22. Januar 2022

Arbeitssieg zum Auftakt der Verbandsligasaison

Lychen (HT) Mit dem PHC Wittenberge hatten die in die Verbandsliga Nord aufgestiegenen Männer vom SV Berolina Lychen zum Saisonauftakt am Samstag den Viertplatzierten der zurückliegenden Saison zu Gast. Eine echte Bewährungsprobe also nach über einem halben Jahr ohne Spiel.

Die Prignitzer erwiesen sich dann auch als unbequemer Gegner.

Lychen ging motiviert und konzentriert in das Spiel und führte nach noch nicht ganz zweieinhalb Minuten durch zwei Tore von Michael Zander mit 2:0, begünstigt auch durch Fehlversuche des PHC.

Da sich aber auch der Gastgeber anschließend einige Fehler im Spielaufbau und auch im Abschluss erlaubte, gelangen den Gästen fünf Treffer in Serie zum 2:5. Nun war Kampfgeist gefragt, den Berolina auch unter Beweis stellte.

In einer hektischen ersten Hälfte stabilisierte sich die Berolina-Abwehr, was die Grundlage dafür war, dass sich die Mannschaft wieder heranarbeiten konnte. In der 15. Spielminute konnte Sebastian Bock zum 6:6 ausgleichen, nicht einmal eine halbe Minute später konnte Thomas Zander beim 7:6 für die erneute Führung sorgen. Beide Teams schenkten sich nichts und so konnte der Gast in der 24. Minute beim 10:11 die Führung wieder übernehmen. Dies war jedoch nur von kurzer Dauer und nachdem Philip Wendland nach fünfundzwanzig Minuten die Hausherren beim 13:12 wieder in Front gebracht hatte, gaben sie diese bis zur Pause, in die es mit 16:14 ging, nicht mehr ab.

In die zweite Halbzeit, das sieht das Hygienekonzept des HVB so vor, ging es ohne Seitenwechsel. Es blieb ein Spiel auf Augenhöhe, das aber von vielen Unterbrechungen geprägt war. Das lag unter anderem auch daran, dass nach nahezu jedem Angriff ein Spieler des PHC liegen blieb und sich vor allem die Gäste gegenüber dem Schiedsrichtergespann und dem Kampfgericht als extrem diskussionsfreudig erwiesen. Nicht immer blieben die Unparteiischen, die zu Beginn viel zugelassen hatten, dabei Herr der Lage. So kam in der Summe viel Hektik auf, andererseits aus den geschilderten Gründen aber kein Spielfluss.

Berolina behielt die Führung über die gesamte zweite Hälfte hinweg und lag in der 54. Minute mit 31:27 in Führung. Nach einer Auszeit der Gäste, nach der diese zwei Tore zum 31:29 erzielten, und der dritten Zweiminutenstrafe gegen Jan Wendland (9 Tore) und der damit verbundenen Disqualifikation drohte das Spiel am Ende aber doch noch zu kippen. Dreieinhalb Minuten vor dem Ende fiel dann per Siebenmeter sogar das 31:30. Lychen stemmte sich jetzt gegen den drohenden Punktverlust und konnten durch Tore von Thomas Zander und Marcel Dzierzawa bei noch einem Treffer der Gäste den Vorsprung schließlich über die Zeit retten. Am Ende sicherte sich Berolina mit 33:31 die ersten beiden Zähler. Neben Jan Wendland und Michael Zander (je 9 Tore) waren auch Sebastian Bock (5) und die beiden Torhüter Christopher Hirsch und Lukas Schlewitt Garanten für den Sieg der Lychener Mannschaft, die insgesamt geschlossen auftrat, sich aber vielleicht das ein oder andere Mal zu viel von der Spielweise der Gegner provozieren ließ.

Lychen: Hirsch, Schlewitt, P. Dzierzawa (n.e.), N. Schween (1), Dittmann (n.e.), J. Wendland (9), Th. Zander (5), Ph. Wendland (3), Raelert (n.e.), M. Zander (9), Bock (5), Poser, M. Dzierzawa (1), Kern (n.e.)

Foto: Marti Rocks

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