30. Juni 2022

Berolina hat Bronze sicher

Lychen (HT) Die in der Verbandsliga Nord auf Rang drei liegenden Männer des SV Berolina Lychen (3./22:10 Punkte) empfingen am Samstag die Mannschaft des PHC Wittenberge (10./3:27). Die Prignitzer, die Berolina im Hinspiel mit 25:30 bezwungen hatte, reisten als Schlusslicht der Tabelle an. Die Favoritenrolle lag also ganz eindeutig aufseiten der Gastgeber.

Das Spiel begann dann mit vielen Fehlwürfen auf beiden Seiten und war zunächst ziemlich hektisch. Berolina erarbeitete sich zahlreiche Abschlüsse, vergab diese aber zum Teil recht fahrlässig. Hinzu kam, dass der Torhüter der Gäste mehrfach zur Stelle war. Da das Spiel der Gastgeber nicht wie gewünscht und gewohnt ins Laufen kam, sah sich Trainer Tobias Schween schon in der vierzehnten Spielminute zu einer Auszeit veranlasst. Zu diesem Zeitpunkt lag Lychen knapp mit 6:4 in Führung.

Auch in der Folgezeit blieb die Chancenverwertung schlecht. So lag Berolina in der 25. Minute beim 12:10 noch immer nur mit zwei Toren in Führung. Oftmals wirkten die Aktionen der Gastgeber etwas lässig. Die Abwehr der Lychener stand oft nicht gut, so konnte der Rechtsaußen der Gäste gleich dreimal hintereinander völlig unbehelligt einlaufen. Die letzten Minuten vor der Pause gehörten dann aber den Gastgebern, denen es bis zur Pause dann gelang, sich bis auf 18:13 abzusetzen. Anteil daran hatte auch Lukas Schlewitt im Lychener Tor, der immer wieder stark parieren konnte und zudem mehrfach mit langen Bällen einfache Treffer möglich machte.

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte wirkten die Hausherren wieder sehr unkonzentriert. Das führte dazu, dass der Gegner nur etwas mehr als fünf Minuten benötigte, um beim 18:18 auszugleichen. Es folgte eine Phase, in der Berolina jeweils vorlegen und Wittstock immer wieder Anschlusstreffer erzielen konnte. Die Vorentscheidung fiel dann als Berolina zwischen der 42. und der 47. Minute aus einem 25:23 ein 31:23 machen konnte. Diesen Rückstand konnten die Gäste, bei denen nun auch zusehends die Kräfte schwanden, nicht mehr wettmachen. Vor allem Jan Wendland (15 Tore) und Philip Wendland (10) waren immer wieder erfolgreich. Dies gelang hauptsächlich dann, wenn Berolina mit Tempo agierte.

Berolina konnte sich schließlich mit 39:31 durchsetzen. Am Ende stehen vor allem die zwei Punkte, mit denen sich Berolina definitiv Rang drei in der Meisterschaft gesichert hat.

Lychen: Schlewitt, Hirsch, Laurin Dittmann, Ch. Jähnke (3), N. Trillhaase (1), J. Wendland (15), Th. Zander (2), Ph. Wendland (10), N. Schween, Raelert, M. Zander (2), Bock (2), Poser, Kühnel (3)

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