Berolina oft nicht zu schlagen

Lychen (HT) Auch am zurückliegenden Wochenende waren die Mannschaften des SV Berolina wieder in vielen Hallen aktiv.

Die Jungen der C-Jugend traten beim 1. SV Eberswalde an. Dort agierten sie in der Anfangsphase etwas nervös und kamen erst nach der Hälfte der ersten Halbzeit etwas besser ins Spiel. Dass sie, obwohl sie manchmal etwas kopflos agiert hatten, nicht ins Hintertreffen gerieten, lag auch an einem starken Anton Pieth im Tor. Zwischen der 20. und 25. Minute machte Berolina dann aus einem 11:12 noch ein 11:19, mit dem es dann auch in die Pause ging. In der zweiten Hälfte setzte sich der positive Trend dann fort. Lychen setzte sich kontinuierlich ab, alle Spieler kamen zu ihrem Einsatz. Das Spiel endete beim 26:44 mit einem klaren Sieg der Flößerstädter, zu welchem Jakob Herwig (14) und Richardt Dahm (10) die meisten Treffer beigesteuert hatten.

Auch die Jungen der D-Jugend traten beim 1. SV Eberswalde an. Hier entwickelte sich ein Spiel mit vielen Unterbrechungen, was vor allem auch daran lag, dass die Gastgeber ihre Abwehrprobleme häufig mit unfairen Aktionen zu lösen versuchten, die vom Schiedsrichter trotz mehrfacher Hinweise meist nicht geahndet wurden. Trotz der Unruhe lag Berolina mit Ausnahme des zwischenzeitlichen 2:2 immer in Führung. Auch als es in die Pause ging, lag die Mannschaft beim 8:11 vorn. In der zweiten Hälfte wuchs der Vorsprung an, was auch an nachlassenden Kräften auf Eberswalder Seite lag. Hier lastete das Angriffsspiel vor allem auf den Schultern eines einzelnen Spielers, der am Ende 15 der 20 Tore für Eberswalde erzielen konnte. Dass Lychen am Ende beim 20:33 als klarer Sieger vom Feld ging, konnte Eberswalde nicht verhindern. Auf Lychener Seite war Ben Brosinski bester Werfer, der ebenfalls auf 15 Tore kam.

Die Frauen waren als drittes Team beim 1. SV Eberswalde zu Gast. Zu Beginn stand die Abwehr sicher und auch das Umkehrspiel funktionierte gut. Nach gut sieben Minuten stand es so 1:8. Dass danach immer wieder Chancen vergeben wurden, ermöglichte es den Gastgeberinnen nach siebzehn Spielminuten zum 9:9 auszugleichen. Eine Auszeit brachte die Gäste aus Lychen dann wieder ins Spiel. Durch erneute technische Fehler wurde dann kurz vor der Pause aus einem 13:17 noch ein 15:17. Entschieden war so noch nichts.

In der zweiten Halbzeit agierte die Mannschaft dann konzentrierter. Die Abwehr stand kompakt und Weeda Schmidt im Tor machte ein großartiges Spiel. Trotz nachlassender Kräfte und fehlender Wechselmöglichkeiten behauptete sich Lychen schließlich beim 25:33 noch recht deutlich. Lea Malchow (9) und Ivonne Heiß (7) trafen am häufigsten.

Bei der SG Uckermark spielte die zweite Männermannschaft. Bis zum 8:7 nach dreizehn Minuten hielt Berolina mit, ohne zu überzeugen. Immer wieder gab es Fehlabspiele und Würfe, die ihr Ziel verfehlten. In der Abwehr fehlte die Absprache, sodass die Gastgeber immer wieder zu leichten Toren kamen. Da sich die Fehler dann häuften, wurde der Rückstand deutlicher. Mit einem 16:11 ging es in die Kabinen. Berolina nahm sich vor, nach Wiederanpfiff konzentrierter zu Werke zu gehen. Den Rückstand konnte man aber lange Zeit nicht verringern. Als Nico Schween dann in der 44. Minute beim Stand von 21:17 wegen angeblicher Unsportlichkeit sehr umstritten des Feldes verwiesen wurde, schienen Punkte in weite Ferne gerückt zu sein. Berolina gab sich aber nicht auf und kämpfte sich in der 54. Minute auf 25:24 heran. Beim 26:25 in der 57. Minute gelang ein erneuter Anschlusstreffer. Als die SG Uckermark dann bei einer verbleibenden Spielzeit von 1:45 Minuten das 28:25 erzielen konnte, begann das Publikum den Sieg zu feiern. Lychen ging nun in die offene Manndeckung über, um Bälle zu erobern und zu schnellen Abschlüssen zu kommen. Dies gelang bei Fehlwürfen und Fehlabspielen der Gastgeber dann auch und Berolina kam durch Jesse Schaper (7), Nils Stenzel (4) und Jiri Schaper (11) noch zu drei Toren und somit am Ende zu einem 28:28-Unentschieden. Der letzte Treffer fiel dabei vier Sekunden vor dem Schlusspfiff. Ärgerlich blieben am Ende viele vergebene Chancen, aber auch, dass es seitens der Unparteiischen eine Reihe nicht nachvollziehbarer Entscheidungen gab, die diese auf Nachfrage weder in der Pause noch nach dem Spiel erklären konnten oder wollten. Höhepunkt war dabei ein Schlag ins Gesicht von Nils Stenzel, der lediglich mit einer Zweiminutenstrafe geahndet wurde.

Im Heimspiel gegen den SV Blau-Weiß Perleberg behauptete sich die 1. Männermannschaft in der Verbandsliga, der zu Beginn eine Reihe von Fehlern unterliefen, die den Gast in Führung gehen ließ. Bis zur 22. Minute war es ein Spiel auf Augenhöhe, auch wenn Berolina da inzwischen mit 15:13 in Front lag. Gut lief es immer dann, wenn schnell gespielt wurde.

Beim 22:18 wurden die Seiten gewechselt. Hergestellt hatte Hendrik Schnaase den Viertorevorsprung mit seinem zehnten Treffer. Am Ende kam er auf sechszehn Tore.

In der zweiten Halbzeit ließ Berolina dann nichts mehr anbrennen. Schnell setzte sich die Mannschaft auf 27:19 (34. Minute) ab und hielt den Vorsprung dann bis zum abschließenden 41:34 im Wesentlichen konstant.

Außerdem spielten: Berolina – Finowfurter SV (wC) 26:27, TSG Liebenwalde – Berolina (mE) 12:50, SG Uckermark – Berolina (mB) 19:40, Berolina Oranienburger HC (Ü40) 12:23 und SG Uckermark – Berolina (wE) 9:14

Fotos: Jens Feuereisen

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