SV Berolina Lychen e.V.
Handball, Freizeitsport
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26.03.2018

Erster Punkt für Lychens Ü40

 

Lychen (HT) Gegen den HSV Bernauer Bären (5./2:10) war es erklärtes Ziel der Lychener Ü40-Mannschaft (6./0:16), die Punkte in der Flößerstadt zu behalten. Schließlich könnte es nur so noch gelingen, die rote Laterne bis zum Saisonende noch abzugeben. Das Vorhaben gelang angesichts eines Unentschiedens am Ende nur teilweise.

 

Berolina erzielte den ersten Treffer, konnte sich aber nicht absetzen. Stattdessen führten die Gäste dann fast über die gesamte erste Hälfte hinweg. Zwar stand die Lychener Abwehr recht gut, aber im Angriff fiel den Gastgebern zu wenig ein. Fehler im Aufbauspiel und auch im Abschluss kamen hinzu. Zur Pause stand es schließlich 9:9.

 

Für die zweite Hälfte hatte sich die Mannschaft dann vorgenommen beweglicher und mit mehr Tempo zu agieren. Auch das gelang nur teilweise. Berolina konnte sich bis auf drei Tore absetzen (14:11, 16:13) verlor aber dann wieder den Spielfaden, was dazu führte, dass die Gäste aus Bernau nicht nur ausgleichen konnten, sondern dann beim 18:19 auch wieder in Führung gehen konnten. Als die Gäste dann sogar auf 18:20 erhöhen konnten und zu diesem Zeitpunkt nur noch knapp zwei Minuten zu spielen war, bahnte sich die nächste Lychener Niederlage an. Mit viel Kampf und wohl auch etwas Glück konnten die Männer vom SV Berolina diese dann gerade noch verhindern und mit einem 20:20, bei dem sie spielerisch allerdings erneut vieles schuldig blieben, wenigstens einen Punkt sichern.

 

 

 

Lychen: Hahn, Seyer, Ullrich, Müller (3), Schaper (5), Wendland (6), Dobrowsky (2), Trillhaase, Dengler (2), Mandrella (2), Jähnke


 

18.03.2018

Dem Favoriten Paroli geboten

 

Lychen (HT) Als klarer Außenseiter ging es für die Männer der Ü40-Mannschaft (6./0:14) am Samstag zum SSV PCK 90 Schwedt (2./16:2). Wie eigentlich immer in dieser Saison ging Berolina zahlenmäßig unterlegen in ein Spiel, denn neun Spielern aus Lychen standen vierzehn aus Schwedt gegenüber, was auch zeigte, dass die Schwedter das Spiel sehr ernst nahmen, natürlich schon allein deshalb, weil es für die Oderstädter noch um den Meistertitel in der Kreisliga geht, der zwischen den Schwedtern und dem Oranienburger HC (1./18:2) ausgemacht werden wird. Für die Lychener ging es vor allem darum, sich als ernstzunehmender Gegner zu präsentieren und sich so teuer wie möglich zu verkaufen. Dies gelang den Gästen aus der Flößerstadt, die zum zweiten Mal von Frank Sommerfeldt, der eigentlich in der Lychener Brandenburgligamannschaft spielt, unterstützt wurden, dann auch tatsächlich.

 

Vor Spielbeginn musste erst einmal die Schiedsrichterfrage geklärt werden, denn die angesetzten Unparteiischen aus Angermünde waren nicht erschienen. Die Spielleitung übernahmen dann mit Zustimmung beider Mannschaften die beiden Schwedter Hans-Jürgen Wilhelm und Steffen Goß, die ihre Sache, soviel sei vorweggenommen, gut machten.

 

Die erste Hälfte verlief zunächst auf Augenhöhe, beim 1:2 und 2:3 konnte Berolina sogar selbst in Führung gehen. Allerdings war dies nur eine Momentaufnahme, denn bald darauf führten die Gastgeber mit 6:3. Aber egal, wie sich der Vorsprung entwickelte - über vier Tore kam dieser in der ersten Hälfte aber nie hinaus – Berolina gab sich nicht auf. Nach einem 10:6 kam Lychen so wieder bis auf 11:9 heran. Halten konnten die Gäste den Kontakt dann bis zur Pause aber nicht, denn in die Kabinen ging es beim Stand von 15:11.

 

In der zweiten Hälfte zeigte sich ein ähnliches Bild wie in der ersten. Schwedt führte, konnte sich teilweise deutlicher lösen (21:15, 22:16, 25:19), Berolina kämpfte und kam immer wieder heran. Die Abwehr machte ihre Sache nicht schlecht, im Angriff lief es zumindest zeitweise. Positiv zu bewerten war auch, dass von allem Positionen Torgefahr entwickelt werden konnte. Alle Feldspieler konnten sich in die Torschützenliste eintragen.

 

Nach einem 25:19 wenige Minuten vor dem Spielende, entwickelte sich eine Schussphase, in der es Lychen gelang, den Rückstand noch bis auf drei Tore zu verkürzen. Mit einem 27:24 erkämpfte und erspielte sich Berolina am ende ein respektables Ergebnis. Einige Lychener Spieler haderten mit ihrer eigenen Chancenverwertung, insgesamt muss aber konstatiert werden, dass der SSV PCK 90 sicher verdient gewonnen hat. Beste Werfer für Lychen waren Sommerfeldt (8) und Schaper (4), hervorzuheben ist aber insgesamt die geschlossene Mannschaftsleitung.

 

Positiv fiel auch auf, dass sich beide Teams sehr fair begegneten. Die Unparteiischen kamen mit sehr weinig Strafen aus. Beide Mannschaften erhielten jeweils nur eine Zweiminutenstarfen. Schwedter Spieler sahen darüber hinaus dreimal die Gelbe Karte, die Lychen nur einmal gezeigt bekam.

Kurios wurde es dann nach dem Spiel. Einer der Verantwortlichen in der Schwedter Halle hatte vor dem Spiel als Pfand für den Kabinenschlüssel den Schlüssel des Busses erhalten. Mit diesem war er nach Spielende nach Hause gefahren, was den Gästen aus Lychen eine fast dreiviertelstündige Wartezeit in der inzwischen leeren Sporthalle einbrachte, bevor Mann und Schlüssel wieder auftauchten

 

 

Lychen: Ullrich, Trillhaase (3), Schaper (4), Jähnke (1), Dobrowsky (1), Mandrella (1), Genschow (2), Kornbusch (3), Dengler (1), Sommerfeldt (8)


 

11.03.2018

Berolinas Ü40 weiter ohne Zählbares

 

Lychen (HT) Am Samstagabend empfingen die Männer der Ü40-Mannschaft des SV Berolina Lychen, die in der laufenden Saison bislang ohne Punkt geblieben waren (6./0:12 Punkte) den SV Stahl Finow (3./8:8). Im Hinspiel hatten sich die Barnimer mit 17:16 nur knapp gegen Lychen durchsetzen können. Dies nährte bei den Gastgebern die Hoffnung, im Heimspiel nun erstmals punkten zu können. Dies gelang ihnen aber am Ende auch diesmal nicht.

 

Berolina begann die Begegnung sehr unkonzentriert und ließ in der Abwehr die notwendige Konsequenz vermissen. So ließ sich Heiko Trillhaase auf der rechten Abwehrseite zweimal überlaufen. Berolina lag schnell mit 0:2 zurück. Wenig später hieß es dann sogar 0:3. Nur langsam wurde das Spiel der Hausherren besser. In der Abwehr standen die Lychener nun deutlich besser, aber im Angriffsspiel lief es nicht. Hier agierte Berolina viel zu statisch und konnte so kaum Lücken im Finower Abwehrverbund erarbeiten. Lychen lief so ständig einem Rückstand hinterher, der in der ersten Hälfte beim 5:10 am deutlichsten war. Beim Stand von 7:11 wurden die Seiten gewechselt.

 

In die zweite Hälfte kam Berolina dann besser als in die erste. Die Abwehrarbeit war nun deutlich besser, sodass Finow sich nun auch schwertat aus dem Positionsangriff heraus zu Torerfolgen zu kommen. Im Angriff konnte Berolina sich bietende Chancen nun zunächst besser nutzen. Neben Jan Schaper (6) sorgte hier vor allem Sven Dobrowsky (5) mit seinen kraftvollen Würfen für Treffer. Lychen kam bis auf 11:13 heran. Danach konnte Finow jedoch wieder auf 11:15 erhöhen. Die Gastgeber kämpften aber und konnten Mitte der zweiten Halbzeit bis zum 14:17 den Rückstand gering halten und sich so weiter Hoffnung auf Punkte machen.

 

Dann kam jedoch eine Phase im Lychener Spiel, in der sich Berolina durch Abstimmungsprobleme und Fehlabspiele (Mandrella) selbst um die Möglichkeit brachte, das Spielfeld als Sieger zu verlassen. Die Gäste aus Finow erzielten aus daraus resultierenden Kontern fünf Tore in Serie und sorgten so beim 14:22 für eine Vorentscheidung. In den verbleibenden Minuten konnte es dann für Berolina wieder einmal nur darum gehen, den Rückstand in Grenzen zu halten. Die Niederlage, die am Ende bei einem 19:26 auch deutlich ausfiel, war nicht mehr zu verhindern.

 

 

 

Lychen: Seyer, Ullrich, Trillhaase, Schaper (6), Jähnke (1), Dobrowsky (5), Mandrella (1), Genschow (2), Schneegaß, Dengler, Wendland (4)


 

 

 21.01.2018

Knapp verloren, aber nicht enttäuscht

 

Lychen (HT) Mit großen personellen Sorgen ging es für die Männer der Ü40-Mannschaft des SV Berolina Lychen (6./0:6) am Sonntag zum Auswärtsspiel beim SV Stahl Finow (3./4:4). Ohnehin in der Außenseiterrolle standen der Mannschaft nur sieben Spieler zur Verfügung, sodass Frank Sommerfeldt, eigentlich Spieler der Brandenburgligamannschaft, aushalf und so dafür sorgte, dass Berolina zumindest mit acht Akteuren in das Spiel gehen konnte.

 

Die Gäste aus Lychen, die sich der Schwierigkeit der Aufgabe bewusst waren, wollten konzentriert in das Spiel gehen und mit ihren Kräften haushalten. Ihnen war klar, dass sie es nicht mit Tempohandball versuchen konnten, denn den Gastgebern aus Finow standen bei zwölf Spielern zahlreiche Wechselmöglichkeiten offen.

 

Berolina konnte dann das Spiel bis weit in die erste Hälfte hinein auch erst einmal offen gestalten. Bis zum 7:6 gelang es keiner Mannschaft, sich abzusetzen. Die Führung wechselte. In der Schlussphase der ersten Hälfte dominierten dann aber die Gastgeber, die dann bis zur Paus auch auf 13:9 davonziehen konnten.

 

Berolina sah sich für die zweite Hälfte nicht chancenlos. Sommerfeldt kurbelte das Spiel immer wieder an, setzte seine Nebenleute in Szene und war mit am Ende sechs Toren auch der erfolgreichste Werfer der Gäste, dicht gefolgt von Sven Dobrowsky (5). Auffällig war, dass beide Teams fahrlässig mit ihren Chancen umgingen. Den Finowern behagte die ruhige Spielweise der Lychener Mannschaft, der sie sich anpassten, was sich nachteilig auf ihr eigenes Spiel auswirkte, überhaupt nicht. Dennoch konnten sie sich in einer torarmen zweiten Halbzeit ihren Vorsprung behaupten. Berolina hatte eine Phase, in der der Ball einfach nicht den Weg ins gegnerische Tor fand, sodass sie nicht näherkamen. Daran dass sich der Rückstand aus Berolinas Sicht nicht weiter vergrößerte, hatte neben einer guten Abwehrarbeit vor allem auch Thomas Hahn im Tor großen Anteil, der immer wieder glänzend parierte.

 

Wenige Minuten vor Schluss stand es dann 17:13. Berolina kämpfte und verkürzte, Finow wurde immer nervöser und auch planloser. In der letzten Spielminute gelang schließlich der Anschlusstreffer zum 17:16. Nachdem der letzte Finower Angriff dann abgewehrt werden konnte, reichte die Zeit für Lychen dann nicht mehr, um noch den Ausgleich, der verdient gewesen wäre, zu erzielen.

 

Am Ende hatte sich die arg dezimierte Lychener Mannschaft besser aus der Affäre gezogen, als sie das wohl selbst vor dem Spiel angenommen hätte. Bleibt ihr zu wünschen, dass sie künftig wieder mit besseren personellen Voraussetzungen in die die Spiele gehen kann.

 

 

 

Lychen; Hahn, Genschow (1), Schaper (1), Ullrich, Trillhaase (1), Jähnke (2), Dobrowsky (5), Sommerfeldt (6)