einmal, die Lychener Führung zu gefährden, nämlich als sie auf 3:2 herankamen. Berolina blieb aufmerksam und setzte sich trotz einiger ausgelassener Tormöglichkeiten wieder ab. Daran konnte auch eine frühe Auszeit der Gäste beim Stand von 6:3 in der 13. Minute nichts ändern. Im Gegenteil, Berolina erhöhte durch zwei weitere Treffer durch Jan Wendland und Christoph Jähnke auf 8:3. Diesen Vorsprung konnten die Gastgeber dann im Grunde über die gesamte restliche Spielzeit hinweg kontrollieren. Kurz vor der Pause konnte Christoph Jähnke auf 15:9 erhöhen. Einen folgenden Siebenmeter und auch den Nachwurf konnte der eigens dafür für den glänzend haltenden Nicos Kulitzscher ins Tor gekommene Sebastian Bock parieren und so dafür sorgen, dass es mit sechs Toren Vorsprung in die Pause ging.

 

Auch in der zweiten Halbzeit konnte Berolina das Spiel kontrollieren, auch in hektischeren Phasen. Den Gästen unterliefen immer wieder Fehler, die es den Gastgebern ermöglichten, den Vorsprung zu verwalten. Häufig sprachen die Unparteiischen aus Lübbenau und Altlandsberg nun auch Zeitstrafen aus, die sich aber gleichmäßig auf beide Teams verteilten (je 5).

 

Einige Schwierigkeiten bekamen die Lychener, als Bad Liebenwerda in Überzahl gleich drei Spieler der Hausherren in Manndeckung nahm. Die Gäste konnten auf 26:22 verkürzen. Trainer Tobias Schween nahm dann eine Auszeit und stellte die Mannschaft neu ein. Dies zeigte Wirkung, Berolina konnte durch Nico Schween per Siebenmeter und Jan Wendland auf 28:22 erhöhen. Zu diesem Zeitpunkt waren 52 Minuten absolviert. In den verbleibenden acht Minuten ließen es die Lychener nicht mehr zu, dass die Gäste den Sieg noch einmal in Gefahr bringen konnten. Am Ende gab es ein deutliches 34:29. Der Lychener Sieg war völlig verdient, schließlich hatten die Flößerstädter von der ersten bis zur letzten Minute in Führung gelegen. Grundlage für den Sieg war eine geschlossene Mannschaftsleistung mit einer guten Abwehrarbeit. Besonders auffällig bei den Gastgebern waren Nicos Kulitzscher, der den Vorsprung immer wieder mit starken Paraden sichern konnte, und Christoph Jähnke, der mit zehn Toren bester Lychener Werfer war. Aber auch alle anderen machten ihre Sache gut, so auch Max Mandrella und Nico Wendland, die nur zu Kurzeinsätzen kamen, bei denen sie sich aber mit je einem Treffer auch in die Torschützenliste eintragen konnten. Mit nun 4:6 Punkten liegt Lychen aktuelle auf Platz acht und behält den Anschluss ans Mittelfeld.

 

 

 

Lychen: Kulitzscher, Bock, Hirsch, N. Schween (5), Max Mandrella (1), J. Wendland (4), Ch. Jähnke (10), Sommerfeldt (4), Th. Zander (n.e.), Jentho, Lutter (3), Herwig, M. Zander (6), N. Wendland (1)


 

07.10.2017

Mannschaft bleibt unter ihren Möglichkeiten

 

Lychen (HT) Für die Männer der Brandenburgligamannschaft ds SV Berolina Lychen stand am Samstag binnen vier Wochen bereits das vierte Punktspiel auf dem Programm. Der Liganeuling aus der Flößerstadt (9./2:4 Punkte) musste dabei beim Spitzenreiter der Brandenburgliga, dem Lausitzer HC II (1./6:0) antreten und ging als Außenseiter in die Begegnung.

 

Lychen kam nur schwer ins Spiel und es gelang der Mannschaft von Trainer Tobias Schween nicht, ausreichend Druck zu entfalten. Wie schon zuletzt schlichen sich zudem zu viele Fehler ins Spiel der Lychener ein, Torchancen wurden nicht genutzt. Dennoch konnten die Gäste das Spiel zunächst offen gestalten. Die Lausitzer gingen zwar in Führung, Berolina blieb aber dran und konnte durch Jan Wendland und Michael Zander zum 3:3 bzw. 4:4 ausgleichen. Dies gelang dann aber in der Folgezeit nicht mehr. Cottbus erhöhte auf 6:4, beim 10:5 war der Rückstand der Berolina-Mannschaft dann schon auf fünf Treffer angewachsen. Dieser 5-Tore-Vorsprung der Gastgeber hatte beim 13:8 auch noch Bestand, als Lychen nach Hinausstellungen auf Cottbusser Seite in der 23. Minute mit einem und in der 24. Minute dann sogar mit zwei Feldspielern mehr auf dem Feld stand. Berolina konnte diese Überzahlsituation nicht nutzen. Ein Treffer gelang nicht. Stattdessen erhöhte der Gastgeber, gerade wieder vollzählig, auf 14:8. In der Schlussphase der ersten Hälfte konnte sich Berolina dann noch bis auf 15:11 herankämpfen.

 

Auch in der zweiten Hälfte kam das Angriffsspiel nicht wie gehofft in Fahrt. In der Abwehr konnten so zwar immer wieder Bälle erobert werden, es gelang im Angriff aber oft nicht, dies auch in Tore umzumünzen. So konnte Berolina nicht näher als auf 16:13 herankommen, nachdem es unmittelbar nach Wiederanpfiff schon 16:11 geheißen hatte. Dass es Lychen hier gelang zu verkürzen, lag auch an einem gut aufgelegten Nicos Kulitzscher im Tor. Dies reichte aber nicht, um die Gastgeber ernsthaft zu gefährden. Nachdem Berolina der Treffer zum 18:14 gelungen war, traf Cottbus fünfmal in Serie zum 23:14. Damit war mehr als nur eine Vorentscheidung gefallen, woran auch eine Auszeit der Gäste in der 43. Minute nichts mehr ändern konnte.

 

Gekämpft hat die Mannschaft aber bis zum Schluss, jeder Einzelne zeigte erneut viel Einsatz. Die gute Moral allein reichte aber nicht aus. Spielerisch blieb das Team zu viel schuldig. So sah es auch Trainer Tobias Schween: „Leider konnten wir geschlossen unser Potenzial nicht abfrufen und mussten uns einer besseren Mannschaft verdient geschlagen geben. Nun gilt es den Fokus auf das Heimspiel am kommenden Samstag gegen Bad Liebenwerda zu legen und uns in unserer Halle zu steigern.“

 

 

 

Lychen: Kulitzscher, P. Dzierzawa, N. Schween (3), Mandrella (3), J. Wendland (5), Ch. Jähnke (2), Sommerfeldt (1), Jentho (2), Lutter (2), M. Zander (4), Herwig, N. Wendland


 

01.10.2017

Berolina findet zu spät ins Spiel

 

Lychen (HT) Die Männer der Brandenburgligamannschaft des SV Berolina Lychen (6./2.2 Punkte) hatten am Samstag die TSG Lübbenau 63 (2./4:0) zu Gast. Der Gastgeber wollte vor heimischem Publikum an die guten Leistungen der ersten beiden Spiele anknüpfen und nach dem knapp verlorenen Auswärtsspiel in Wildau nun wieder punkten. Aber es kam anders.

 

Berolina begann sehr nervös, das Spiel der Hausherren war von Fehlern geprägt. Die Gäste aus Lübbenau überzeugten hingegen mit schnellem Umkehrspiel und kamen so von Beginn an immer wieder zu leichten Treffern. Nach nicht einmal sieben gespielten Minuten sah sich Lychens Trainer Tobias Schween angesichts des Spielstandes von 0:4 und der Tatsache, dass sein Team noch keinerlei Bindung zum Spiel gefunden hatte, zu einer frühen Auszeit gezwungen. Aber auch nach dieser änderte sich zunächst wenig am Spiel. Berolina wirkte unsicher, die Bewegung vor allem im Angriffsspiel fehlte. Auch Überzahlsituationen zugunsten der Gastgeber führten nicht dazu, dass sich der Rückstand verringerte. Phasenweise fehlte hier auch der Überblick, denn beispielsweise die Tatsache, dass die Gäste den Torhüter in Unterzahl durch einen sechsten Feldspieler ersetzten und das Tor so bei Balleroberung leer war, wurde nicht genutzt. Würfe aus der Ferne blieben hier aus.

 

Im Angriff blieb Berolina bis zur Pause zu statisch und scheiterte zudem immer wieder am gut haltenden Schlussmann der Gäste. Die Lychener Torleute Sebastian Bock, Christopher Hirsch und Nikos Kulitzscher, der sein erstes Pflichtspiel für Berolina bestritt, bekamen hingegen in den ersten dreißig Minuten kaum eine Hand an den Ball. Zur Pause lagen die Gastgeber folgerichtig mit 8:16 zurück.

 

Mit Beginn der zweiten Hälfte war dann die Körpersprache der Lychener eine andere. Insgesamt zeigte sich die Mannschaft nun wesentlich kämpferischer als noch vor dem Wechsel. Spielerisch lief aber auch nach Wiederanpfiff bei den Gastgebern nicht viel zusammen. Nach wie vor blieb die Zahl der Fehler im eigenen Spiel zu hoch, Wurfpech kam auch noch dazu. Beim 9:19 und 10:20 lag Lychen dann sogar mit zehn Toren zurück. Dann konnte Berolina aber durch drei Tore in Folge von Christoph Jähnke und ein weiteres von Jan Wendland auf 14:20 verkürzen (43. Minute). In der Halle kam Hoffnung auf, dass Berolina sich doch noch einmal heranarbeiten könnte. Dafür blieb die Leistung der Mannschaft aber zu wechselhaft. Als exemplarisch kann hier Christoph Jähnke gelten, der einerseits mit neun Toren zum besten Lychener Werfer avancierte und alle fünf Siebenmeter, zu denen er antrat, verwandelte, andererseits aber mehrfach in eigentlich von ihm gut vorbereiteten Situationen das Abspiel verpasste und sich festrannte. So wechselten Licht und Schatten bei im Grunde allen Lychener Spielern, auch wenn das Spiel nun deutlich besser war, als in den ersten vierzig Minuten. Berolina konnte in der 58. Spielminute beim 23:26 dann sogar bis auf drei Tore herankommen, woran nun auch Torhüter Nicos Kulitzscher großen Anteil hatte, der in der letzten Viertelstunde mehrfach glänzend parierte.

 

Die Mannschaft hatte jedoch zu spät ins Spiel gefunden, um den Gegner noch ernsthaft zu gefährden. Letztlich musste sie so beim 24:29 die erste Heimniederlage hinnehmen. Es gilt nun den Blick nach vorn zu richten, denn schon am kommenden Samstag wartet das nächste schwere Spiel, denn Berolina muss dann beim Tabellenführer Lausitzer HC Cottbus II antreten.

 

 

 

Lychen: Bock, Hirsch, Kulitzscher, N. Schween (4), Max Mandrella, J. Wendland (3), Ch. Jähnke (9), St. Jähnke (1), Sommerfeldt (1), Jentho, M. Zander (6), N. Wendland (n.e.)

 

FOTOS


 

25.09.2017

Punktgewinn knapp verpasst

 

Lychen (HT): Nach dem 29:27-Heimsieg über den SV Jahn Bad Freienwalde stand für die Männer der Brandenburgligamannschaft des SV Berolina Lychen am vergangenen Samstag das erste Auswärtsspiel auf dem Programm. Lychen musste dabei beim HSV Wildau 1959 antreten, der sein erstes Saisonspiel ebenfalls gewinnen konnte. 25:22 hieß es für die Wildauer in Rangsdorf.

 

Die personelle Situation hatte sich für Lychen gegenüber dem Heimspiel vor Wochenfrist noch weiter verschärft. Nur sieben Feldspieler und zwei Torleute der Mannschaft standen zur Verfügung, zwei von ihnen gingen zudem gesundheitlich angeschlagen in die Begegnung. Um im Notfall auszuhelfen, trat Helfried Müller, eigentlich Spieler der Ü40-Vertretung, die Reise nach Wildau mit an. Und der 54jährige wurde auch gebraucht, kam zu einem ca. 10minütigen Einsatz und machte seine Sache gut.

 

Berolina ging trotz der ungünstigen Voraussetzungen motiviert in das Spiel und spielte von Beginn an frei auf. Alle Spieler kämpften aufopferungsvoll uns stellten sich jederzeit in den Dienst des Teams. Über die gesamte Spielzeit hinweg verlief das Spiel ausgeglichen. In der ersten Hälfte lag Berolina dabei sogar lange Zeit in Front. Beim 4:7 sogar mit drei Toren. Erst beim 11:10 konnten die Wildauer die Führung übernehmen. Zu diesem Zeitpunkt waren schon fast 22 Minuten gespielt.

 

Berolina agierte in der Abwehr sehr geschickt und konnte so immer wieder Bälle erobern. Leider wurden diese Ballgewinne aber diesmal zu selten in Zählbares umgewandelt, weil es mehrfach zu Fehlpässen kam. Berolina versäumte es so, sich deutlicher vom Gegner abzusetzen. Als beim Stand von 16:14 für Wildau die Seiten gewechselt wurden, war dennoch überhaupt nichts entschieden.

 

Dies wurde umso deutlicher, als Lychen die ersten drei Tore nach Wiederanpfiff erzielen und so mit 16:17 wieder selbst in Führung gehen konnte. Es blieb ein Spiel auf Augenhöhe, in dem Berolina die Führung bis zum 20:21 (42. Spielminute) verteidigen konnte. In dieser Phase war es vor allem Jan Wendland, der immer wieder für Lychener Tore sorgte. Mit am Ende 9 Treffern war er nach Michael Zander, der elfmal traf, erfolgreichster Lychener Werfer.

 

In der verbleibenden Zeit konnte Wildau dann immer wieder vorlegen. Berolina glich aber postwendend ständig wieder aus und übernahm beim 24:25 auch noch einmal selbst die Führung. Nach knapp 56 Minuten stand es dann 29:29. Die letzten Minuten gehörten dann aber den Gastgebern, die sich schließlich mit 31:30 durchsetzen konnten. „Letzlich waren es zwei Fehler in der Schlussphase, die über Sieg oder Niederlage entscheiden haben. Uns hat diesmal einfach auch das Quäntchen Glück gefehlt. Trotzdem hat aber jeder einzelne Spieler eine hervorragende Leistung gezeigt und eine super Moral bewiesen. Diese Spannung müssen wir nun für das Heimspiel am Samstag gegen Lübbenau aufrechterhalten.“, so ein nicht unzufriedener Trainer Tobias Schween, der zudem einmal mehr die mitgereisten Fans seiner Mannschaft lobte, die die Mannschaft erneut in jeder Phase unterstützt haben und fast für eine Heimspielatmosphäre gesorgt haben.

 

 

 

Lychen: Hirsch, Bock, N. Schween (3), Mandrella, J. Wendland (9), Ch. Jähnke (6), Sommerfeld (1), M. Zander (11), Müller, N. Wendland

 


 

17.09.2017

Aufsteiger mit erstem Achtungszeichen

 

Lychen (HT) Am Samstag startete die erste Männermannschaft des SV Berolina nach ihrem Aufstieg aus der Verbandsliga Nord in der Brandenburgliga in die neue Saison. Gegner der Lychener Mannschaft war mit dem SV Jahn Bad Freienwalde das Team, das nach der Saison 2015/16 aus der Verbandsliga aufgestiegen war. Berolina hatte dabei gegen die Freienwalder zwei Niederlagen (29:30 und 32:36) hinnehmen müssen, was maßgeblich auch dazu beitrug, dass die Mannschaft am Ende hinter Bad Freienwalde Zweiter wurde. Es war also mindestens noch eine Rechnung offen. Allerdings waren die Ausgangsbedingungen für die Gastgeber denkbar schlecht. Personell gab es große Probleme. Neben dem erkrankten Thomas Zander muss Berolina nun aufgrund einer Verletzung auch langfristig auf Philip Wendland verzichten. Von den Neuzugängen waren aktuell nur Frank Sommerfeld und Patrick Dzierzawa einsatzfähig. Lychen trat so letztlich mit 12 Aktiven an, darunter allerdings drei Torhüter, sodass die Favoritenrolle so in jedem Fall den Gästen aus Märkisch-Oderland zukam. Eine Chance rechneten sich die Männer aus der Flößerstadt aber dennoch aus. „Wir waren uns im letzten Training einig, dass jedes Spiel mit sieben gegen sieben ausgetragen wird und wir an unsere Chance glauben müssen. Außerdem waren wir uns einig, dass wir völlig frei aufspielen konnten.“, beschrieb Trainer Tobias Schween die Haltung der Mannschaft vor dem Spiel.

 

Berolina konnte im Spiel durch Jan Wendland (Siebenmeter) und Christoph Jähnke die ersten beiden Treffer erzielen und 2:0 in Führung gehen. Anschließend entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe. Wirkung zeigte, dass Berolina den Freienwalder Christian Krause von Beginn an in kurze Manndeckung nahm. Jan Wendland setzte diese taktische Maßnahme seines Trainers sehr gut um und engte die Kreise Krauses sehr stark ein. Aber auch die Abwehr insgesamt zeigte große Präsenz, die es den Gästen schwer machte, zu Treffern zu kommen. Im Angriff wurden immer wieder mit spielerischen Mitteln Chancen kreiert, die häufig auch genutzt werden konnten. Berolina führte so überwiegend, ohne sich aber nennenswert absetzen zu können. Die Gäste ließen aber nicht locker und gingen beim 6:7 zwischenzeitlich auch selbst in Front. Beim Stand von 11:9 erhielt Michael Zander, der schon früh im Spiel eine doppelte Zeitstrafe erhalten hatte, in der 22. Spielminute die dritte Zweiminutenstrafe, die zwangsläufig zur roten Karte führte. Angesichts der ohnehin schon prekären personellen Situation ein weiterer Rückschlag, der die Mannschaft aber nicht aus dem Konzept brachte. Im Gegenteil, bis zum Seitenwechsel setzte sich Berolina noch auf 15:11 ab.

 

Einen emotionalen Moment gab es dann während der Halbzeitpause, als sich der schwer erkrankte Thomas Zander für die ihm zuteilwerdende Unterstützung bedankte.

 

Die zweite Hälfte begann dann durch einen Treffer von Jan Wendland mit dem 16:11 für Berolina. Aber die Gäste aus Bad Freienwalde kamen dann besser ins Spiel und schlossen zum 16:15 auf. Nach einer Zweiminutenstrafe gegen Christoph Jähnke gab es dann erstmals seit dem 7:7 wieder einen Ausgleichstreffer für den SV Jahn, dem dann wenig später beim 18:19 sogar ein Führungstreffer folgte. Dieser sollte aber dann auch der letzte für die Gäste bleiben. Lychen legte nun wieder vor (21:19), Bad Freienwalde glich immer wieder aus. So blieb es bis zum 26:26 in der 56. Spielminute, als den Hausherren dann durch Jan Wendland, Nico Schween und Christoph Jähnke drei Treffer zum 29:26 gelangen, die angesichts der dann nur noch verbleibenden letzten Spielminute die Entscheidung brachten. Mehr als der Treffer zum 29:27 gelang dem SV Jahn Bad Freienwalde nicht mehr.

 

„Wir haben über sechzig Minuten diszipliniert gespielt und entgegen aller Erwartungen die Revanche geschafft. Jeder einzelne Spieler ist über sich hinausgewachsen und hat sich in den Dienst der Mannschaft gestellt. Ich bin stolz auf die Mannschaft. Man sieht, dass in jeder Situation eine Chance steckt. Diesmal haben wir diese genutzt.“, so ein zufriedener Trainer Tobias Schween nach dem Spiel. Nach seiner Einschätzung hatte Berolina vor allem auch das Torwartduell eindeutig gewonnen. Der gesundheitlich ebenfalls angeschlagene Sebastian Bock zeigte immer wieder starke Paraden. Christopher Hirsch vertrat ihn in einer 15minütigen Pause glänzend. Der dritte Torwart, Patrick Dzierzawa, der nicht zum Einsatz kam, unterstützte beide von der Bank aus. Sehr positiv bewertete der Trainer auch, dass alle nicht einsatzfähigen Spieler anwesend waren und die Mannschaft immer wieder pushten. Ein großes Lob verdienten sich erneut auch die Lychener Fans, die ihre Mannschaft über 60 Minuten unterstützten.

 

Lychen: Bock (TW), Hirsch (TW), Dzierzawa (TW), N. Schween (5), Mandrella (1), J. Wendland (6), Ch. Jähnke (7), St. Jähnke (5), Sommerfeld (1), Jentho, M. Zander (4), N. Wendland

 

FOTOS (Quelle: Marti Rocks)


 

10.09.17

Berolina erreicht im Pokal die nächste Runde

 

Lychen (HT) Den ersten Pflichtspielauftritt für die erste Männermannschaft des SV Berolina Lychen gab es eine Woche vor Beginn der Saison in der Brandenburgliga, in die die Lychener aufgestiegen sind, am Samstag in Pritzwalk. Dort stand die erste Pokalrunde auf dem Programm.

 

Lychen, in der letzten Saison mit 38:2 Punkten souveräner Meister der Verbandsliga Nord, musste dabei in der Prignitz gegen den HC Neuruppin und den HC Pritzwalk antreten. Auch wenn die Männer aus der Flößerstadt nicht in Bestbesetzung antreten konnten, gingen sie als Favorit in das Turnier. Neuruppin war in der Verbandsliga in der letzten Saison Siebter geworden (21:19 Punkte) und war von Berolina zweimal besiegt worden (28:24 und 34:27). Der HC Pritzwalk war (10./14:30 Punkte) und ist in der Landesliga Nord aktiv, aktuell also zwei Spielklassen unter der Brandenburgliga.

 

In die erste Partie gegen den HC Neuruppin, in der Berolina grundsätzlich in der Deckung mit einem 5:1- oder sogar 3:2:1-System agierte, kam die Mannschaft zunächst recht schwer, sodass sie bis zum 6:6 immer wieder in Rückstand geriet, den sie aber stets ausgleichen konnte. Vor allem der Neuruppiner William Kehnschaper (10 Tore) fand immer wieder Lücken in der Berolina-Abwehr und erzielte leichte Tore. Die beiden Lychener Keeper Sebastian Bock und Patrick Dzierzawa suchten erst einmal ihre Form, konnten aber dann im Laufe des Spiels mit einigen Paraden aufwarten. Zur Pause war, als Berolina 12:10 in Front lag, noch nichts entschieden.

 

Im weiteren Spielverlauf konnten die Lychener in der Abwehr immer wieder Bälle erkämpfen, die auf der anderen Seite aber nicht immer den Weg ins Tor fanden. Mit der Tatsache, dass sich immer wieder Abspiel- und Wurffehler ins Spiel der Lychener Mannschaft einschlichen, zeigte sich Trainer Tobias Schween anschließend unzufrieden. Trotz einiger Unzulänglichkeiten kam Berolina schließlich zu einem verdienten und letztlich ungefährdeten 24:16-Erfolg. Erfolgreichste Werfer waren dabei Christoph Jähnke (6) und Michael Zander (5). Ronny Lutter, der sein erstes Pflichtspiel für Berolina bestritt, kam zu seinen ersten beiden Treffern für die Uckermärker.

 

In der ersten Hälfte gegen den HC Pritzwalk lief aufseiten der Lychener fast nichts zusammen. Knapper Führungen konnten die Gastgeber, die im zweiten Spiel gegen Neuruppin mit 20:24 den Kürzeren gezogen hatten, immer wieder ausgleichen. Erst gegen Ende der ersten Hälfte konnte sich Berolina leicht absetzen. Beim Stand von 12:9 für die Gäste aus Lychen wurden schließlich die Seiten gewechselt.

 

In der zweiten Hälfte zeigte die Mannschaft von Trainer Tobias Schween dann ein völlig anderes Gesicht. Im Konterspiel oder mit der zweiten Welle kam das Team immer wieder zu einfachen Treffern und baute den Vorsprung aus. Spielerisch gelang nun deutlich mehr als noch vor der Pause. Vor allem Jan Wendland (9 Tore) war immer wieder erfolgreich. Insgesamt kamen alle Spieler zu ihren Einsatzseiten und hatten dabei ihre starken und auch weniger starken Momente. Lychen setzte sich schließlich mit 26:19 durch und erreichte so mit zwei Siegen sicher die nächste Pokalrunde.

 

„Schlussendlich bin ich mit den Ergebnissen zufrieden. Das Ziel, im Pokal in die nächste Runde zu kommen, haben wir erreicht. Klar ist aber auch, dass wir uns beim Punktspielauftakt gegen Bad Freienwalde am kommenden Samstag spielerisch steigern müssen. Wir hoffen dabei natürlich auf die Unterstützung in einer hoffentlich gut besuchten Lychener Sporthalle.“, so Tobias Schween nach den beiden Spielen in Pritzwalk.

 

 

 

Lychen: Bock, Dzierzawa, N. Schween (2 gegen Neuruppin/2 gegen Pritzwalk), Mandrella (2/3), J. Wendland (3/9), Ch. Jähnke (6/2), Sommerfeld (3/-), Lutter (2/1), Jentho (1/2), M. Zander (5/4), N. Wendland (-/3),


 

Berolinas Männer mit erstem Test

 

Lychen (HT) Die Handballsaison 2017/18 wirft ihre Schatten voraus. Am vergangenen Freitag absolvierte die erste Männermannschaft des SV Berolina, die in der abgelaufenen Spielzeit souveräner Meister der Verbandsliga Nord geworden war und nun in der Brandenburgliga antreten wird, in einer gut besuchten Lychener Sporthalle ein Testspiel gegen den HV Grün-Weiß Werder, der nach einem Abstieg aus der 3. Liga nun in der Oberliga Ostsee-Spree auf Punktejagd gehen wird.

 

Im Team der Gastgeber wirkten erstmals auch zwei der zur neuen Saison hinzugekommenen Spieler mit. Patrick Dzierzawa, der zuletzt mehrere Jahre bei Germania Lychen als Fußballer aktiv war, kehrte nun ins Berolina-Tor zurück, wo er bereits in jungen Jahren zu überzeigen wusste. Mit Frank Sommerfeld, der vom 1. SV Eberswalde kam, präsentierte sich eine Ergänzung für den Kreis.

 

Das Spiel begann temporeich, ein Klassenunterschied war zunächst nicht erkennbar. Lychen konnte nach dem 0:1 für die Gäste die Führung übernehmen. In der 10. Spielminute hieß es 6:3 für die Gastgeber. Vor allem gegen Michael Zander, der sechs der ersten sieben Lychener Tore warf und zudem in der Abwehr immer wieder erfolgreich Würfe blocken konnte, fanden Abwehr und Torwart der Gäste aus Werder zunächst kein Mittel.

 

Dem temporeichen Spiel musste Berolina dann aber ab der 20. Spielminute Tribut zollen. Zum Ende der ersten Hälfte schlichen sich zunehmend Fehler in das Spiel der Hausherren ein, was es den Gästen ermöglichte, sich vor der Pause noch auf 13:18 abzusetzen.

 

Zu Beginn der zweiten Hälfte wirkten beide Teams zunächst überhastet. Im Aufbauspiel der Lychener gab es nun wiederholt Fehler und Unstimmigkeiten. Die Gästeführung geriet nicht mehr in Gefahr. Den Spielern aus Lychen gelang es so zum Beispiel auch nach Balleroberungen in Situationen, in denen Werder den Torhüter vom Feld genommen hatte, nicht, das Spielgerät im gegnerischen Tor unterzubringen.

 

Die Gastgeber steckten aber nicht auf und versuchten einstudierte Spielzüge einzusetzen, was auch immer wieder mit Torerfolgen abgeschlossen werden konnte. Am erfolgreichsten waren dabei Michael Zander (10 Tore) und Christoph Jähnke (7). Sebastian Bock, der die letzten zwanzig Minuten im Lychener Tor stand, überzeugte mit starken Paraden. Etwas unglücklich verlief das Debüt von Sommerfeld, der nach der dritten Zweiminutenstrafe vom Schiedsrichterduo L. Schween (Lychen) und Kalthoff (Stavenhagen) die rote Karte sah.

 

Alles in allem konnte Berolina letztlich mit einem 22:31 durchaus zufrieden sein. In den verbleibenden Wochen bis zum Ligastart gegen Bad Freienwalde (16.09.) gilt es nun, sich den Feinschliff zu holen und die Neuzugänge, drei fehlten am Freitag noch, in die Mannschaft zu integrieren.

 

Bevor es aber soweit ist, bestreitet der SV Berolina am 08.09. ab 17:00 Uhr auf dem Sportplatz am Weinbergweg erst einmal die offizielle Saisoneröffnung, zu der alle Mannschaften, aber auch alle Handballinteressierten eingeladen sind.

 

 

 

Lychen: Dzierzawa, Hirsch, Bock, M. Zander (10), St. Jähnke (1), Jentho, Ph. Wendland (1), Ch. Jähnke (7), N. Wendland, M. Mandrella, Sommerfeld (1), N. Schween (2)