Berolina überzeugt zu Hause

Lychen (HT) Einen erfolgreichen Heimspieltag konnte der SV Berolina am letzten Samstag für sich verbuchen. Alle vier Spiele vor heimischer Kulisse konnten gewonnen und wichtige Punkte eingefahren werden.

Den Anfang machten die Mädchen der C-Jugend (3./7:3 Punkte), die mit der Mannschaft von der SG Uckermark (1./12:2) den Spitzenreiter zu Gast hatten. Da krankheitsbedingt zahlreiche Ausfälle zu beklagen waren, halfen Lenerike Genschow und Martha Klemm, die sonst in der B-Jugend aktiv sind aus. Dass sich die Mannschaft erst an die ungewohnte Aufstellung gewöhnen mussten, war vor allem in der ersten Hälfte dann unübersehbar. Berolina ging zwar in Führung, musste in der 12. Minute dann aber zunächst beim 4:5 eine Gästeführung hinnehmen. Danach eroberten sich die Gastgeberinnen die Führung aber zurück und gaben sie dann über das gesamte Spiel hinweg nicht mehr ab. Beim Szand von 12:10 ging es in die Pause. In der zweiten Hälfte zeigte sich dann sowohl offensiv wie defensiv eine starke Teamarbeit, die den Vorsprung schnell größer werden ließ. Immer wieder gab es sehenswerte Spielzüge. Die Torhüterinnen Johanna Haase und Merle Lubitz unterstützen die Abwehr mit zahlreichen Paraden. Am Ende setzte sich Berolina klar mit 31:23 durch. Nele Weiss (8 Tore), Luna Bock und Lenerike Genschow (je 7) trafen dabei am häufigsten.

Im zweiten Spiel empfing die zweite Männermannschaft (3./10:8) den Finowfurter SV (7./0:16), den man im Hinspiel mit 25:23 geschlagen hatte. Mit einer deutlich jüngeren Mannschaft und vielen Wechselmöglichkeiten wollte man schnell für klare Verhältnisse sorgen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, die dazu führten, dass die Gäste in der 11. Minute beim 5:6 in Führung lagen, bekamen die Gastgeber das Spiel schließlich in den Griff und setzten sich ab. Beim Stand von 21:12 wurden die Seiten gewechselt. Diesen Vorsprung gab Berolina im zweiten Abschnitt nicht mehr her. Mit viel Tempo, aber auch einem starken Martin Schwenzer im Tor im Rücken gewannen die Lychener Männer am Ende mit 40:28. Beste Werfer waren dabei Niklas Trillhaase (6), Malte Henrici und Hannes Kaminski (je 5).

Anschließend ging es für die Frauen (5./12:10) gegen den SV Eichstädt 1949 (10./7:15).

Nach etwas mehr als viereinhalb Minuten lag Berolina mit 4:0 in Führung. Nachdem sich Lea Malchow dann ohne gegnerische Einwirkung verletzte, gab es zunächst einen Bruch im Spiel der Gastgeberinnen. Eichstädt konnte mehrfach ausgleichen und beim 6:7 in der 16. Minute selbst die Führung übernehmen. Berolina kämpfte sich aber trotz zahlreicher Fehler wieder ins Spiel und lag zur Pause mit 14:10 in Front. Großen Anteil daran hatte Weeda Schmidt im Tor, die zahlreiche Torchancen der Gäste zunichtemachen konnte.

Auch in der zweiten Hälfte gab es aufseiten des Berolina-Teams immer wieder Ungenauigkeiten. Auch der Rückzug war nicht immer gut. Kämpferisch war der Mannschaft jedoch nichts vorzuwerfen, Sie hielt sich im Spiel, behauptete die Führung und setzte sich am Ende schließlich mit 24:21 durch. Die meisten Tore steuerten Hede Schaper und Mavie Weidemann (je 5) bei.

Zum Abschluss kam es in der Verbandsliga zum Spitzenspiel zwischen der ersten Männermannschaft des SV Berolina (1./21:3) und dem MTV 1860 Altlandsberg II (3./19:5). Im Hinspiel hatte es hier ein 23:23 gegeben.

Berolina startete erfolgreich in das Spiel und ging schnell mit 3:0 in Führung. In der Anfangsviertelstunde war es immer wieder Luis Spaida im Lychener Tor, der Treffer der Gäste vereitelte. Das Spiel seiner Vorderleute war in der Folge dann häufiger zu ungenau, was auch in diesem Spiel die Gäste zumindest zwischenzeitlich (beim 7:8 in der 23. Minute und 9:10 in der 29. Minute) in Führung brachte. Mite einem 10:10 ging es in die Kabinen.

In der zweiten Hälfte war Berolina vor allem immer dann erfolgreich, wenn es gelang, mit Tempo zu agieren. Berolina setzte sich so langsam ab, obwohl auch immer wieder Chancen ausgelassen wurden. Am Ende konnte das Team beim 29:24 einen wichtigen Sieg für sich verbuchen, an dem Hendrik Schnaase (7) und Michael Zander (6) mit ihren Toren großen Anteil hatten.

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