Berolina-Teams punkten fleißig

Lychen (HT) Viel los war auch am letzten Wochenende für die Teams des SV Berolina Lychen.

Die weibliche D-Jugend hatte die Mannschaft vom Templiner SV Lok zu Gast. Das Nachbarschaftsduell hatte in der Hinrunde beim Spiel in Templin, als Lychen mit 37:15 gewann, einen klaren Sieger gefunden. Daran wollte die Mannschaft anknüpfen. Das gelang jedoch in der ersten Hälfte überhaupt nicht. Das Lychener Spiel war geprägt von Standhandball, vielen Fehlern und Wurfpech. In die Pause ging es so mit einem 11:11. Nach dem Seitenwechsel bekamen die Mädchen das Spiel dann deutlich besser in den Griff. Annelie Müller (10 Tore) und Mareile Genschow (9) waren sehr treffsicher, Anna Schween und Mareile Genschow trumpften mit einer starken Abwehrleistung auf. Alma Bockholt wurde im Verlauf der zweiten Hälfte im Tor immer besser und hielt hervorragend. Berolina kam so am Ende noch zu einem deutlichen 29:19. und liegt mit 12:4 an der Tabellenspitze und hat nun auswärts beim SV Union Neuruppin II und zu Hause gegen den Oranienburger HC II an den beiden nächsten Wochenenden die beiden entscheidenden Spiele gegen die punktgleichen Verfolger vor sich.

Die weibliche B-Jugend trat beim Handballclub Pritzwalk an. Die beiden ersten Aufeinandertreffen hatte Berolina mit 27:18 und 35:11 für sich entscheiden können und ging so favorisiert in das Spiel. Auch diesmal hatten die Mädchen aus Lychen das Spiel von Beginn an unter Kontrolle, egal, ob über die schnelle Mitte, Kontertore oder über sehenswerte Kombinationen im Positionsangriff. Beim 6:25 zur Pause war bereits alles entschieden. In der zweiten Hälfte zeigte sich das gleiche Bild. Hinzu kamen jetzt gut herausgespielte Tore von den Außenpositionen. Alle Spielerinnen bekamen ihre Spielanteile. Das Endergebnis von 18:47 war Ausdruck der deutlichen Überlegenheit der Lychener Mannschaft. Trixi Jänsch (11), Melina Herwig (9) und Jasmin Kählke (8) waren die besten Werferinnen.

Die Jungen der C-Jugend taten sich beim Spiel bei Schwarz-Weiß Zepernick in den ersten 10 Minuten, in denen es immer wieder Fehlwürfe und etwas überhastete Aktionen gab, etwas schwer. Nach einer Auszeit des Gegners und einigen darin vorgenommenen Korrekturen lief es dann deutlich besser. Torerfolge wurden aber zumeist weiter über Einzelaktionen erzielt. Die Führung war zur Pause dann aber beim 6:18 doch schon komfortabel. In der Pause wurde angesprochen, dass es nötig ist, mehr über Spielzüge als über Einzelaktionen zu kommen, was dann aber in der zweiten Hälfte nur teilweise umgesetzt wurde. Positiv war, dass alle Feldspieler Tore erzielten, Jakob Herwig und Johnny Foltis (je 7) am meisten. Anton Pieth zeigte im Tor erneut eine sehr starke Leistung. Am Ende kam Lychen beim 13:39 ungefährdet zu zwei weiteren Punkten.

Die weibliche E-Jugend lieferte beim Oranienburger HC spielerisch eine Partie auf Augenhöhe, war aber im Abschluss zu unkonzentriert. So war es vor allem den zahlreichen Chancen, die liegengelassen wurden, und der Tatsache, dass die Torhüterinnen gar nicht ins Spiel fanden, geschuldet, dass Lychen am Ende beim 18:12 mit leeren Händen dastand. Mit 9:3 ging es in die Pause. Diesen Rückstand konnten die Gäste, bei denen es nach dem Wechsel besser lief, nicht mehr aufholen. Sie zeigten aber in der zweiten Hälfte, dass sie in der Lage waren mitzuhalten.

Eine Niederlage gab es für die Mädchen der C-Jugend, die beim SV Union Neuruppin mit 20:34 unterlagen.

Die Jungen der E-Jugend hatten beim Heimspiel gegen den 1. SV Eberswalde II beim 40:7 keine Mühe. Die Mannschaft agierte auch in der Abwehr sehr effektiv, sodass die Gäste beim 21:0 sogar ohne eigenen Torerfolg in die Halbzeitpause gingen. Am häufigsten trafen Bohdan Bradulin (14) und Jona Terlitzki (10).

Von einem Spielverzicht waren die Männer der Verbandsligamannschaft betroffen. Die Mannschaft vom HV Grün-Weiß Werder II hatte ohne jegliche Information an Berolina das Spiel abgesagt und auf eine Verlegung verzichtet, was bei den Gastgebern auf großes Unverständnis gestoßen ist. Schließlich möchte man Handball spielen und Punkte nicht am grünen Tisch gewinnen. Das sehen aber offensichtlich nicht alle Vereine bzw. Mannschaften so.

Fotos (Spiel der mE): Jens Feuereisen

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