SV Berolina Lychen e.V.
Handball, Freizeitsport
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19.11.2017

Drohende Niederlage in der Schlussphase abgewendet

 

Lychen (HT) Die zweite Männermannschaft des SV Berolina Lychen (4./4:2 Punkte) trat am Sonntagmittag zum Auswärtsspiel bei Schwarz-Weiß Zepernick (7./0:4) und wollte beim Tabellenletzten unbedingt punkten. Die äußeren Umstände in Zepernick passten eher zum Eishockey als zum Handball. Es war sehr kalt in der Halle und der Hallenboden aufgrund von jeder Menge Schmutz extrem rutschig, offenbar durch einen Leichtathletikwettkampf am Vortag, dessen Spuren nicht beseitigt worden waren.

 

Berolina kam gut ins Spiel und lag so in Front. Doch das 0:2 und dann 1:3 brachten keine Sicherheit. In der Abwehr ließ man dem gegnerischen Kreisläufer viel zu viel Raum, Chancen, die sich nach Ballgewinnen ergaben, wurden immer wieder leichtfertig vergeben. Zepernick wusste dies zu nutzen und so ging der Gastgeber beim 4:3 erstmals selbst in Führung und baute diese zwischenzeitlich auf 7:4 aus. Erst dann konnte Berolina das eigene Spiel wieder stabilisieren und zum 7:7 ausgleichen. Nun blieb es eng und beim Stand von 10:10 wurden schließlich die Seiten gewechselt.

 

Nach Wiederanpfiff zeigten beide Teams gleichermaßen Schwierigkeiten, wieder ins Spiel zu kommen. Die ersten sechs Minuten in Durchgang zwei brachten auf jeder Seite jeweils nur einen Treffer. In der Folgezeit wechselte die Führung, ehe sich Zepernick nach einem 14:15 auf 19:15 absetzen konnte. Da zu diesem Zeitpunkt nur noch etwas mehr als vier Minuten zu spielen waren, sah es sehr nach einer Niederlage der Gäste aus der Uckermark aus. Nun agierte Lychen aber endlich aggressiver und konnte so in der Abwehr Bälle erobern. Lukas Schlewitt, der im Verlauf der zweiten Hälfte immer besser ins Spiel gekommen war, konnte sein Team mit weiteren Paraden unterstützen. Als Berolina dann drei Tore zum 18:19 erzielt hatte, schwächten sich die Zepernicker selbst, als sie sich  in der 59. Minute eine Zeitstrafe einhandelten. Berolina nutzte die Überzahl und glich zum 19:19 aus. Unmittelbar danach gab es die nächste Zweiminutenstrafe für Zepernick. Zu spielen waren nun noch 53 Sekunden. Lychen nutzte die Lücken, die es nun in doppelter Unterzahl in der Deckung der Gastgeber gab und erzielte das 19:20. In den verbleibenden Sekunden konnte Lychen die Angriffsbemühungen der Gastgeber erfolgreich unterbinden. Mit dem Schlusszeichen gab es eine weitere, nun allerdings bedeutungslose, Hinausstellung gegen Zepernick, aber auch Freiwurf für die Gastgeber. Den Wurf konnten die Berolina-Spieler aber blocken und so den knappen Sieg unter Dach und Fach bringen. Erfolgreichste Werfer für Berolina waren D. Fischer (5) , Dittmann und N. Wendland (je 4), insgesamt hatte Berolina aber zu viele Torgelegenheiten liegen lassen. So konnten unter anderem nur vier von sieben Siebenmetern verwandelt werden.

 

Bis zum Schluss blieb aber auch unübersehbar, dass es für beide Teams sehr schwierig war, wie gewohnt Handball zu spielen. Immer wieder rutschten die Akteure aufgrund des glatten Bodens aus. Im Sinne der Gesundheit der Spieler, die ab Montag wieder ihren Berufen nachgehen müssen, sollte es derartige Bedingungen eigentlich nirgends geben.

 

Mit dem Sieg rückt Berolina II nun zunächst auf Platz drei vor.

 

 

 

Lychen: Schlewitt, Zander (3), Dzierzawa (2), Liebhart, Wendland (4), Fischer (5), Dittmann (4), Müller (2), Trillhaase, Schween, Weckwerth


 

 

13.11.2017

Artikel aus dem Uckermarkkurier vom 13.11.2017


 

08.10.2017

Premiere endet mit Niederlage

 

Lychen (HT) Für die beginnende Saison hat Berolina erstmals seit langer Zeit auch wieder eine zweite Männermannschaft ins Rennen geschickt, die in der Kreisliga antritt.

 

Aufgrund von Krankheit, Verletzungen, beruflichen Veränderungen und dem notwendigen aushelfen einzelner Spieler in der ersten Mannschaft ging das Team aber mit erheblichen personellen Problemen in das erste Spiel beim Oranienburger HC II. Der Trainer der ersten Mannschaft, Tobias Schween, und Jan Schaper, Jan Genschow und Heiko Trillhaase stellten sich zur Verfügung, um überhaupt eine spielfähige Mannschaft aufbieten zu können.

 

Ausgehend von der angespannten Personalsituation lief es dann über fast die gesamte Spielzeit hinweg fast besser als gedacht. Berolina konnte am Anfang nicht nur mithalten, sondern lag beim 3:5, 4:6, 7:9 und 8:10 sogar selbst mit zwei Toren in Führung. In der Endphase der ersten Hälfte fehlte dann teilweise etwas der Überblick, sodass unter anderem eine Überzahl nicht genutzt werden konnte. Der gastgebende OHC ging schließlich mit einer 12.10-Führung in die zweite Hälfte.

 

Auch in der zweiten Hälfte konnte Berolina immer in Schlagdistanz bleiben, selbst als die Mannschaft mit 20:16 zurücklag, bedeutete dies noch keine Vorentscheidung. Mehrfach gelang Berolina in der Folgezeit wieder der Anschluss (21:20, 22:21, 23:22, 24:23). In der entscheidenden Schlussphase gelang den Gästen aus Lychen dann kein Treffer mehr, was teilweise daran lag, dass man überhastet versuchte, zu Torerfolgen zu kommen. Gelegentlich kam dann auch noch Pech dazu. Am Ende unterlag Berolina so noch mit fünf Toren, denn der Endstand lautete 28:23.

 

 

 

Lychen: Schlewitt, Dzierzawa, Schaper (5), Trillhaase (2), Liebhart (1), T. Schween, N. Wendland (10), Max Mandrella (5), Genschow