SV Berolina Lychen e.V.
Handball, Freizeitsport
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22.04.18

Wichtiger Punkt im Kampf um die Medaillen

 

Lychen (HT) Die zweite Männermannschaft des SV Berolina (4./14:10) hatte am Samstag in Eichstädt beim dortigen SV Eichstädt 49 (3./16:10) ein ganz wichtiges Spiel vor sich. Um Medaillenchancen zu wahren musste das Team aus der Uckermark unbedingt punkten.

 

Zunächst musste aber wieder einmal die Schiedsrichterfrage geklärt werden, da die angesetzten Unparteiischen nicht antraten. Beide Teams einigten sich daher auf Tom Neumann (Eichstädt) und Harald Köhler (Lychen).

 

Die Männer aus Lychen hatten in der ersten Viertelstunde große Schwierigkeiten ins Spiel zu finden und lief so zunächst immer einem Rückstand hinterher, der beim 10:5 am deutlichsten war und bei den Hausherren schon die Hoffnungen nährten, das Spiel früh für sich entscheiden zu können. Berolina ließ gleich reihenweise Tormöglichkeiten liegen und vermochte es nicht, die Abwehr so zu ordnen, dass sich den Gastgebern keine großen Räume zum Abschluss boten. Erst eine Auszeit in der 16. Minute führte schließlich dazu, dass Ordnung ins Spiel der Lychener Mannschaft einzog und es dem SV Eichstädt nun deutlich schwerer machte, zu Torerfolgen zu kommen. Vor allem D. Fischer (11 Tore) war in Tempogegenstößen nun immer wieder erfolgreich, wobei er immer wieder glänzende weite Pässe vom Lychener Torwart Lukas Schlewitt bekam. Berolina schloss nun schnell zum 11:10 auf und war auch beim Seitenwechsel beim 17:15 auf Tuchfühlung.

 

Die zweite Hälfte gingen die Lychener sehr engagiert an und konnten beim 19:20 erstmals selbst die Führung übernehmen. Aus einer nun gut eingestellten Abwehr heraus wurden immer wieder Gegenangriffe eingeleitet. Neben Fischer waren es vor allem Schaper und Nico Wendland (je 6), die immer wieder für Treffer sorgten. Absetzen konnte sich aber auch Lychen nicht. Als die Mannschaft dann aber drei Minuten vor dem Ende beim 28:30 mit zwei Toren führte, schienen zwei Punkte greifbar nah. Allerdings versäumte es die Mannschaft jetzt, die Angriffe in Ruhe auszuspielen und gab so dem Gegner die Gelegenheit, zum 30:30 auszugleichen. Dies war dann auch der Endstand. Die Lychener haderten anschließend mit sich, die zweite punkte nicht gesichert zu haben, allerdings war die Punkteteilung nicht unverdient, hatte doch der Gastgeber wie erwähnt schon mit sechs Toren geführt, ehe Berolina sich zurückkämpfte.

 

Einen Wermutstropfen gab es allerdings, denn der Lychener Keeper Lukas Schlewitt zog sich in der letzten Spielminute eine Sprunggelenksverletzung zu, die seinen Einsatz im noch ausstehenden letzten Saisonspiel fraglich macht. Wir wünschen ihm auch an dieser Stelle gute Besserung.

 

 

 

Lychen: Schlewitt, Raelert, Dittmann, Wendland (6), Brandt (2), Dzierzawa, Trillhaase, Genschow, Schaper (6), Fischer (11), M. Köhler (5)


 

15.04.2018

 

Bericht und Bilder (hier anklicken)


07.04.2018

Berolina punktet gegen den Tabellenführer

 

Lychen (HT) Die Männer der 2. Mannschaft des SV Berolina (4./12:8 Punkte) hatten am Samstag mit dem HSV Bernauer Bären II (1./22:0) den unangefochtenen Spitzenreiter der Kreisliga (Spielunion B) zu Gast, der bislang alle Saisonspiele als Sieger beendet hatte, auch gegen Berolina. Hier hieß es im Hinspiel aus Lychener Sicht 18:26. Berolina hatte sich fest vorgenommen, es diesmal besser zu machen, während es erklärtes Ziel der Bernauer Mannschaft war, die weiße Weste zu verteidigen.

 

Entsprechend motiviert gingen beide Teams dann in die Begegnung, die dann viel Spannung bot.

 

Berolina erwischte den besseren Start und legte mit 1:0 und dann 3:1 vor. Bernau fing sich aber schnell und glich zum 3:3 aus. In der Folgezeit war es dann erst einmal immer wieder der SV Berolina, der vorlegen konnte. Patrick Dzierzawa (7) sorgte immer wieder für Treffer und Lukas Schlewitt im Tor verhinderte mehrfach Treffer des Gegners. In einem Spiel auf Augenhöhe konnte sich Lychen dennoch nicht entscheiden absetzen. Im Gegenteil, nachdem Bernaus Zweite schon zuvor mehrfach hatte ausgleichen können, ging sie schließlich beim 7:8 erstmals selbst in Führung. Auch beim Seitenwechsel lagen die Gäste beim 9:11 knapp vorn.

 

Die Gästeführung hatte dann auch in der zweiten Hälfte lange Bestand und wuchs dabei sogar noch an. Beim 13:18 drohte die Partie schon vor Mitte der zweiten Hälfte zugunsten der Bernauer zu kippen. Verstärkt wurde dieser Eindruck noch dadurch, dass Louis Dittmann nach seiner dritten Gelben Karte folgerichtig den roten Karton sah und so als Spielgestalter ausfiel.

 

Berolina zeigte sich aber kämpferisch und konnte so wieder auf 16:18 verkürzen. Neben Dzierzawa war es nun vor allem Fischer (8), der für Lychener Torerfolge sorgte. Die Führung für die Gäste hatte dann aber noch bis zum 21:21 Bestand. Erst beim 24:23 kurz vor dem Ende des Spiels konnte Berolina selbst wieder die Führung übernehmen. Dazu trug auch bei, dass sich einzelne Akteure des Gegners verhaltensauffällig präsentierten, was ihnen Zweiminutenstrafen einbrachte, einmal sogar gleich doppelt, und den Gastgebern so Überzahlsituationen.

 

Nach zwei Bernauer Treffern lagen die Gäste eine Minute vor Schluss dann beim 24:25 wieder vorn. Berolina erkämpfte sich aber noch den Ausgleichstreffer zum verdienten 25:25. Bernau musste so erstmals in der langsam zu Ende gehenden Saison einen Punkt abgeben, Berolina hingegen erhielt sich Chancen auf eine Medaille, was ein großer Erfolg für die Mannschaft wäre.

 

 

 

Lychen: Schlewitt, Hirsch, Brandt (2), Liebhart (2), Dzierzawa (7), Dittmann (3), Genschow, Schaper (3), Fischer (8), Trillhaase, Raelert, Bandelow


 

19.03.2018

Berolina findet erst sehr spät ins Spiel

 

Lychen (HT) Beim bislang ungeschlagenen Spitzenreiter HSV Bernauer Bären II (1./20:0) mussten die Männer der zweiten Mannschaft des SV Berolina Lychen (4./12:6) am zurückliegenden Sonntag antreten. Die Uckermärker trafen dabei auf einen Gegner, der ihnen nicht nur zahlenmäßig - Bernau trat mit vierzehn Spielern an, Lychen nur mit neun - überlegen war, sondern auch körperlich, hatten doch die Gastgeber einige sehr große und sehr kräftige Spieler in ihrem Aufgebot.

 

Die Begegnung wurde von beiden Seiten sehr zerfahren geführt, was zur Folge hatte, dass nur wenig Tore fielen. Die Gastgeber fanden dabei zuerst so etwas wie einen Spielfaden und legten auf 2:0 vor. Dem Lychener 2:1 folgten drei Bernauer Tore zum 5:1. Berolina kämpfte aber und es gelang der Mannschaft, bis auf 5:3 heranzukommen. Diesen Dreitorerückstand hielten die Flößerstädter dann bis zum 8:5, nachdem sie zwischenzeitlich beim 7:5 sogar bis auf zwei Tore herangekommen waren. Die Schlussphase der ersten Hälfte gehörte dann aber den Gastgebern, bei denen es auf dem Feld zumindest bei einzelnen Akteuren stets sehr lautstark und wortreich zuging. Berolina lud die Gastgeber durch eigene Fehler zu recht einfachen Treffern ein, sodass es zur Pause ein schon deutlicheres 11:5 für Bernau gab. Das Problem bis dahin war das Lychener Angriffsspiel. Hier wurden zu viele Chancen ausgelassen. Die Deckungsarbeit hingegen war nicht schlecht, mit elf Gegentoren in dreißig Minuten konnte man durchaus leben, aber eben nicht mit nur fünf eigenen Treffern.

 

Dies wollte Berolina in der zweiten Hälfte besser machen, was aber zunächst überhaut nicht gelang. Im Gegenteil, Bernau kam zu drei weiteren Treffern und lag nun schon mit 14:5 in Führung. Und diese wurde danach noch größer. Mitte der zweiten Hälfte lag Bernau mit 23.10 in Führung. Nachdem sich Lychen kämpferisch schon nichts vorzuwerfen hatte, lief es dann auch spielerisch in der Schlussphase des Spiels besser. Natürlich konnte Berolina den großen Rückstand nicht mehr wettmachen, aber die Mannschaft ließ nicht nach und konnte den Rückstand so bis zum abschließenden 26:18 zumindest noch um fünf Tore verringern. Erfolgreichste Werfer waren dabei Michael Jentho (7) und Patrick Dzierzawa (6). Insgesamt hat sich aber gezeigt, dass an der Wurfqualität gearbeitet werden muss. Einen positiven Eindruck hinterließ im Gegensatz dazu die Leistung in der Abwehr.

 

Berolina liegt weiter auf Platz vier, hat bei 12:8 Punkten aber genauso viele Minuspunkte auf dem Konto wie die zweitplatzierten Eichstädter (16:8) und sogar einen weniger als der OHC IV (15:9) auf Platz drei.

 

 

 

Lychen: Schlewitt, Brandt (1), Liebhart, Dzierzawa (6), N. Wendland, Dittmann (3), Raelert, Trillhaase (1), Jentho (7)


 

19.11.2017

Drohende Niederlage in der Schlussphase abgewendet

 

Lychen (HT) Die zweite Männermannschaft des SV Berolina Lychen (4./4:2 Punkte) trat am Sonntagmittag zum Auswärtsspiel bei Schwarz-Weiß Zepernick (7./0:4) und wollte beim Tabellenletzten unbedingt punkten. Die äußeren Umstände in Zepernick passten eher zum Eishockey als zum Handball. Es war sehr kalt in der Halle und der Hallenboden aufgrund von jeder Menge Schmutz extrem rutschig, offenbar durch einen Leichtathletikwettkampf am Vortag, dessen Spuren nicht beseitigt worden waren.

 

Berolina kam gut ins Spiel und lag so in Front. Doch das 0:2 und dann 1:3 brachten keine Sicherheit. In der Abwehr ließ man dem gegnerischen Kreisläufer viel zu viel Raum, Chancen, die sich nach Ballgewinnen ergaben, wurden immer wieder leichtfertig vergeben. Zepernick wusste dies zu nutzen und so ging der Gastgeber beim 4:3 erstmals selbst in Führung und baute diese zwischenzeitlich auf 7:4 aus. Erst dann konnte Berolina das eigene Spiel wieder stabilisieren und zum 7:7 ausgleichen. Nun blieb es eng und beim Stand von 10:10 wurden schließlich die Seiten gewechselt.

 

Nach Wiederanpfiff zeigten beide Teams gleichermaßen Schwierigkeiten, wieder ins Spiel zu kommen. Die ersten sechs Minuten in Durchgang zwei brachten auf jeder Seite jeweils nur einen Treffer. In der Folgezeit wechselte die Führung, ehe sich Zepernick nach einem 14:15 auf 19:15 absetzen konnte. Da zu diesem Zeitpunkt nur noch etwas mehr als vier Minuten zu spielen waren, sah es sehr nach einer Niederlage der Gäste aus der Uckermark aus. Nun agierte Lychen aber endlich aggressiver und konnte so in der Abwehr Bälle erobern. Lukas Schlewitt, der im Verlauf der zweiten Hälfte immer besser ins Spiel gekommen war, konnte sein Team mit weiteren Paraden unterstützen. Als Berolina dann drei Tore zum 18:19 erzielt hatte, schwächten sich die Zepernicker selbst, als sie sich  in der 59. Minute eine Zeitstrafe einhandelten. Berolina nutzte die Überzahl und glich zum 19:19 aus. Unmittelbar danach gab es die nächste Zweiminutenstrafe für Zepernick. Zu spielen waren nun noch 53 Sekunden. Lychen nutzte die Lücken, die es nun in doppelter Unterzahl in der Deckung der Gastgeber gab und erzielte das 19:20. In den verbleibenden Sekunden konnte Lychen die Angriffsbemühungen der Gastgeber erfolgreich unterbinden. Mit dem Schlusszeichen gab es eine weitere, nun allerdings bedeutungslose, Hinausstellung gegen Zepernick, aber auch Freiwurf für die Gastgeber. Den Wurf konnten die Berolina-Spieler aber blocken und so den knappen Sieg unter Dach und Fach bringen. Erfolgreichste Werfer für Berolina waren D. Fischer (5) , Dittmann und N. Wendland (je 4), insgesamt hatte Berolina aber zu viele Torgelegenheiten liegen lassen. So konnten unter anderem nur vier von sieben Siebenmetern verwandelt werden.

 

Bis zum Schluss blieb aber auch unübersehbar, dass es für beide Teams sehr schwierig war, wie gewohnt Handball zu spielen. Immer wieder rutschten die Akteure aufgrund des glatten Bodens aus. Im Sinne der Gesundheit der Spieler, die ab Montag wieder ihren Berufen nachgehen müssen, sollte es derartige Bedingungen eigentlich nirgends geben.

 

Mit dem Sieg rückt Berolina II nun zunächst auf Platz drei vor.

 

 

 

Lychen: Schlewitt, Zander (3), Dzierzawa (2), Liebhart, Wendland (4), Fischer (5), Dittmann (4), Müller (2), Trillhaase, Schween, Weckwerth


 

 

13.11.2017

Artikel aus dem Uckermarkkurier vom 13.11.2017


 

08.10.2017

Premiere endet mit Niederlage

 

Lychen (HT) Für die beginnende Saison hat Berolina erstmals seit langer Zeit auch wieder eine zweite Männermannschaft ins Rennen geschickt, die in der Kreisliga antritt.

 

Aufgrund von Krankheit, Verletzungen, beruflichen Veränderungen und dem notwendigen aushelfen einzelner Spieler in der ersten Mannschaft ging das Team aber mit erheblichen personellen Problemen in das erste Spiel beim Oranienburger HC II. Der Trainer der ersten Mannschaft, Tobias Schween, und Jan Schaper, Jan Genschow und Heiko Trillhaase stellten sich zur Verfügung, um überhaupt eine spielfähige Mannschaft aufbieten zu können.

 

Ausgehend von der angespannten Personalsituation lief es dann über fast die gesamte Spielzeit hinweg fast besser als gedacht. Berolina konnte am Anfang nicht nur mithalten, sondern lag beim 3:5, 4:6, 7:9 und 8:10 sogar selbst mit zwei Toren in Führung. In der Endphase der ersten Hälfte fehlte dann teilweise etwas der Überblick, sodass unter anderem eine Überzahl nicht genutzt werden konnte. Der gastgebende OHC ging schließlich mit einer 12.10-Führung in die zweite Hälfte.

 

Auch in der zweiten Hälfte konnte Berolina immer in Schlagdistanz bleiben, selbst als die Mannschaft mit 20:16 zurücklag, bedeutete dies noch keine Vorentscheidung. Mehrfach gelang Berolina in der Folgezeit wieder der Anschluss (21:20, 22:21, 23:22, 24:23). In der entscheidenden Schlussphase gelang den Gästen aus Lychen dann kein Treffer mehr, was teilweise daran lag, dass man überhastet versuchte, zu Torerfolgen zu kommen. Gelegentlich kam dann auch noch Pech dazu. Am Ende unterlag Berolina so noch mit fünf Toren, denn der Endstand lautete 28:23.

 

 

 

Lychen: Schlewitt, Dzierzawa, Schaper (5), Trillhaase (2), Liebhart (1), T. Schween, N. Wendland (10), Max Mandrella (5), Genschow